Aston Martin: In Belgien wird’s noch einmal richtig schmerzhaft!
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Aston Martin zählt die Tage bis zur lang ersehnten Ankunft seiner B-Version nächste Woche in Ungarn. Doch bevor es nach Budapest geht, muss sich die angeschlagene Truppe aus Silverstone durch ihr bislang härtestes Wochenende auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Spa-Francorchamps beißen. LAT Images Der Abstand zwischen Aston Martin und der Spitze ist in Belgien gewaltig
Da man vom ersten Tag an sowohl mit dem Auto als auch mit der Honda-Antriebseinheit weit abseits der Pace war, haben beide Parteien darauf gesetzt, sich ihre Upgrades aufzusparen, bis sie signifikant genug sind, um eine Kehrtwende herbeizuführen. Es hatte keinen Sinn, Ressourcen für ein kleineres Paket aufzuwenden, das den AMR26 immer noch als langsamstes Team im Grid dastehen lassen würde. Das Freitagstraining in Ungarn wird zeigen, ob es für Aston Martin im Jahr 2026 Licht am Ende eines sehr langen Tunnels gibt, wenn das Team ein Auto einführt, das im Grunde einer B-Version entspricht und voller aerodynamischer Upgrades steckt, die in den letzten Monaten entwickelt wurden.
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Doch bevor das Team diesen Leistungsschub nutzen kann – von dem man hofft, dass er den Verlauf der Saison verändern oder zumindest eine solide Richtung für 2027 vorgeben kann -, muss Aston ein weiteres Wochenende hoffnungsloser Schmerzen auf der Strecke überstehen, die sich als die schlechteste im gesamten Kalender erweisen könnte. Mit ihren schnellen Kurven, langen Geraden und wenigen Möglichkeiten zur Energierückgewinnung gibt es weder für Aston noch für Honda ein Versteck, sodass ihre jeweiligen Schwächen gnadenlos aufgedeckt werden. Mehr als fünf Sekunden Rückstand Das Freitagstraining zeichnete ein besonders schmerzhaftes Bild: Die Runde des schnelleren Aston-Fahrers Lance Stroll (1:51.131 Minuten) lag über fünf Sekunden hinter der des Spitzenreiters Kimi Antonelli. Damit war das Team effektiv auf halbem Weg zwischen dem Maßstab der Formel 1 (1:45.944 Minuten) und der schnellsten Runde im Formel-2-Qualifying (1:56.306 Minuten) platziert. Aston Martins leitender Ingenieur an der Rennstrecke, Mike Krack, sagt, das Team habe erwartet, dass Spa so schlecht laufen würde. “Ich denke, es liegt im Rahmen der Erwartungen”, sagt er nach dem Freitagstraining. “Wir wussten, dass diese Strecke wahrscheinlich die härteste von allen werden würde.” “Wir müssen realistisch sein. Sie wissen, dass wir ziemlich weit weg sind. Positionen gewinnt man nur durch Ausfälle, aber vom Ergebnis her gibt es nichts, wofür man kämpfen könnte. Ich denke, es wäre ziemlich naiv zu glauben, dass man so etwas schaffen kann. Dafür sind wir zu weit weg”, so Krack. “Lassen uns nicht demotivieren” Er betont jedoch, dass alles, was das Team jetzt tut, um die Abläufe an der Rennstrecke zu optimieren, einen guten Dienst erweisen wird, sobald man ein konkurrenzfähigeres Paket hat – auch wenn es mit dem Auto, das ihnen derzeit zur Verfügung steht, scheinbar vergeblich ist.
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“Wir lassen uns davon nicht demotivieren”, sagt er. “Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und auf die Zeit warten, in der man ein schnelleres Auto hat.” “Der Fisch stinkt vom Kopf” | Aston Martin in der Krise! Video wird geladen… Der Saisonauftakt in Melbourne wurde für Aston Martin zum Debakel.
“Unsere Leute haben einen guten Job gemacht und versucht, es so weit wie möglich zu optimieren. Es sind kleine Schritte, die sich in Bezug auf die Platzierung mehr auszahlen, wenn man ein schnelleres Auto hat, als jetzt. Aber wie gesagt, man muss trotzdem voll da sein für den Tag, an dem wir ein schnelleres Auto haben”, so der Aston-Martin-Verantwortliche. “Wir haben immer noch zwei Autos. Wir versuchen unser Bestes zu geben, versuchen, es gut umzusetzen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.” Krack lobt die Arbeit auf allen Seiten Bereits vor dem Wochenende lobte Krack sein Team und den Motorenpartner Honda für den Umgang mit den Widrigkeiten in diesem Jahr. Die Leute dort arbeiteten genauso hart – wenn nicht sogar härter – als jedes andere Team in der Startaufstellung. Video wird geladen…
“Ein großes Lob an das gesamte Team, insbesondere an die Leute an der Strecke, wie sie damit umgegangen sind, einschließlich HRC”, meint er. “Wir haben eine schwere Zeit durchgemacht. Wir haben uns zusammengesetzt und darüber gesprochen. Denn jeder hat mal gute Tage, jeder hat mal schlechte Tage.”
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“Deshalb müssen wir uns gegenseitig helfen, wenn solche Situationen auftreten. Und ich denke, von der menschlichen und zwischenmenschlichen Seite her haben wir das sehr gut gelöst.”
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Die Hoffnung bleibt, dass es nach Belgien besser werden wird. Dort kommt aber noch einmal alles zusammen, denn beide Fahrer werden in Spa auch mit Gridstrafen ausgestattet: Lance Stroll muss aufgrund einer neuen MGU-K zehn Plätze zurück, Fernando Alonso wird aufgrund des Überschreitens von gleich drei Komponenten sogar ans Ende des Feldes gesetzt – wenn er nicht eh schon dort ist.
Formel1.de
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