Alonso: Aston-Martin-Fortschritt bringt nur “eine halbe Zehntel”

Alonso: Aston-Martin-Fortschritt bringt nur “eine halbe Zehntel”

 

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Bei Aston Martin gibt es zwar erste technische Fortschritte – doch von einer echten Trendwende kann noch keine Rede sein. Das macht Fernando Alonso vor dem Großen Preis von Kanada deutlich.  circuitpics.de Fernando Alonso zeigt sich ernüchtert von Aston Martins ersten Fortschritten

Zwar habe das Team einige der größten Probleme des AMR26 inzwischen besser im Griff, der eigentliche Performance-Rückstand bleibe jedoch nahezu unverändert. “Das bringt vielleicht eine halbe Zehntelsekunde”, erklärt Alonso mit Blick auf die Verbesserungen bei der Fahrbarkeit. Das eigentliche Problem sei deutlich größer: “Es sind nicht die zwei oder drei Sekunden, die uns fehlen.” Aston Martin kämpft weiter mit Grundproblemen Der Saisonstart von Aston Martin verlief äußerst schwierig. Früh machten Zuverlässigkeitsprobleme dem Team zu schaffen, wodurch wertvolle Trainings- und Entwicklungszeit verloren ging.
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Besonders problematisch waren starke Vibrationen, abrupte Gangwechsel und ein unruhiges Motorbremsverhalten. Gerade diese Faktoren erschwerten es den Fahrern, Vertrauen ins Auto aufzubauen und konstant ans Limit zu gehen. Vor allem auf Strecken wie Montreal mit vielen harten Bremszonen und starken Beschleunigungsphasen kann das zum massiven Nachteil werden. Alonso erklärt: Mehr Vertrauen, aber keine Wunder Immerhin sieht Alonso inzwischen Verbesserungen bei genau diesen Themen. Die Schaltvorgänge seien sanfter geworden, ebenso das Verhalten beim Anbremsen und Herausbeschleunigen. Dadurch gewinne der Fahrer zwar etwas mehr Vertrauen ins Auto und könne Kurven aggressiver attackieren – doch der Effekt bleibe begrenzt. “Diese zusätzliche Sicherheit bringt vielleicht eine halbe Zehntel”, sagt Alonso. Der große Rückstand auf die Spitze lasse sich dadurch aber nicht erklären. Damit macht der Spanier klar: Die Probleme des AMR26 liegen deutlich tiefer. Komplexes Technikprojekt: Aston lernt “auf der Strecke” Ein wesentlicher Grund für die Schwierigkeiten ist das komplett neue technische Konzept des Autos. Aston Martin baut sein Getriebe erstmals seit vielen Jahren wieder selbst – und kombiniert dies mit einer äußerst aggressiven Verpackung des Hecks. Die tägliche F1-Show zum Großen Preis von Kanada I Sprint-Qualifying F1 Montreal 2026 Video wird geladen…  

Dieses Konzept wurde maßgeblich von Adrian Newey beeinflusst, der seit vergangener Saison am Projekt beteiligt ist. Ziel war ein aerodynamisch besonders effizientes Heck rund um den Diffusor. Dafür ging Aston Martin allerdings große Risiken ein. Unter anderem setzt das Team auf eine ungewöhnliche “Double-Deck”-Batterie und eine veränderte Position des Elektromotors. Die Folge: Viele Systeme greifen komplex ineinander – und genau das erschwert die Abstimmung enorm. Honda erklärt die Probleme der neuen Generation Auch Motorenpartner Honda bestätigt die Schwierigkeiten. Chefingenieur Shintaro Orihara erklärt, dass die neuen Regeln 2026 das Verhalten der Power-Unit massiv verändert hätten. Vor allem im Teillastbereich und beim Motorbremsen arbeite der Verbrennungsmotor nun deutlich aggressiver als früher. Gleichzeitig müsse wesentlich mehr elektrische Energie zurückgewonnen werden.
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Das führe zu ungewohnten Reaktionen des Autos – insbesondere bei Gangwechseln und der Energieverwaltung. Laut Honda verstehe man die Ursachen inzwischen besser, arbeite aber weiterhin an der Feinabstimmung. Keine schnelle Lösung in Sicht Trackside-Chef Mike Krack spricht deshalb offen von einem “komplexen Thema”, das das Team noch lange beschäftigen werde. Zwar seien viele der ursprünglichen Zuverlässigkeitsprobleme inzwischen gelöst, doch mit jedem Schritt würden neue Schwierigkeiten sichtbar. Genau deshalb sei das gesamte Getriebe- und Power-Unit-Thema aktuell eine Dauerbaustelle. Besonders bitter: Selbst wenn Aston Martin diese Probleme vollständig löst, bleibt laut Alonso weiterhin ein massiver Rückstand bei Motorleistung und Energieeinsatz gegenüber der Konkurrenz – insbesondere gegenüber Mercedes.
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Und genau dieser Rückstand ist aktuell deutlich größer als jede halbe Zehntelsekunde.

 
Formel1.de 

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