Antonelli-Express rollt weiter: Glücklicher Sieg bei Madrids Formel-1-Premiere

Antonelli-Express rollt weiter: Glücklicher Sieg bei Madrids Formel-1-Premiere

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


Kimi Antonelli hat bei der Premiere des Grand Prix von Spanien auf dem brandneuen Madring einen weiteren Schritt in Richtung Formel-1-WM 2026 gemacht und das Rennen letztendlich souverän gewonnen. Der Weg zu den nächsten 25 Punkten gestaltete sich dabei aber weit weniger aufregend als bei seiner spektakulären Aufholjagd in Monza vor einer Woche.  LAT Images Kimi Antonelli baut seinen Vorsprung in der Formel-1-WM 2026 auf 81 Punkte aus

Antonelli lag nach dem Start zunächst an dritter Stelle, doch seine einzigen Gegner eliminierten sich quasi von selbst: Lando Norris (McLaren) erwischte in einer VSC-Gelbphase ein ungünstiges Timing seines (zu langsamen) Boxenstopps und fiel von Platz 1 zurück, Max Verstappen (Red Bull) ließ Antonelli kampflos vorbei, weil er eine Position gegen Lewis Hamilton (Ferrari) zurückgeben musste, und der lange Zeit in Führung liegende Charles Leclerc (Ferrari) erledigte sich, weil er unter VSC noch keinen Boxenstopp absolviert hatte. Nach 57 Runden, die nur zu Beginn aufregenden Rennsport boten und dann eher vor sich hinplätscherten, sicherte sich Antonelli den Sieg vor Verstappen und Norris. Das Trio fuhr die letzten zehn Runden zwar dicht aufgefädelt hintereinander her, zu echten Attacken kam es aber nicht. Die Befürchtung, dass der Madring kaum Überholmanöver zulässt, bestätigte sich. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Antonelli findet es zwar “schön, zu gewinnen”, aber: “Es fühlt sich nicht so gut an, denn eigentlich hätte Lando den Sieg verdient.” Der McLaren-Pilot trägt’s mit Fassung: “Ich finde, wir hätten heute den Sieg verdient gehabt. Aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen. Die Runde gestern war unglaublich, und eigentlich war es heute ein perfektes Rennen. Ich glaube aber, dass wir dieses Jahr noch mehr Rennen gewinnen können.”
//jseAo3c(“Rect”);
Vierter wurde Leclerc, gefolgt von George Russell (Mercedes), der mit der für ihn ausgewählten Zweistoppstrategie nicht zufrieden war und darüber am Boxenfunk mehrmals seinen Unmut äußerte. Liam Lawson (Red Bull) eroberte Platz 6, vor Franco Colapinto (Alpine), Oscar Piastri (McLaren), Arvid Lindblad (Racing Bulls) und Nico Hülkenberg (Audi), der als Zehnter einen WM-Punkt holte. Hamilton schied früh im Rennen mit Bremsdefekt aus. Weitere Ausfälle waren Lance Stroll (Aston Martin), Sergio Perez (Cadillac) und Carlos Sainz (Williams). Zum Thema: Ergebnis: Rennen GP Spanien 2026, Madrid WM-Stand Formel 1 2026 F1-Ticker: Paddock live mit Ruben Zimmermann Livestream: F1-Analyse mit Christian Nimmervoll (21 Uhr) Online-Voting: Fahrer jetzt benoten! Verstappen-Hamilton: Musste er den Platz wirklich zurückgeben? Am Start gab es gleich mal die von vielen vorhergesagten Diskussionen: Norris kam von der Pole gut weg und konnte seine Führung behaupten – aber dahinter ging es turbulent zu. Vor allem zwischen den beiden alten Rivalen Verstappen und Hamilton.
