Wird Mercedes-Befürchtung wahr? Altes Auto schlägt Update-Version

Wird Mercedes-Befürchtung wahr? Altes Auto schlägt Update-Version

 

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Das neue Upgrade-Paket von Mercedes sorgt beim Grand Prix von Singapur weiterhin für Gesprächsstoff. Während George Russell nach einer Rückkehr zur älteren Spezifikation des W17 auf den zweiten Startplatz für den Sprint fuhr, erlebte Kimi Antonelli mit den neuen Teilen ein schwieriges Sprint-Qualifying und war eine halbe Sekunde langsamer als sein Teamkollege.  Sutton Images George Russell ließ im alten Auto Kimi Antonelli im Sprint-Qualifying weit hinter sich

“Wir können auf jeden Fall bestätigen, dass das alte Paket nicht schlecht ist”, sagt Russell mit Blick auf seine gewohnte Konfiguration. Es gebe nach wie vor nichts, was dem Team sage, dass das Upgrade nicht funktioniere, aber: “Alles wird von der Stoppuhr bestimmt. Und auf der Stoppuhr war das Upgrade bisher noch nicht großartig.” Antonelli kämpft unterdessen sichtbar mit dem Fahrverhalten des aktualisierten W17. Bereits im Freien Training fehlten ihm 1,251 Sekunden auf Russells Bestzeit. “Schon da hatte ich zu kämpfen. Es gibt immer noch viel über dieses Paket zu verstehen”, betont er.
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Das Auto sei im aktuellen Trimm äußerst tückisch: “Das Auto ist sehr schwierig, sehr unberechenbar und es ist extrem schwer, eine Runde zusammenzubringen. Das ist bitter, da wir mit großen Erwartungen angereist sind. Ich sehe nicht wirklich, wo wir sieben Zehntel finden können.” Dennoch gibt er die Hoffnung nicht auf: “Vielleicht finden Bono [Renningenieur Peter Bonnington] und die Ingenieure heute Nacht noch etwas im Auto. Und ich werde versuchen, mein Fahren etwas zu verbessern.” Ähnliches Muster wie in Sepang Auch die Teamführung bestätigt die veränderte Charakteristik der Ausbaustufe. “Die Balance des Autos ist weniger konstant und weniger stabil als bei George mit dem alten Paket”, berichtet Bradley Lord bei Sky. “Es scheint schwieriger zu sein, durch die langsamen Kurven zu kommen. Man braucht etwas mehr Gas, weil es untersteuert. Und am Eingang der schnellen Kurven ist das Auto ein bisschen nervös. Das kostet natürlich Vertrauen”, analysiert er. Einen Umbau auf die alte Version schließt Lord für das restliche Wochenende konsequent aus: “Das ist innerhalb des Rennwochenendes nicht möglich. Es braucht zwei Tage Arbeit, um das Auto auf die alte Spezifikation zurückzubauen. Wir können auch die Chassis nicht tauschen.” Man sei dieses Experiment bewusst eingegangen und müsse nun versuchen, das Beste daraus zu machen. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Teamchef Toto Wolff erläutert die Hintergründe der Entscheidung für die Vergleichsfahrten: “Es gibt ein ähnliches Muster wie in Sepang, dass das neue Auto etwas schwieriger zu fahren zu sein scheint.”
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“Ich sage nicht, dass es zwingend langsamer ist, denn da steckt Potenzial drin. Aber wir haben vielleicht einfach noch nicht den Weg gefunden, alles zusammenzufügen und abzustimmen.” Das ältere Fahrzeug sei etwas stabiler und griffiger, doch das sei vorerst nur ein einzelner Datenpunkt aus den Freien Trainings. Hinter den Kulissen geht es dabei auch um die grundlegende Ausrichtung für die Zukunft. “Wir haben mehrere Monate an Upgrades in das Auto gesteckt, die klar in eine Richtung weisen, die wir für vorteilhaft halten. Jetzt müssen wir das genau sezieren und vielleicht ein wenig kalibrieren, um den richtigen Weg für 2027 zu finden”, betont Wolff. In Bezug auf die Strategie verteidigt er das Vorgehen, ein großes Update zu bringen: “Wir gehören zu den großen Organisationen, die sehr vorsichtig sein müssen, wie und wann sie ihr Geld unter der Kostenobergrenze ausgeben.”
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Der Nachteil dabei sei allerdings spürbar: “Wenn es dann nicht so funktioniert wie erhofft, ist es ziemlich schwierig, sich da wieder herauszuwinden und zu verstehen, warum es nicht geklappt hat.”

 
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