Austin in der Analyse: WM-Entscheidung auf Mexiko vertagt

Austin in der Analyse: WM-Entscheidung auf Mexiko vertagt

 

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Feierabend
20:00 Uhr in Austin und damit sind wir auch am Ende dieses Rennsonntages angekommen. Am Montag melden wir uns noch einmal mit einem neuen Ticker bei euch, um die weiteren Themen aus den USA aufzuarbeiten.
Die Formel 1 ist anschließend schon nächste Woche in Mexiko wieder auf der Strecke – dann sehr wahrscheinlich mit der WM-Entscheidung. Schlaft gut und bis dann! Video wird geladen…  

01:52 Uhr
Stella: Rennen im Qualifying verloren
Der McLaren-Teamchef sagt nach P5 und P7 heute: “Ein ordentlicher Sonntag nach einem enttäuschenden Samstag: So lässt sich das Wochenende in Austin zusammenfassen.”
“Das heutige Rennen hat gezeigt, dass der MCL40 nach wie vor in der Lage ist, um einen Podiumsplatz mitzukämpfen. Aber es ist klar, dass unsere Position in der Startaufstellung dieses Ziel praktisch unerreichbar gemacht hat.”
“Natürlich sind ein fünfter und ein siebter Platz keine Ergebnisse, mit denen wir zufrieden sein können, aber wir müssen sie akzeptieren und daran arbeiten, uns zu verbessern.”
“Wir wollen die Saison mit einem Erfolg abschließen und streben nicht nur einen Platz auf dem Podium, sondern auch den Sieg an, mit dem Ziel, die Meisterschaft mindestens auf dem dritten Platz zu beenden”, betont er. In der Konstrukteurs-WM ist Red Bull heute an McLaren vorbeigezogen. Damit ist man aktuell nur noch Vierter. 01:40 Uhr
Antonelli: Austin war besser als Monza
In Monza legte Kimi Antonelli eine spektakuläre Aufholjagd hin, während er in Austin “nur” von der Poleposition aus gewann. Interessanterweise schätzt er seinen Sieg in den USA trotzdem als die bessere Leistung ein.
“In Monza hatten wir ganz klar das schnellste Auto”, erklärt er. Zudem sei das Überholen dort “relativ einfach” gewesen. Zwar sei sein Heimsieg natürlich “ein ganz besonderes Rennen” gewesen, so der Italiener.
“Aber dieses hier war wahrscheinlich, was die Umsetzung angeht, besser”, so Antonelli, der erklärt: “Die Art und Weise, wie wir uns über das gesamte Wochenende hinweg gesteigert und die Leistung ausgebaut haben, war sehr gut.”
Das zeigt sich auch daran, dass er die Zielflagge satte 54 Sekunden vor seinem Teamkollegen sah.
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01:31 Uhr
Leclerc: Hoffentlich bald wieder ein Sieg
Der Monegasse holte nach Singapur bereits seinen zweiten zweiten Platz in Folge. Er erklärt: “Das Gefühl für das Auto wird immer besser. Diese Autos sind sehr speziell und einzigartig.”
“Und ich habe das Gefühl, dass ich in den letzten zwei oder drei Rennen wieder etwas Neues in Bezug auf das Fahren entdeckt habe, insbesondere was die Abstimmung auf meinen Fahrstil angeht”, so Leclerc.
“Ob ich das in einen Sieg ummünzen kann, lässt sich nur schwer vorhersagen, da es um hauchdünne Unterschiede geht und es auch davon abhängt, welche Upgrade-Pläne die anderen für die kommenden Rennen haben.”
Er hoffe aber, “dass wir bald einen Sieg einfahren können. Ob nun in Singapur oder hier in Austin – wir waren schon ziemlich nah dran. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir noch vor Saisonende eine Chance auf einen Sieg haben werden.” queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); 01:19 Uhr
Norris: Mehr war nicht drin
Der Weltmeister zockte heute mit einer Einstoppstrategie und lag dadurch zwischenzeitlich auf P2 – fiel dann auf alten Reifen aber noch bis auf P5 zurück. “Ich habe das Gefühl, dass ich heute ein starkes Rennen gefahren bin”, betont er selbst.