//jseAo3c(“Rect”);
Verstappen hatte sich im Zweikampf gegen Hamilton in Kurve 1/2 zunächst durchgesetzt, hatte dafür aber eine Kurve abkürzen müssen. Hamilton meldete am Boxenfunk sofort: “Max muss die Position zurückgeben.” Was der Red-Bull-Pilot natürlich ganz anders sah: “Lewis wäre fast in mich hineingefahren. Der hat völlig die Kontrolle verloren.” queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Das Feld fädelte sich nach der turbulenten ersten Runde ein, Norris führte vor Verstappen und Antonelli. Antonelli hatte ebenfalls zweimal abgekürzt, aber auch zweimal die Position wieder zurückgegeben. Doch rund um Verstappen braute sich Unheil zusammen: “Max, wir finden, wir sollten die Position gegen Hamilton zurückgeben.” Was der gar nicht fassen konnte: “Wovon redet ihr? Der hätte mich abgeschossen, dann wären wir beide aus dem Rennen draußen gewesen!” Doch Verstappen gab klein bei, ließ erst Antonelli und dann auch Hamilton durch – bitter, denn beim Ferrari-Star machten sich gerade Bremsprobleme bemerkbar, sodass Verstappen nicht nur vom zweiten auf den vierten Platz zurückfiel, sondern auch sein Rückstand auf Norris von 1,9 auf 6,8 Sekunden anwuchs.
//jseAo3c(“Rect”);
In Runde 5 schnappte sich Verstappen Hamilton wieder, diesmal ohne Abkürzen – und zeitgleich flackerte über den FIA-Timing-Monitor: “Keine weitere Untersuchung.” Heißt: Er hätte die Position womöglich gar nicht zurückgeben müssen. “Das war ein Eigentor von Red Bull”, findet ORF-Experte Alexander Wurz. “Ich verstehe es nicht. Da haben sie Antonelli den zweiten Platz auf dem Silbertablett geschenkt.” Der Vollständigkeit halber sei erwähnt: Ob die FIA-Kommissare die Untersuchung gegen Verstappen nur eingestellt haben, weil er die Position freiwillig zurückgegeben hat, bleibt vorerst Spekulation. Es ist durchaus möglich, dass es eine Strafe gegeben hätte, wenn er gegen die Empfehlung seines Teams auf Platz 2 geblieben wäre. Weil Hamilton nach einem Dreher kapitulierte und mit Verdacht auf Bremsversagen abstellen musste, rückte Russell auf Platz 5 vor. Der Mercedes-Pilot hatte am Start eine unliebsame Begegnung mit Piastri gehabt, als dem McLaren-Fahrer der Platz ausging. Piastris linke Frontflügel-Endplatte überlebte die Berührung nicht, Russells rechter Hinterreifen offenbar schon.
//jseAo3c(“Rect”);
Hamilton sagte später, das Bremsproblem sei “schon vor” seinem Ausritt aufgetreten: “Ich trat auf die Bremse, das Auto begann zu verzögern, und dann gab das Pedal plötzlich ein Stück nach. Auf einmal verzögerte das Auto nicht mehr so stark wie normalerweise, und ich fuhr mit viel zu hoher Geschwindigkeit in die Kurve. Dann habe ich die Streckenbegrenzung leicht gestreift. Danach kam das Pedal wieder zurück und alles war in Ordnung. Und ich glaube, ein paar Kurven später wurde der Pedalweg dann plötzlich lang.” VSC wegen Stroll: Wichtige Wende im Grand Prix An der Spitze führte Norris nach 13 Runden 6,2 Sekunden vor Antonelli. Die beiden waren mit Mediumreifen gestartet. Verstappen (+12,3/Soft) war Dritter, gefolgt von Leclerc (+13,6/Hard) und Russell (+15,3/Hard). Die Befürchtung von Antonelli, dass die Formel-1-Stars die ersten zehn Runden “wie die Omas” fahren würden, bewahrheitete sich also nicht. In Runde 14 dann ein vorentscheidender Moment im Grand Prix: Lance Stroll stellte seinen Aston Martin mit technischen Problemen ab – und löste eine virtuelle Safety-Car-Phase (VSC) aus. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Norris war schon an der Box vorbei, Antonelli, Verstappen und Russell holten sich den Reifenwechsel “zum halben Preis” ab. McLaren holte Norris erst eine Runde später rein, als die Gelbphase schon wieder zu Ende war, und steckte von Medium auf Hard um.
