“Ziemlich frustrierend”: Audi hadert mit verpassten Punkten bei Hülkenberg
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Der Audi-Start in die Formel-1-Saison 2026 verlief größtenteils holprig: Zwar landete Gabriel Bortoleto in Australien und Silverstone jeweils in den Punkterängen, doch Teamkollege Nico Hülkenberg wartet bislang noch auf seine ersten Zähler. Dabei war der Deutsche bereits mehrfach ganz nah dran. LAT Images Nico Hülkenberg wartet noch auf seine ersten WM-Punkte mit Audi
“Es war bisweilen ziemlich frustrierend, ein paar Mal ohne Punkte nach Hause zu fahren”, gibt Audi-Renndirektor Allan McNish zu. “Ich denke da besonders an Barcelona, wo Nico eine fantastische Leistung zeigte, dann aber durch einen ziemlich unglücklichen Zwischenfall aus dem Rennen gerissen wurde.” Gemeint ist der kuriose Vorfall, bei dem Racing-Bulls-Pilot Liam Lawson einen Kieselstein aufwirbelte, der genau den sogenannten “Safety-Pull” traf und den Audi von Hülkenberg damit auf einen Schlag außer Gefecht setzte. Andernfalls wären die ersten Punkte für den Deutschen wohl möglich gewesen. Audi hat Zuverlässigkeitsprobleme in den Griff bekommen McNish betont jedoch, dass Audi mit den Fortschritten “in allen Bereichen durchaus zufrieden” sei, auch wenn bislang nicht alles reibungslos verlaufen ist. “Ich denke, wir sind gut aus den Startlöchern gekommen, und das Auto war insgesamt ziemlich schnell”, sagt der Schotte. Audi-Fazit: Hat Red Bull den besseren F1-Motor gebaut? Video wird geladen… Audi startete 2026 das Formel-1-Projekt als Werksteam – doch nach den ersten vier Rennwochenenden herrscht bereits Chaos.
“Wir hatten zwar einige Zuverlässigkeitsprobleme und der Saisonstart war recht schwierig, aber ab Kanada haben wir das zunehmend in den Griff bekommen und konnten so unsere Leistungsfähigkeit zeigen. In den letzten drei Rennen, eigentlich schon seit Monaco, haben wir immer wieder an die Punkteränge angeklopft.”
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Erst in Silverstone gelang Bortoleto mit dem achten Rang endlich wieder der Sprung in die Top 10. “Von daher ist es schön, nun Punkte auf dem Konto zu haben, uns zu festigen und uns selbst zu beweisen, dass wir tatsächlich Leistung bringen können.” “Doch dafür mussten wir auch unsere Abläufe verbessern”, verrät der Audi-Verantwortliche. “Wir mussten unsere Arbeitsweise an der Rennstrecke optimieren – was wir, würde ich sagen, Schritt für Schritt und Rennen für Rennen getan haben, bis zu dem Punkt, an dem wir jetzt stehen.” Audi “mit aktueller Position ganz zufrieden” “Ich denke, wir sind mit unserer aktuellen Position ganz zufrieden”, zieht McNish, der Projektleiter Mattia Binotto unterstützt, eine Zwischenbilanz. In der zweiten Saisonhälfte möchten die Ingolstädter allerdings noch ergänzende Fortschritte machen und weitere Punkte holen. “Wir kennen die Konkurrenz, insbesondere Racing Bulls”, sagt der 56-Jährige. “Wir wissen, dass Cadillac sich stark verbessert, ebenso wie Alpine. Wir kämpfen also im Mittelfeld und versuchen, dort konstant dranzubleiben und uns Schritt für Schritt vorzuarbeiten.”
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Ob das am Ende für Punkte reicht, hängt allerdings auch von der jeweiligen Strecke ab, denn mal liegt Audi vor der direkten Konkurrenz, mal geht das Team wieder leer aus. “Letztlich müssen wir aber sicherstellen, dass wir an jedem Wochenende das Maximum aus unserem Paket herausholen.”
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