Verstappen lacht über Silverstone im Simulator: “Wie eine andere Strecke”
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Nach mehreren europäischen Formel-1-Wochenenden, an denen sich das Energiemanagement für die Fahrer etwas natürlicher anfühlte, erwartet Max Verstappen für den Grand Prix von Großbritannien eine völlig andere Geschichte. AFP Max Verstappen amüsiert das Energiemanagement, das er in Silverstone erwartet
Monaco bot das bisher natürlichste Erlebnis, da die Fahrer dank der vielen langsamen Kurven und Bremszonen im Qualifying Vollgas geben konnten. Laut Verstappen war auch der Red Bull Ring relativ unkompliziert, da die Strecke in den steirischen Alpen mehrere harte Bremszonen aufweist, in denen Energie zurückgewonnen werden kann. In Silverstone fehlen diese aufgrund des schnellen und flüssigen Layouts, weshalb der viermalige Weltmeister dort eine völlig andere Erfahrung für die Piloten erwartet – eher so, wie es zu Beginn der Saison war. Verstappen sagt, das sei ihm bei Simulator-Sessions in Milton Keynes zur Vorbereitung auf den Grand Prix von Großbritannien klar geworden. Ein “anderes” Silverstone erwartet “Silverstone, ich liebe die Strecke, aber ich bin ein paar Runden im Simulator gefahren und habe einfach angefangen zu lachen”, sagt Verstappen, nachdem er in Spielberg seinen zweiten Podestplatz der Saison gesichert hatte. “Es fühlte sich ehrlich gesagt wie eine andere Strecke an.” Raketenstart und aufregende Duelle: Wie gut war der Auftakt wirklich? Video wird geladen… Die Formel 1 hat ihr erstes Rennen mit dem neuen Reglement hinter sich gebracht und das Fazit fällt geteilt aus.
Für die Fahrer bedeutet dies ein Wochenende mit mehr Energiemanagement, was das Erlebnis in den vielen Highspeed-Kurven von Silverstone im Vergleich beispielsweise zur Ground-Effect-Ära verändert. Verstappen beschreibt jene Autos in langsamen Kurven zwar als “Boote”, aber sie waren bekannt für ihre Performance in schnellen Passagen.
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In diesem Jahr hat sich auf der Chassis-Seite einiges geändert, was viele Fans aufgrund der mehr arbeitenden Fahrer am Lenkrad und der weniger wie auf Schienen wirkenden Autos eigentlich positiv sehen. Das Energiemanagement ist jedoch eine andere Geschichte, insbesondere wenn die Fahrer vor den Bremszonen durch Superclipping an Geschwindigkeit verlieren. Ähnlich wie in Japan? “Man hat über die Runde kaum Batterie. Es ist einfach ständig voll digital. Also ja, es wird sich aufgrund des Streckenlayouts ganz anders anfühlen als das, was wir in Silverstone gewohnt sind.” Suzuka lieferte ein ähnliches Beispiel mit der berühmten 130R. Obwohl diese Kurve schon seit Jahren voll geht, verloren die Fahrer aufgrund von Energiebeschränkungen rund 50 Kilometer pro Stunde, was die Herausforderung im Jahr 2026 laut Fernando Alonso und Lando Norris ganz anders machte als früher. Verstappen erwartet in Silverstone Parallelen, wo die Passage durch Copse, Maggots und Becketts besonders anspruchsvoll ist, da sie komplett voll geht und keine Bremszonen zur Energierückgewinnung bietet. Nicht die “natürliche” Gangwahl “Hier [in Österreich] hat man lange Geraden und große Bremszonen, sodass man die Batterie aufladen kann”, erklärt Verstappen. “Dort hat man zwar lange Geraden, aber zum Beispiel in einer schnellen Kurve, sodass man die Batterien nicht wirklich aufladen kann, und auf der nächsten Geraden hat man dann nicht viel zum Verfeuern. Das wird eine harte Nuss.” Formel-1-Fails: Diese Regeländerungen waren ein Reinfall
Die Ground-Effect-Autos mussten extrem steif und tief gefahren werden, weshalb die neuen Regeln aus Chassis-Sicht einen Fortschritt darstellen. Laut Verstappen werden diese Verbesserungen auf Strecken wie Silverstone jedoch nach wie vor von den Anforderungen des Energiemanagements überschattet.
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“Ich denke, das ist weniger natürlich, aber das geht Hand in Hand mit dem Energiemanagement, oder? Weil man die Hälfte der Zeit nicht die Gänge nutzen kann, die natürlich wären. Das ist also weniger natürlich als früher oder als das, was echtes Racing früher war.” Lösungen für die Zukunft stehen Verstappen ist jedoch erfreut darüber, wie die Formel 1 und der Automobil-Weltverband FIA auf sein Feedback gehört haben, was dazu beigetragen hat, die Reglementänderungen für 2027 und 2028 auf den Weg zu bringen.
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Der Verbrennungsmotor wird in zwei Schritten wieder mehr in den Vordergrund rücken, mit einer 58:42-Aufteilung im nächsten Jahr, bevor 2028 das angestrebte 60:40-Verhältnis erreicht wird. Das scheint auszureichen, um Verstappen länger in der Formel 1 zu halten. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Verstappen lacht über Silverstone im Simulator: “Wie eine andere Strecke”
Er sagt jedoch: “In diesem Jahr war alles unglaublich kompliziert mit so vielen verschiedenen Dingen. Man fährt aus der Box und das Auto bleibt stehen, solche Sachen. Meistens muss ich einfach bis 10 zählen, oder eigentlich eher bis 100.”
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