“Unser Tempo auf den harten Reifen war besonders stark, aber um im Rennen zu bleiben und mögliche Safety-Car-Phasen zu nutzen, musste ich das Auto weit über seine Komfortzone hinaus ausreizen”, so Norris.
Weil aber nie ein Safety-Car kam, war er auf den älteren Reifen schließlich chancenlos. “Letztendlich mussten wir dafür im zweiten Stint den Preis zahlen, sodass der fünfte Platz das absolut Beste war, was wir erreichen konnten”, betont er.
“Ich bin zufrieden, dass wir unser Paket unter den gegebenen Umständen optimal ausgeschöpft haben”, so der Weltmeister, der betont: “Tatsache bleibt, dass uns nach wie vor das nötige Tempo fehlt, um weiter vorne mithalten zu können.” 01:07 Uhr
Bearman nennt Strafe “verrückt”
Den meisten Ärger gab es heute im Mittelfeld. Oliver Bearman erhält für seine Aktion gegen Pierre Gasly zu Beginn eine Zehn-Sekunden-Strafe – und ist damit wenig überraschend nicht einverstanden.
“Ich war ehrlich gesagt ziemlich schockiert”, sagt er über die Strafe und betont: “Wenn überhaupt, dann war es ein Rennunfall.” Vor allem die zehn Sekunden seien “sehr übertrieben” gewesen.
“Besonders angesichts einiger Vorfälle, die sich in diesem Jahr ereignet haben und entweder ungestraft blieben oder mit einer Fünf-Sekunden-Strafe geahndet wurden”, erklärt Bearman.
“Zehn Sekunden sind verrückt”, findet er daher. Die Strafe spielte am Ende aber ohnehin keine echte Rolle, weil bei dem Unfall auch sein Auto beschädigt wurde und er schließlich aufgeben musste. 00:56 Uhr
Wieder Funkprobleme bei Verstappen
In Singapur fiel der Funk bei Red Bull bereits einseitig aus, und auch heute gab es wieder Probleme. Verstappen selbst sagt dazu: “Das war nicht das zweite Mal. Ich weiß gar nicht, wie oft das dieses Jahr schon passiert ist.”
“Vielleicht sollten wir einfach anfangen, in Gebärdensprache zu kommunizieren. Das ist wahrscheinlich auch billiger”, sagt er sarkastisch und ergänzt: “Es ist eine Katastrophe. Es ist wirklich frustrierend, um ehrlich zu sein.”
Doch auch ohne das Problem wäre es heute wohl kein besseres Ergebnis geworden. “Die Probleme sind natürlich nicht gerade hilfreich, aber ich glaube, auch die Strategie, die wir bei der Reifenwahl verfolgt haben, war einfach nicht gut.”
“Da sind also ein paar Dinge, die es zu analysieren gilt”, so Verstappen. 00:46 Uhr
Hamilton: Podium schon am Freitag verloren
Der Brite war am ganzen Wochenende langsamer als sein Teamkollege. Er erklärt: “Im Grunde genommen fehlte es mir in den ersten beiden Stints an Tempo.” Da habe er große Probleme mit Untersteuern gehabt.
“Ich glaube, letztendlich hat alles irgendwie am Freitag angefangen”, sagt er und berichtet: “Die Abstimmung war für FT1 falsch, und dann ging es in FT2 in die falsche Richtung.”
Im dritten Training habe es dann wieder besser gepasst, aber erst im Laufe des Rennens bekam Hamilton es wirklich in den Griff. “Wir hatten heute offensichtlich ein gutes Tempo, vor allem im letzten Stint”, betont er.
“Hätte ich das auch in den ersten beiden Stints gehabt, wären wir sicher auf dem Podium gelandet”, glaubt er.
Teamchef Frederic Vasseur ergänzt zudem: “Ich glaube auch, dass wir ohne das VSC gegen Ende vielleicht sogar zwei Podiumsplätze hätten holen können.”
Da verlor Hamilton wertvolle Sekunden im Kampf gegen Max Verstappen. vorherige Seite 1 2 … 6 nächste Seite neu laden

 
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