Bekommt Williams noch die Kurve? “Halte das für realistisch”
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Williams schreibt die Formel-1-Saison 2026 noch nicht ab. Nachdem James Vowles zuvor bereits angekündigt hatte, dass sein Team nach der Sommerpause eine B-Version des FW48 bringen werde, hat er nun noch einmal bestätigt, dass der Williams in einigen Monaten “fast ein komplett neues Auto” sein werde. Formula 1 Kann Williams die anderen Mittelfeldteams 2026 noch überholen?
Bei Sky hat Vowles im Rahmen des Spielberg-Rennens am Wochenende erklärt, dass es bereits beim nächsten Grand Prix in Silverstone ein etwas größeres Updatepaket für das Auto geben werde. Weitere “kleine Teile” sollen dann noch vor der Sommerpause in Spa und Budapest folgen. Beim ersten Rennen nach der Pause in Zandvoort soll es ein weiteres Upgrade geben, das auch das Gewicht des FW48 reduziert, so Vowles, und bis zum Grand Prix in Baku Ende September wird der Bolide laut dem Teamchef dann nicht mehr viel mit dem aktuellen Auto gemein haben.
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Die Frage lautet allerdings, wie gut der runderneuerte Williams wirklich sein wird. Denn beim vergangenen Rennen in Spielberg fand sich das Team ganz am Ende des Mittelfelds wieder. Lediglich Cadillac und Aston Martin konnte man beim doppelten Q1-Aus in der Qualifikation schlagen. Und obwohl Williams auch am vorherigen Wochenende in Barcelona bereits chancenlos war, glaubt Vowles fest daran, dass sein Rennstall das Ruder 2026 noch herumreißen kann. Denn im Vergleich zum Saisonbeginn habe man bereits “positive Schritte” hinter sich, betont er. Vowles sicher: Können die Lücke schließen Tatsächlich hatte Williams in Miami, Kanada und Monaco eine bessere Phase, in der man bei drei Rennen in Serie punktete. Den Rückschritt seit Barcelona erklärt Vowles unter anderem damit, dass die anderen Teams zuletzt Updates gebracht hätten, während die neuen Teile für den Williams erst noch kommen. “Ich bin beeindruckt davon, wie hart umkämpft das Feld mittlerweile ist”, sagt er und lobt unter anderem das hohe Entwicklungstempo der Racing Bulls. Das Red-Bull-Schwesterteam brachte in Barcelona bereits beide Autos in die Punkte und führte das Mittelfeld in Spielberg zuletzt an. Gleichzeitig betont Vowles aber auch, dass es das Ziel von Williams sei, die aktuelle Lücke zu den Racing Bulls und allen anderen Mittelfeldteams zu schließen. “Ich halte das angesichts unseres Entwicklungstempos für realistisch”, gibt sich der Teamchef überraschend optimistisch. Spielberg: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Seine Erklärung: “Ich glaube nicht, dass viele andere bis zu diesem Zeitpunkt [nach der Sommerpause] einen Leistungszuwachs in der Größenordnung erzielen werden, den wir planen.” Oder anders gesagt: Williams wird seiner Meinung nach in den kommenden Wochen mehr Performance als fast alle anderen Teams ans Auto bringen.
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Obwohl auch die Konkurrenten ihre Autos noch weiterentwickeln, geht Vowles daher davon aus, dass er Williams mit einer besseren Entwicklung gelingen wird, die Lücke zu schließen. “Natürlich ist das noch nicht das, was wir erreichen wollen”, sagt er über den bisherigen Saisonverlauf. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Doch er sieht eine gute Chance dafür, dass Williams nach der Sommerpause wieder deutlich weiter vorne im Feld mitkämpfen wird.
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