Audi-Aufschwung: Haben die Erwartungen wahrscheinlich übertroffen

Audi-Aufschwung: Haben die Erwartungen wahrscheinlich übertroffen

 

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Die Audi-Aufholjagd geht weiter. Nachdem Nico Hülkenberg auch beim Formel-1-Rennen in Madrid als Zehnter wieder einen WM-Zähler holte, punktete das Werksteam zum fünften Mal in den vergangenen sechs Rennen. Im Kampf um P7 in der Weltmeisterschaft liegt man damit nur noch vier Punkte hinter Haas.  LAT Images Nico Hülkenberg schaffte es auch beim Rennen in Madrid wieder in die Top 10

Rennleiter Allan McNish erklärt in diesem Zusammenhang, dass Audi momentan eigentlich deutlich stärker sei, als es der achte WM-Rang vermuten lasse. Er ist der Meinung, “dass die Position in der Meisterschaft und die dort erzielten Punkte das Leistungspotenzial nicht widerspiegeln”. Audi stehe nur deshalb nicht weiter vorne, “da wir zu Beginn mit Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen hatten”, erinnert McNish. Tatsächlich schaffte man es in den ersten achten Rennen des Jahres lediglich ein einziges Mal in die Top 10. Gabriel Bortoleto wurde direkt beim Saisonauftakt in Melbourne Neunter.
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Anschließend folgten jedoch sieben Rennen in Folge ohne Zähler, wodurch Audi in der WM zwischenzeitlich noch hinter Williams lag. Mittlerweile hat man das Traditionsteam durch die jüngste Punkteserie aber recht deutlich hinter sich gelassen. Wie der falsche Sieger den GP von Spanien gewonnen hat | Rennen F1 Madrid 2026 Video wird geladen…  

“Haben wir die Erwartungen übertroffen? Ja, wahrscheinlich in gewisser Weise”, sagt McNish stolz. Denn nach dem schwierigen Saisonstart ist Audi mittlerweile ein regelmäßiger Top-10-Kandidat – wodurch auch intern die Ansprüche gestiegen sind. Warum “Frustration” für McNish positiv ist So wertet es McNish beispielsweise als gutes Zeichen, dass das Team in Madrid am vergangenen Wochenende enttäuscht darüber war, im Qualifying den Einzug in Q3 mit P11 und P12 ganz knapp verpasst zu haben. “Diese kleine Portion Frustration war wahrscheinlich eine der besten Sachen, die ich gesehen habe, denn sie zeigt, dass [die Mitarbeiter] eine andere Vision haben als vielleicht noch zu Beginn der Saison”, so der Rennleiter. Oder anders gesagt: Zu Saisonbeginn wäre man bei Audi noch früh über das Erreichen von Q3 gewesen. Mittlerweile sind Top-10-Resultate fast schon so selbstverständlich geworden, dass man enttäuscht ist, wenn es einmal nicht klappt. Madrid: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

Laut McNish sind die guten Ergebnisse der vergangenen Wochen und Monate auch ein Zeichen für die Fortschritte, die hinter den Kulissen passieren. Beim kommenden Rennen in Aserbaidschan soll sich dieser Trend einmal mehr bestätigen. “Wenn man sich die durchschnittliche Kurvengeschwindigkeit in Baku ansieht, sollten der erste, zweite und dritte Sektor alle ziemlich gut sein”, erklärt McNish optimistisch, auch wenn es “keine Überraschung” sei, dass man auf den langen Geraden etwas schwächeln könnte. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Aber ich denke, wir sollten dort ziemlich gut aufgestellt sein”, erklärt er optimistisch. Sollte Audi dort wieder punkten, könnte man einen weiteren Schritt in Richtung P7 in der WM machen. Denn während Audi zuletzt regelmäßig in den Top 10 zu finden war, ist Konkurrent Haas seit inzwischen acht Rennen punktlos.

 
Formel1.de 

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