Aston Martin: Neuer Honda-Motor soll knapp 30 PS bringen

Aston Martin: Neuer Honda-Motor soll knapp 30 PS bringen

 

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Aston Martin blieb nach dem Großen Preis von Ungarn am vergangenen Wochenende noch länger am Hungaroring. Am Dienstag nahm der Rennstall aus Silverstone gemeinsam mit Alpine und Audi an einem Test für Reifenhersteller Pirelli teil.  Sutton Images Bereits am Wochenende wurde eine B-Version des AMR26 eingeführt

Doch während Franco Colapinto im Alpine A526 und Gabriel Bortoleto im Audi R26 am Mittwoch noch einen weiteren Testtag zur Entwicklung der Pirelli-Reifen für 2027 absolvierten, löste sich Aston Martin von der Arbeit des Vortags und nutzte stattdessen seinen zweiten Filmtag der Saison. Dieser wurde mit Spannung erwartet, denn im grünen Auto wurde dabei erstmals die neue Honda-Powerunit eingebaut, bei der zwei Entwicklungstoken aus dem ADUO-System eingesetzt wurden.
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Dass der Test eher der Analyse des Honda-RA626H-Motors als reinen Filmaufnahmen diente, zeigt sich daran, dass der Funktionstest Jak Crawford anvertraut wurde, dem dritten Fahrer des Teams. Andernfalls hätten die Stammfahrer Fernando Alonso und Lance Stroll im Auto gesessen. Die japanischen Techniker konnten zusammen mit dem Aston-Martin-Team, gestützt auf die Daten des Rennwochenendes, wichtige Vergleiche mit der AMR26 vom Grand Prix anstellen, auch wenn bei Filmtagen ausschließlich Demo-Reifen verwendet werden und maximal 200 Kilometer gefahren werden dürfen. Alle Formel-1-Teamchefs von Aston Martin

Die ersten Hinweise sollen positiv sein: Die störenden Vibrationen, die den Saisonstart beeinträchtigt hatten, scheinen beseitigt worden zu sein. Durch umfangreiche Arbeiten an den von der FIA freigegebenen Komponenten dürfte in Zandvoort ein Leistungszuwachs von knapp unter 30 PS zu erwarten sein. Das reicht zwar nicht, um die aktuell besten Antriebe im Feld von Mercedes und Red Bull Ford ernsthaft herauszufordern, stellt aber einen soliden Fortschritt dar, der Alonso und Stroll regelmäßig in die Nähe der Punkteränge bringen sollte. Der neue Antrieb hatte die Prüfstandstests in Sakura bestanden, und es wird interessant sein zu sehen, welches Leistungsniveau in Zandvoort abrufbar ist, wo das komplette neue Paket erstmals in einem Grand Prix eingesetzt wird. Beim Ungarn-Grand-Prix am Wochenende feierte zuvor bereits die B-Version des AMR26 mit allen Neuerungen, die Adrian Newey sowohl am Chassis als auch an der Aerodynamik eingeführt hat, seine Premiere.
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Der Leistungssprung war sofort sichtbar: Alonso schaffte es im Qualifying erstmals in Q2 und wurde im Rennen 14., direkt hinter Teamkollege Stroll. Mit dem neuen Motor soll es nach der Sommerpause noch ein weiteres Stück nach vorne gehen.

 
Formel1.de 

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