Bittere Pille in Barcelona: Antonelli fällt mit Technik-Defekt aus
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Wenige Runden vor Rennende musste Kimi Antonelli den Großen Preis von Barcelona-Katalonien mit technischen Problemen aufgeben. Kurz zuvor hatte der Spitzenreiter in der Weltmeisterschaft seinen Teamkollegen George Russell im direkten Duell auf der Strecke überholt. LAT Images Kimi Antonelli verlässt das Rennen in Barcelona ohne WM-Punkte
“Das Auto hat mich einfach verlassen”, so die Wortwahl des 19-Jährigen am Mikrofon von Sky Deutschland. “Sie hat aufgegeben, aber das ist Racing. Das passiert, [aber] das ist natürlich ärgerlich.” Dennoch betont Antonelli: “Das Rennen war heute sehr stark. Die Pace war gut, gerade auf den harten Reifen, das ist etwas Gutes. Jetzt tut das natürlich weh, aber ich freue mich schon auf Österreich.”
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Laut dem Mercedes-Fahrer hatte sich das Problem vorher nicht angekündigt. Des Weiteren hatte sich Antonelli aufgrund der hohen Kerbs auf dem Kurs in Barcelona seinen Frontflügel ein wenig beschädigt. “Ich habe dadurch ein wenig Anpressdruck verloren, aber das hat mein Auto nicht allzu sehr beeinflusst”, so der WM-Spitzenreiter. Warum genau der Mercedes seinen Dienst quittierte, kann Antonelli nicht beantworten. “Die meisten Probleme hatten [bisher] mit der Batterie zu tun”, erklärt Antonelli. “Aber es waren immer andere Defekte, es war also nicht immer derselbe. Wir müssen also verstehen, was das war. Das Symptom ist aber eindeutig, so wie bei George in Montreal, als das Auto einfach ausgegangen ist. Wir werden da sehr tief graben, um sicherzustellen, dass das nicht nochmal passiert.” Bei Sky UK betont Toto Wolff, dass man es sich in einer Weltmeisterschaft eigentlich nicht leisten kann, bei “jedem zweiten Rennen” ein Auto aus den Punkten zu verlieren. Schließlich musste Russell den Großen Preis von Kanada aufgrund von technischen Problemen aufgeben. An anderer Stelle formuliert es der 54-Jährige folgendermaßen: “Wir können uns nicht erlauben, dass regelmäßig zwei Autos ausfallen. Wir haben 25 Punkte in der Konstrukteurs-WM in Montreal verloren und heute weitere 18. Um zu gewinnen, musst du erstmal ins Ziel kommen.” “Daher müssen wir an unserer Zuverlässigkeit arbeiten, das ist unsere Priorität. Darüber ist niemand glücklich, und wir werden keinen Stein auf dem anderen lassen, um das zu verstehen.” Formel-1-Quiz
Wie oft stand das Mercedes-Team am Start eines Rennens ganz vorn?
149 166 174 155 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Auf die Frage bei Sky, ob der Ausfall von Antonelli auf den Zweikampf der beiden Silberpfeile zurückzuführen sei, antwortet Wolff: “Nein, nein, überhaupt nicht. George und Kimi sind einfach hart gegeneinander gefahren und da lassen wir Zeit auf der Strecke liegen. Das müssen wir mit den beiden für die Zukunft besprechen.”
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Durch das Duell gelang es Lewis Hamilton, in seinem Ferrari zu den beiden Mercedes-Piloten aufzuschließen. Eine Dreistoppstrategie und ein glückliches VSC brachten dem erfolgreichsten Formel-1-Fahrer aller Zeiten seinen 106. Grand-Prix-Sieg. Bei Sky Deutschland betont Wolff dementsprechend, dass “der Kimi hätte gewinnen können”, so seine Einschätzung. An den technischen Problemen hätte der theoretische Speed des WM-Leaders trotzdem nichts geändert. Video wird geladen…
Zeitweise stand eine Zeitstrafe für Antonelli wegen Tracklimits im Raum. Gerade Kurve zehn war für den 19-Jährigen am Rennsonntag oftmals ein Problem. “Mir sind im ersten Stint oft [die Räder] blockiert”, so Antonelli am Sky-Mikrofon. “Und ich habe zu viele Fehler in Kurve zehn gemacht.”
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“Ich war da zu riskant, obwohl mich Bono jede Runde daran erinnert hat. Aber ja, ich habe halt gepusht.” Mit dem hohen Reifenverschleiß war es alles andere als einfach, der Konkurrenz am Heck zu folgen, erklärt Antonelli. “Nachdem ich George überholt hatte, erwachte das Auto richtig zum Leben. Aber die Pace konnte ich dann nicht mehr nutzen, weil das Auto kaputtgegangen ist.”
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Dennoch gesteht Antonelli: “Ich denke, es wäre unmöglich gewesen, Lewis noch einzuholen, denn er war zu weit weg. Es wäre also P2 geworden, aber das tut weh. Ich freue mich trotzdem für ihn, dass er seinen ersten Sieg für Ferrari holen konnte.” Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Barcelona
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Nach seinem dritten Boxenstopp lag Hamilton durch das VSC vor beiden Mercedes-Piloten und konnte auf frischeren Reifen einen Vorsprung von über zehn Sekunden herausfahren. Antonelli lag zu diesem Zeitpunkt noch hinter Russell auf Position drei.
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