McLaren ehrt sein erstes Auto: Sonderlackierung in Silverstone
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McLaren wird beim kommenden Formel-1-Rennen in Silverstone mit einer veränderten Optik an den Start gehen. Das Team stellte eine Sonderlackierung für den MCL40 vor, die in Zusammenarbeit mit seinem Sponsor Google Gemini entworfen wurde und optisch an das erste Formel-1-Auto des Rennstalls erinnert. McLaren Sonderlackierung des MCL40 beim Formel-1-Rennen in Silverstone 2026
Das Design ist an den McLaren M2B angelehnt. Mit diesem Fahrzeug bestritt Teamgründer Bruce McLaren beim Großen Preis von Monaco 1966 das erste Formel-1-Rennen der Teamgeschichte. Wenig später, beim damaligen Großen Preis von Großbritannien, erzielte er mit dem M2B auch den ersten WM-Punkt für den Rennstall. Die Aktion in Silverstone schließt an die Feierlichkeiten zum 1.000. Grand Prix von McLaren an, die bereits in Monaco und Barcelona stattgefunden hatten. Dort war der zweimalige Weltmeister Mika Häkkinen für eine Demorunde in den historischen M2B gestiegen.
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Das Team nutzt den optischen Kontrast der Lackierung auch, um die technische Entwicklung zu verdeutlichen: Während der M2B die Basis legte, durchläuft ein modernes Formel-1-Auto laut McLaren-Angaben heute rund 18.000 Designänderungen pro Saison. “Unsere Lackierung für Silverstone ist eine Hommage an unsere Anfänge und an alles, was wir seither aufgebaut haben”, sagt Louise McEwen, Chief Marketing Officer bei McLaren Racing. “Der McLaren M2B steht für den Beginn einer Reise, die von unermüdlicher Innovation und dem Glauben an das Machbare geprägt ist – und dieses Design erweckt diesen Geist zum Leben.” “Unsere Partnerschaft mit Google Gemini basiert auf genau denselben Prinzipien. Gemeinsam erforschen wir, wie Technologie neue Wege eröffnen kann, um Innovationen voranzutreiben, uns weiterzuentwickeln und die Performance sowohl auf als auch abseits der Strecke zu steigern. Diese Lackierung ist ein starker Ausdruck dieser gemeinsamen Denkweise, die unsere Herkunft ehrt und gleichzeitig fest in die Zukunft blickt.” Abseits der optischen Gestaltung umfasst die Kooperation mit dem Technologiekonzern auch den Software-Einsatz an der Rennstrecke. Die Ingenieure von McLaren nutzen KI-Anwendungen (Gemini Enterprise) im operativen Betrieb. Die Formel-1-Sonderdesigns in der Saison 2026
Dazu gehört ein in Zusammenarbeit mit Google Cloud entwickeltes Tool, das es den Strategen und Ingenieuren ermöglichen soll, das umfangreiche sportliche Reglement der FIA während des Rennens schneller nach bestimmten Klauseln zu durchsuchen. Darüber hinaus wird an einer Sprachschnittstelle gearbeitet, um Daten aus verschiedenen, bislang isolierten IT-Systemen des Teams zusammenzuführen. Dies soll den internen Zeitaufwand bei der Analyse von Telemetrie- und Rundenzeitdaten verkürzen.
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Für die Dauer des Rennwochenendes in Silverstone wird das Design auch abseits der Rennstrecke präsentiert. McLaren und Google veranstalten ab Donnerstag eine mehrtägige, für die Öffentlichkeit kostenlose Fanausstellung unter dem Namen “Gemini Paddock” in der Truman Brewery im Osten Londons.
Formel1.de
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