Als viertes Team: Racing Bulls will “Macarena”-Heckflügel in Monza testen

Als viertes Team: Racing Bulls will “Macarena”-Heckflügel in Monza testen

 

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Auf Ferrari, Red Bull und McLaren folgt beim Großen Preis von Italien in Monza nun offenbar auch Racing Bulls: Denn das Team aus Faenza will beim Heimrennen erstmals einen “Macarena”-Heckflügel einsetzen, nachdem die neue Lösung beim Filmtag in Imola bereits erfolgreich getestet wurde.  LAT Images Racing Bulls plant in Monza den Einsatz eines “Macarena”-Heckflügels

Das könnte Racing Bulls im Kampf gegen Alpine um den fünften Platz in der Konstrukteurs-WM einen zusätzlichen Vorteil verschaffen. Monza gilt als “Tempel der Geschwindigkeit” – und damit als Strecke, auf der aerodynamische Effizienz von besonderer Bedeutung ist. Auf den 5,793 Kilometern des italienischen Traditionskurses geht es darum, eine möglichst hohe Durchschnittsgeschwindigkeit zu erreichen. Gleichzeitig muss das Auto genügend Abtrieb generieren, um die drei Schikanen Prima Variante, Roggia und Ascari sicher zu durchfahren. Der entscheidende Faktor ist, den Luftwiderstand so gering wie möglich zu halten.
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Für den Grand Prix von Italien ist neben der Aerodynamik allerdings auch eine leistungsstarke Power-Unit mit einem effizienten Energiemanagement gefragt. Denn die Möglichkeiten, Energie ausschließlich durch Rekuperation beim Bremsen zurückzugewinnen, sind in Monza begrenzt. Racing Bulls testet “Macarena”-Flügel in Imola Racing Bulls hat sich bereits auf das Monza-Wochenende vorbereitet. In der vergangenen Woche absolvierte der Rennstall neben einem TPC-Test mit Nachwuchsfahrer Nikola Tsolov auch einen Filmtag in Imola. Dabei kamen die beiden Stammfahrer Arvid Lindblad und Liam Lawson zum Einsatz. Teamwork und Widerstand: Mercedes stärkt Kimi, Hamilton sauer auf Leclerc I F1 Rennen Zandvoort 2026 Video wird geladen…  

Die von der FIA für kommerzielle Aufnahmen erlaubten 200 Kilometer werden von den Formel-1-Teams längst nicht mehr nur für Marketingzwecke genutzt. Vielmehr bieten die Filmtage eine willkommene Gelegenheit, neue Lösungen unter realen Bedingungen auf der Strecke zu testen. Genau das soll Racing Bulls in Imola mit dem neuen Heckflügel getan haben. In Monza könnte die Lösung nun erstmals bei einem Rennwochenende zum Einsatz kommen. Der sogenannte “Macarena”-Flügel wurde von den Aerodynamikern um Tim Goss in Milton Keynes entwickelt. Die Racing-Bulls-Lösung zeigt eine Verwandtschaft mit dem System von Red Bull. Der besondere Heckflügel unterscheidet sich durch die Art und Weise, wie sich die Flaps drehen beziehungsweise bewegen. Das Prinzip erinnert an die bereits bei Red Bull bekannte Lösung, die sich wiederum vom System unterscheidet, das Ferrari am SF-26 einsetzt. Formel-1-Quiz
Die durchschnittliche Startposition des Teams Racing Bulls in der Formel 1 ist Platz,,,
11,22 12,31 3,89 21,91 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Während die Red-Bull-Variante im Entwicklungsprozess offenbar mit Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen hatte, soll das Racing-Bulls-Exemplar beim Test in Imola problemlos funktioniert haben. Die positiven Eindrücke könnten nun dazu führen, dass der Flügel bereits in Monza eingesetzt wird. Zusätzliche Waffe im Kampf gegen Alpine? Für Racing Bulls wäre die neue Aerodynamik-Lösung gerade zum jetzigen Zeitpunkt besonders wertvoll. Das Team aus Faenza kämpft um den fünften Platz in der Konstrukteurs-WM und möchte damit als bestes Team hinter den vier derzeit deutlich stärkeren Topteams abschließen. Der schärfste Konkurrent ist Alpine: Nach dem Großen Preis der Niederlande in Zandvoort liegt Racing Bulls lediglich drei Punkte vor dem französischen Rennstall. Beide Teams gingen in Zandvoort leer aus. In Monza könnte der “Macarena”-Flügel deshalb eine zusätzliche Waffe sein. Hinzu kommt die Bedeutung der Power-Unit von Red-Bull-Ford. Die FIA hat den Antrieb nach Abschluss der Analysen der zweiten ADUO-Periode weiterhin als Benchmark bestätigt. Racing Bulls könnte damit in der Kombination aus Antrieb und Aerodynamik über ein Paket verfügen, das insbesondere auf den langen Geraden von Monza seine Stärken ausspielen kann.
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Ob der “Macarena”-Flügel tatsächlich beim Heimrennen eingesetzt wird und wie groß sein Leistungsgewinn ausfällt, dürfte sich spätestens auf der Strecke zeigen. Die erfolgreichen Versuche in Imola haben Racing Bulls jedenfalls offenbar genug Vertrauen gegeben, die ungewöhnliche Lösung für Monza in Betracht zu ziehen.

 
Formel1.de 

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