Alexander Albon: War das der Grund für seinen Crash in Baku?
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Beim Formel-1-Rennen in Baku passierte am Sonntag nicht furchtbar viel – bis Alexander Albon in der 30. Runde in der Mauer landete und so eine Safety-Car-Phase auslöste. “Es war seltsam”, schildert der Williams-Pilot seinen Abflug in Kurve 5, bei dem er frontal in die Mauer krachte. LAT Images Alexander Albon sah die Zielflagge am Sonntag nach einem Unfall nicht
“Ich habe etwas später gebremst, aber nicht viel später”, betont er und erklärt: “Dann kam eine starke Windböe. Ich dachte, ich würde etwas weiter nach außen fahren, aber ich hätte nie gedacht, dass ich gegen die Mauer prallen würde.” Man müsse sich jetzt die Daten ansehen, so Albon, der zwar gesteht, dass er den Crash letztendlich auf seine Kappe nehmen müsse. Gleichzeitig betont er aber auch, dass sein Abflug mit einer bestimmten Schwäche des Williams FW48 zusammenhängen könnte.
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“Wir hatten diese Probleme schon einmal. Wir wissen, dass unser Auto dazu neigt, das Vorderrad abheben zu lassen. Und manchmal, wenn das passiert, ist die Strafe für das Blockieren der Vorderräder bei unserem Auto enorm. Das kommt vor”, so Albon. “Wir wissen, dass wir uns dem ‘Three-Wheeling’ aussetzen können, wenn wir etwas zu spät bremsen. Wenn gleichzeitig eine Windböe kommt und wir zu spät bremsen, ist das dann etwas zu viel”, erklärt er. Das könnte zumindest zu seinem Crash beigetragen haben. Während Albon anschließend nur noch zusehen konnte, nutzte Carlos Sainz das Chaos nach der von seinem Teamkollegen ausgelösten Safety-Car-Phase und wurde am Ende noch Zehnter. Damit holte er den ersten WM-Punkt für Williams seit dem Rennen in Monaco im Juni. Albon warnt: Werden in Malaysia “zurückfallen” Zuvor hatte es der Spanier mit dem runderneuerten Williams im Qualifying ebenfalls schon in die Top 10 geschafft. “Es ist genau der Schritt, den wir erwartet haben”, sagt Albon über das Baku-Update und ergänzt: “Vielleicht hatten wir nicht damit gerechnet, in Q3 zu kommen.” “Aber wir sind dadurch in den Kampf im Mittelfeld gekommen”, betont er. Gleichzeitig warnt Albon aber auch davor, das Baku-Ergebnis überzubewerten. Denn einerseits profitierte Sainz bei seinem Punktgewinn eben von mehreren Ausfällen. Baku: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Und außerdem betont Albon, dass Baku so oder so eine gute Strecke für das Williams-Paket gewesen sei. “In Malaysia wird sich zeigen, wo wir auf einer Strecke stehen, bei der es viel mehr auf den Abtrieb ankommt”, sagt er im Hinblick auf das kommende Rennen. “Wenn man das Gesamtbild betrachtet, werden wir das Auto durch Optimierungen [des Updates] schneller machen”, kündigt Albon zwar an. “Aber im Vergleich zum Rest des Feldes werden wir langsamer sein, einfach weil diese Strecke uns nicht liegt, egal wie sehr wir das Auto auch optimieren.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Er warnt daher: “Rechnet damit, dass wir in Malaysia etwas zurückfallen werden.” Beim letzten Rennen im aktuellen Triple-Header in Singapur werde man sich dann leistungsmäßig vermutlich irgendwo zwischen Baku und Sepang einsortieren.
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