Antonelli sieht Fortschritte: Mercedes kommt mit den Updates besser zurecht
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WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli glaubt, dass Mercedes beim Versuch, mehr Leistung aus dem jüngsten Upgrade-Paket herauszuholen, einen weiteren Schritt nach vorne gemacht hat: Beim Großen Preis der USA in Austin (alle Sessions im Liveticker verfolgen!) zeigte sich der Italiener nach dem zweiten Training zuversichtlich. LAT Images Mercedes hat das Update am W17 in Austin noch besser verstanden
Mercedes brachte für den anspruchsvollen Circuit of The Americas einen neuen Frontflügel mit. Er ergänzt das umfangreiche Update-Paket, das die Silberpfeile in Malaysia eingeführt hatten. Die Neuerungen erhöhten zwar das Leistungspotenzial des Boliden, machten ihn allerdings auch anspruchsvoller bei der Abstimmung. Das optimale Arbeitsfenster zu finden, ist seitdem schwieriger geworden. Nachdem Antonelli und George Russell in Singapur noch mit unterschiedlichen Spezifikationen unterwegs waren, setzen inzwischen beide Mercedes-Piloten auf das aktuelle Paket.
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Der Fortschritt zwischen dem ersten und zweiten Freien Training in Austin deutete darauf hin, dass der W17 weiterhin nicht einfach abzustimmen ist. Wenn die Bedingungen passen, steckt allerdings einiges an Leistung im Auto: Antonelli fehlten am Freitag lediglich 0,042 Sekunden auf Ferrari-Pilot Charles Leclerc, der die zweite Trainingssession anführte. LAT Images Kimi Antonelli ist mit dem Auftakt in Austin sichtlich zufrieden
“Im Vergleich zum ersten Freien Training habe ich mich im Auto besser gefühlt”, erklärte Antonelli. “Es gibt noch viel Arbeit, aber es war ein guter Schritt nach vorne. Jetzt versuchen wir, uns weiter zu verbessern. Dass beide Autos mit demselben Paket unterwegs sind, hilft uns, weil wir viele verschiedene Dinge ausprobieren und dieses Paket besser verstehen können.” Seit Singapur habe das Team die Daten analysieren und besser nachvollziehen können, was das Auto mit den Neuerungen benötige. “Wir versuchen weiterhin herauszufinden, wie wir das Auto in das richtige Arbeitsfenster bekommen. Aber wir machen Fortschritte. Jetzt werden wir sehen, was wir noch verbessern können”, so der Italiener. Mercedes verbessert sich nach schwierigem Trainingsauftakt Erste Erkenntnisse aus den Longruns deuteten darauf hin, dass die vier Topteams in Austin relativ eng beieinanderliegen: Red Bull und Ferrari könnten dabei einen leichten Vorteil gegenüber Mercedes und McLaren haben. Damit zeichnet sich ein spannendes Wochenende in Texas ab. Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director von Mercedes, bestätigte, dass das erste Training nicht nach Plan verlaufen war. “Wir wollten mit dem Update-Paket an beiden Autos einen größeren Abstimmungsbereich ausloten. Allerdings hatten wir Probleme mit blockierenden Rädern. Das war sowohl bei unseren Versuchen über eine schnelle Runde als auch bei den Longruns eine große Einschränkung.” Die größten Fehlkonstruktionen der Formel 1: Diese Autos scheiterten
Vor dem zweiten Training nahm Mercedes einige Änderungen an der Fahrzeugabstimmung vor. Diese schienen Wirkung zu zeigen. “Wir hatten weniger Probleme mit der Balance, das Auto war berechenbarer und entsprechend verbesserten sich auch die Rundenzeiten”, erklärte Shovlin.
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George Russell kam unterdessen nicht über den fünften hinaus. Auf Leclerc fehlten ihm rund sieben Zehntelsekunden. Eine aussagekräftige Runde gelang dem Briten allerdings nicht: Bei seinem ersten Versuch auf den weichen Reifen wurde ihm die Runde wegen Überschreitens der Streckenbegrenzung gestrichen. Beim zweiten Versuch verlor er im schnellsten Abschnitt der Esses das Heck seines Mercedes und damit wertvolle Zeit. Reifenmanagement als Schlüssel für das Qualifying Im Qualifying am Samstag dürfte es nicht allein auf die reine Leistungsfähigkeit der Autos ankommen. Eine entscheidende Rolle spielt auch der Umgang mit den weichen Reifen. Insbesondere im anspruchsvollen letzten Streckenabschnitt müssen die Piloten darauf achten, die Hinterreifen nicht zu stark zu beanspruchen. In den Qualifying-Simulationen hatten mehrere Fahrer mit blockierenden Rädern oder Ausritten zu kämpfen, als die Hinterreifen zunehmend nachließen. “Es geht vor allem darum, die Hinterreifen durch diesen kurvigen Abschnitt in einem guten Zustand zu halten, damit man in der letzten Kurve noch genügend Leistung hat”, sagte Bradley Lord, stellvertretender Mercedes-Teamchef. Video wird geladen…
Entscheidend sei, die Abstimmung so zu wählen, dass sich das Auto ausreichend drehen lasse, ohne die Hinterreifen und das Gaspedal übermäßig beanspruchen zu müssen. “Wenn uns das gelingt, sollten wir gut aufgestellt sein”, glaubt Lord. Antonelli sollte in Austin nicht Weltmeister werden Theoretisch bietet das Rennwochenende in Austin Kimi Antonelli die erste Möglichkeit, seinen ersten Weltmeistertitel bereits vorzeitig perfekt zu machen. Dafür müsste der Italiener allerdings das Rennen gewinnen, während George Russell mindestens auf Platz neun zurückfällt und Lewis Hamilton nicht über Rang fünf hinauskommt.
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Bei Mercedes beschäftigt man sich deshalb nicht übermäßig mit diesem Szenario. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, zudem entspricht ein solches Ergebnis nicht den sportlichen Zielen des Teams, vor allem mit Blick auf das Rennergebnis von Teamkollege Russell.
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“Letztlich würde ein Sieg von Kimi an diesem Wochenende bedeuten, dass das Team ein wirklich schlechtes Rennen hatte. Denn rechnerisch müsste George Neunter oder schlechter werden. Das ist nicht die Art, wie wir Rennen fahren wollen, und auch nicht das Ergebnis, das wir anstreben”, stellte Lord klar.
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