//jseAo3c(“Rect”);
Bitter für den Weltmeister: Trotz seines blitzsauberen ersten Stints fiel er zunächst auf Platz 5 zurück, und er hatte jetzt 17,3 Sekunden Rückstand auf Leclerc (noch ohne Reifenwechsel) und 15,6 auf Antonelli (Hard). Auch, weil sein Boxenstopp etwas länger dauerte als üblich. Seinem Team macht Norris aber keinen Vorwurf: “Das VSC kam, als wir schon vorbei waren. Es gab nichts, was wir hätten anders machen können. Das Glück war nicht auf unserer Seite.” queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Die strategische Ausgangslage gestaltete sich jetzt so: Leclerc würde mit einem Stopp (seinem einzigen) durchfahren können. Bei Antonelli und Verstappen sollte der frische Hard ebenfalls bis zum Ende halten, solange sie ihn gut managen. Und Russell auf dem Medium wurde von der Mercedes-Box gesagt, dass er nochmal stoppen muss. Worüber der diskutierte: “Aber warum probieren wir es nicht zumindest?” Leclerc-Strategie: “Der harte Reifen geht nicht in die Knie” Leclerc legte es jetzt auf einen langen ersten Stint an. Ab etwa Runde 20 spürte er Antonellis Atem im Nacken – aber der Mercedes-Pilot konnte trotz der um 14 Runden frischeren Reifen keinen entscheidenden Druck aufbauen. Es bewahrheitete sich das, was viele befürchtet hatten: So spektakulär manche Kurven auch sein mögen – eine tolle Strecke zum Überholen ist der Madring nicht.
//jseAo3c(“Rect”);
Zwischendurch funkte Antonelli jetzt: “Checkt das Auto!” Auf Nachfrage, in welcher Kurve es denn passiert sei, antwortete er: “Nein, ich habe die Mauer nicht berührt. Aber die Lenkung fühlt sich merkwürdig an.” Doch der Kommandostand gab Entwarnung: “Wir sehen nichts auf den Daten, was uns beunruhigen würde.”
//jseAo3c(“Rect”);
Interessant in jener Phase: Antonelli ließ sich etwas zurückfallen, hatte in Runde 27 von 57 wieder wieder 2,2 Sekunden Rückstand auf Leclerc. Der fuhr vorne auf einem Niveau wie Verstappen und hielt den Abstand zum Red-Bull-Star bei 8,1 Sekunden. Und Pechvogel Norris war mit 14,5 Sekunden Rückstand auf Platz 1 Fünfter. Wurz stellte im ORF-Live-Kommentar fest: “Das zeigt, dass der harte Reifen nicht in die Knie geht.” In Runde 28 steckte Russell von Medium auf Hard um. Er hatte jetzt also um 14 Runden frischere Reifen als Antonelli und Verstappen, und er würde das Rennen unter normalen Umständen mit diesem Reifensatz zu Ende fahren können. Allerdings fiel er auf Rang 6 zurück, hinter Norris (4.) und Lawson (5.), aber 0,9 Sekunden vor Piastri, der seinerseits meckerte, warum man ihm den lädierten Frontflügel beim ersten Boxenstopp nicht gewechselt hatte. Eine Strategie, mit der Russell nicht zufrieden war: “Warum haben wir gestoppt? Ich glaube, ich hätte Norris halten können”, kritisierte er – und wurde von seinem Renningenieur zurechtgewiesen: “Lass uns die Strategie später diskutieren.” Dreikampf um den Sieg in den letzten zehn Runden Es waren noch 15 Runden zu fahren, Leclerc hatte immer noch nicht gestoppt, und hinter dem führenden Ferrari schrumpften die Abstände zusammen: Antonelli (P2) lag nur noch 3,8 Sekunden vor Verstappen, der wiederum 1,2 Sekunden Vorsprung auf Norris hatte.
