Michael Masi übernimmt neue Motorsport-Rolle in Australien
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Der frühere Formel-1-Rennleiter Michael Masi übernimmt eine neue Führungsposition im australischen Motorsport: SRO Motorsports Australia hat den 47-Jährigen zum Sportchef ernannt. Bereits beim bevorstehenden Rennwochenende der GT-World-Challenge Australia in Sydney beginnt für Masi die Übergabe in seine neue Tätigkeit. Der frühere Formel-1-Rennleiter Michael Masi
In seiner Funktion soll Masi die sportlichen Abläufe der Veranstaltungen koordinieren. Dazu gehört unter anderem die Leitung der Sportkommissare, des Rennleiters und weiterer Offizieller. Gleichzeitig soll er dafür sorgen, dass die Abläufe den internationalen Standards der SRO Motorsports Group entsprechen. Die vollständige Verantwortung übernimmt Masi allerdings erst zur Saison 2027 von seiner Vorgängerin Abi Hay. Was Michael Masi über seine neue Rolle sagt Masi selbst sieht in seiner neuen Aufgabe großes Potenzial: “Es ist eine extrem spannende Gelegenheit. Ich freue mich darauf.”
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“Der GT-Sport in Australien befindet sich seit einiger Zeit im Aufwärtstrend, und ich bin überzeugt, dass es viele Möglichkeiten gibt, auf den bereits geschaffenen starken Grundlagen weiter aufzubauen. Ich hoffe, einige positive Initiativen umsetzen zu können, die den Sport weiterentwickeln und Vorteile für Teilnehmer, Teams und alle unsere Stakeholder bringen.” Ben McLellan als Geschäftsführer von SRO Motorsports Australia bezeichnet Masis Verpflichtung als bedeutenden Gewinn für die Organisation: “Wir freuen uns sehr, jemanden von Michaels Format begrüßen zu können. Michael bringt enorme Erfahrung aus mehreren Jahrzehnten im Motorsport und aus zahlreichen führenden Positionen mit. Seine Expertise wird dazu beitragen, den GT-Sport in Australien auf die nächste Stufe zu heben.” Michael Masi: Rennleiter beim umstrittenen F1-Finale 2021 International bekannt wurde Masi vor allem durch seine Tätigkeit als Rennleiter der Formel 1. Nach dem überraschenden Tod von Charlie Whiting übernahm Masi 2019 die Position und übte sie drei Saisons lang aus. Besonders im Fokus stand Masi beim umstrittenen Saisonfinale 2021 in Abu Dhabi. Seine Entscheidungen während einer späten Safety-Car-Phase führten dazu, dass das Rennen für eine letzte Runde noch einmal freigegeben wurde. Max Verstappen überholte Lewis Hamilton anschließend und gewann damit erstmals den WM-Titel. (Fotostrecke: Die größten Formel-1-Skandale) Die größten Formel-1-Skandale
Die Vorgänge lösten anschließend intensive Diskussionen aus. Im Zuge der Aufarbeitung durch die FIA wurde die Struktur der Rennleitung zur Saison 2022 verändert und Masi als Formel-1-Rennleiter abgelöst. Laut Mercedes-Teamchef Toto Wolff war Masi aber ausdrücklich kein “Bauernopfer”. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Später kehrte Masi in führender Funktion in den australischen Motorsport zurück: Masi übernahm den Vorsitz der Supercars-Kommission und übte diese Funktion bis 2025 aus, nachdem er bereits vor seiner Formel-1-Zeit unter anderem als stellvertretender Rennleiter der australischen Supercars-Serie gearbeitet hatte.
Formel1.de
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