“Schämt ihr euch nicht?”: Komatsu fassungslos über Ocon-Gerüchte
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Sind die Tage von Esteban Ocon bei Haas schon gezählt? Dieses Gerücht machte in den Tagen vor dem Formel-1-Rennen in Kanada die Runde. Hintergrund sollen nicht nur die bislang dürftigen Leistungen des Franzosen im Vergleich zu Teamkollege Oliver Bearman sein, sondern auch eine Auseinandersetzung mit Teamchef Ayao Komatsu zuletzt in Miami. LAT Images Ayao Komatsu redet sich wegen der Ocon-Gerüchte in Rage
Demnach könnte Ocon sein Cockpit schon zeitnah an einen anderen Piloten verlieren, was dieser am Donnerstag in seiner Presserunde mit “Bullshit” kommentierte. Teamchef Komatsu schlägt in Montreal in dieselbe Kerbe und umschreibt die Situation mit demselben Begriff – nicht aber ohne noch etwas deutlicher zu werden, wie sehr ihn das Thema und der Umgang damit ärgert. Denn schon die erste Frage in seiner eigenen Medienrunde zielte genau auf das Thema ab. Komatsus Reaktion: “Oh mein Gott. Fangen wir also mit der Sache an …”
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Der Japaner stellt zunächst klar, dass die Gerüchte um eine vorzeitige Ablöse Ocons “jeder Grundlage entbehren” und “absoluter Bullshit” seien, bevor er sich den entsprechenden Urheber vorknöpft. “Wenn jemand so einen Bullshit schreiben will – bitteschön, aber verdammt noch mal, soll das Journalismus sein?”, schüttelt er den Kopf. “Es ist furchtbar. Was wollen die damit bezwecken? Das ist verrückt.” Die Vertragslaufzeiten der aktuellen Formel-1-Fahrer
“Ich weiß ja nicht, hat irgendwer von euch mich jemals so etwas sagen hören? Ja oder nein?”, fragt er die anwesenden Journalisten. Kopfschütteln im weiten Rund. “Eben. Es ist unglaublich.” Auch den Teil der Story, dass er in Miami eine Auseinandersetzung mit seinem Piloten gehabt haben soll, findet der Haas-Teamchef ungeheuerlich: “Wo kommt das her? Ich hatte in Miami nicht einen einzigen Streit mit Esteban. Es ist einfach der Wahnsinn, wie aus dem Nichts so ein Bullshit heraufbeschworen wird.” “Und weil dann niemand die Quelle prüft, dichtet jeder einfach noch was obendrauf. Wie kann das Journalismus sein? Das ist einfach nur verdammter Klatsch-und-Tratsch-Bullshit”, wütet er. “Schämt ihr euch eigentlich nicht?” Komatsu redet dabei aber nicht nur aus Sicht der Gegenseite, denn wie er verrät, wollte er früher als Kind selbst Journalist werden – und zwar ein investigativer. “Und wenn ich dann so was lese, denke ich mir: Verdammt nochmal, schämt ihr euch eigentlich nicht für das, was ihr da schreibt?”
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“Wenn man so einen Bullshit ohne jede Grundlage schreibt, verliert man doch seine Glaubwürdigkeit. Und zwar komplett, oder? Jedes Medium, das so eine Bullshit-Story bringt, verliert an Glaubwürdigkeit. Zumindest in meinen Augen”, sagt er weiter. Video wird geladen…
“Das ist ja nicht mal so, als würde man meine Worte verdrehen. Da gibt es null Fakten. Es hat absolut nichts mit dem zu tun, was ich gesagt habe, weil ich nichts davon gesagt habe. Es ist unvorstellbar. Und wieder verschwenden wir hier Zeit, oder? Wie viele von euch – zehn Leute – hören sich jetzt diesen Mist an, der keinerlei Grundlage hat? Wie soll das für irgendwen produktiv sein?” Auch für das Team selbst sei das reine Zeitverschwendung und ein Thema, das man nicht gebrauchen kann. “Esteban macht sich Sorgen, sein Manager macht sich Sorgen”, sagt Komatsu. “Aber Esteban weiß ja, dass wir in Miami keinen Streit hatten – zumindest nichts Konkretes. Heute Morgen haben wir also einfach nur geschmunzelt und uns gefragt: Was zum Teufel soll das überhaupt?”
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“Ich habe gesagt, dass ich das vor allen komplett klarstellen werde, weil es absoluter, bodenloser Mist ist. Totaler Bullshit.” “Was soll der Sinn dahinter sein?” Komatsu selbst war nur durch einen japanischen Bericht auf die Thematik aufmerksam geworden, in dem ein brasilianischer Journalist zitiert wurde. “Ich habe aber nicht mal gelesen, was dieser brasilianische Journalist eigentlich geschrieben hat. Wie ungenau ist also die japanische Übersetzung? Keine Ahnung”, sagt er. “Außerdem wollen viele japanische Seiten unbedingt das Gerücht in die Welt setzen, dass ich Yuki (Tsunoda; Anm. d. Red.) holen will oder so. Dafür gibt es null Grundlage. Also schenke ich dem keine Beachtung. Aber dann greift es irgendein französischer Journalist auf.” Formel-1-Fahrer, die bei Haas ihr Debüt gefeiert haben
Auch das ist etwas, das Komatsu nicht verstehen kann. “Da denkt man sich: Verdammt noch mal, wenn du ein französischer Journalist bist, was versuchst du da dem Fahrer deines eigenen Landes anzutun? Indem du solche Geschichten aufgreifst, nur um Klicks zu generieren.”
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“Versuchst du, deinen französischen Fahrer schlechtzumachen? Was soll der Sinn dahinter sein? Es ist einfach Bullshit. Ich weiß ja nicht, aber wenn man eine Story schreibt, prüft man doch seine Quelle, oder?” Haas sieht sich für 2027 um Um aber doch noch einmal auf Konkretes einzugehen: Eine Fahrerentscheidung muss Haas im Laufe des Jahres auf jeden Fall treffen. Aktuell ist unklar, wer 2027 die beiden Cockpits bei den Amerikanern besetzen wird. Ocon wird sich steigern müssen, da er in den Qualifying- sowie Rennduellen mit 1:3 gegen Bearman zurückliegt und erst einen Punkt auf dem Konto hat.
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“Um diese Zeit herum – so im Mai, Juni, Juli – schaut sich, denke ich, jeder nach den Fahrern für das nächste Jahr um”, bestätigt der Teamchef, sagt aber auch: “Das betrifft nicht nur uns, sondern alle.” Haas – Qualifying & RennenRennenOcon (Q)Bearman (Q)Ocon (R)Bearman (R)1313Australien13. (+0,180)12.11. (+25,3)7.China13. (+0,305)10.14. (+1 Runde)5.Japan12.18. (+0,175)10.AusfallMiami14. (+0,205)12.13. (+7,5)11. Würde sich Komatsu nach aktuellem Stand aber auch für Ocon entscheiden? Der Japaner weicht aus: “Ich denke, so eine Frage wird nur wieder Mist heraufbeschwören, oder?” Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Kanada
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“Weil die Leute dann meine Worte nehmen und sagen: ‘Oh, Ayao hat gesagt, wenn man sich jetzt entscheidet, macht man mit Esteban weiter oder nicht weiter.’ Sie reißen es komplett aus dem Kontext, also werde ich diese Frage nicht beantworten.”
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