//jseAo3c(“Rect”);
Leclerc war also mit seiner Offset-Strategie unter normalen Umständen auf Kurs zu Platz 4, und Ferraris einzige Hoffnung war eine weitere VSC- oder Safety-Car-Phase – oder sogar eine rote Flagge, die ihm vermutlich sogar den Sieg bescheren würde. Leclercs harte Reifen knickten jedenfalls nicht ein, und zu Russell war der Puffer von 35,8 Sekunden in Runde 47 ausreichend, um weiter draußen bleiben zu können. In Runde 48 war es dann aber so weit: Leclerc bog an die Box ab und fiel auf Platz 4 zurück, und so führte jetzt Antonelli 1,2 Sekunden vor Verstappen und 1,7 Sekunden vor Norris. Das Spitzentrio hatte praktisch identische Reifen für die letzten neun Runden im Rennen. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); In den letzten Runden konnte sich Antonelli wieder ein wenig absetzen und den Sieg letztendlich souverän über die Ziellinie bringen. Und Leclerc schaffte es, sich trotz eines immer kleiner werdenden Vorsprungs gegenüber Russell auf P4 zu verteidigen. Alonso vs. Sainz: Nichts von Freundschaft zu spüren Die spanischen Lokalhelden spielten bei der Madring-Premiere in der Formel 1 keine Rolle. Dennoch sorgten sie für Unterhaltung, als sie sich weit jenseits der Top 10 einen harten Zweikampf lieferten. Fernando Alonso (Aston Martin) fühlte sich von Carlos Sainz (Williams) in die Mauer abgedrängt, und er meldete das auch am Boxenfunk. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Alonso: “Er hat mich gegen die Mauer gedrückt, Mann! Am Start ist er in zwei Leute reingecrasht. Jetzt drückt er mich in der Bremszone in die Mauer.” Die FIA-Kommissare schauten sich die Situation an – und teilten offenbar Alonsos Einschätzung: Sie sprachen eine Fünfsekundenstrafe gegen Sainz aus.
//jseAo3c(“Rect”);
Der gab gut zehn Runden vor Schluss an 19. und letzter Stelle liegend auf. Alonso beendete sein Heimrennen an 17. Position. Insgesamt sahen 18 Autos die Zielflagge. Formel-1-Kalender 2026: Wie geht’s weiter? Madrid war das letzte Rennwochenende der Formel-1-WM 2026 auf europäischem Boden. Weiter geht es danach mit Station Nummer 15 der laufenden Saison, auf dem Stadtkurs in Baku (Aserbaidschan). Dort wird von 24. bis 26. September gefahren – mit Qualifying am Freitag und Grand Prix am Samstag. Die beiden letzten Saisonrennen in Katar und Abu Dhabi stehen offiziell noch im Formel-1-Kalender 2026, wackeln aber wegen der militärischen Situation im Nahen Osten.
//jseAo3c(“Rect”);
Den gewohnten Formel-1-Livestream können Fans am Sonntagabend auf dem YouTube-Kanal von verfolgen. Mit einer Zusammenfassung des Geschehens und Analysen weit über das Ende der TV-Übertragungen hinaus. Host Kevin Scheuren präsentiert die Streams wieder in der Stammbesetzung mit Chefredakteur Christian Nimmervoll als Experte. Video wird geladen…  

Die provisorische Startzeit des Livestreams am Sonntag ist auf 21:00 Uhr MESZ angesetzt. Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
DTM-Rennen Sachsenring 2: Dörr gewinnt im Chaos vor Preining, Strafe für Engel
GP Spanien
Formel-1-Liveticker: Antonelli-Sieg, Norris-Pech und Hamilton-Aus
Motorrad
MotoGP-Liveticker Misano: Bezzecchi crasht! Marquez nach Sieg WM-Leader
Motorrad
MotoGP Misano 2026: Marc Marquez triumphiert nach Bezzecchi-Sturz
Seite neu laden: Dieser Rennbericht wird laufend aktualisiert. Erst wenn dieser Hinweis verschwunden ist, sind keine weiteren Updates mehr geplant.

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir