Neun Rennen in elf Wochen: Insider warnt vor Burnout in der Formel 1

Neun Rennen in elf Wochen: Insider warnt vor Burnout in der Formel 1

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


Sollte die Formel 1 ihren aktuell geplanten Kalender 2026 durchziehen können, steht die Königsklasse nach der Sommerpause vor einem echten Mammutprogramm. Beginnend mit dem Großen Preis von Aserbaidschan am 26. September sind bis zum Saisonfinale in Abu Dhabi momentan neun Rennen in elf Wochen geplant.  NurPhoto Geht den Mechanikern in der Formel 1 am Ende des Jahres die Puste aus?

Hintergrund ist die Entscheidung, zwischen die Rennen in Baku und Singapur noch den Großen Preis von Bahrain (ausgetragen in Malaysia) zurück in den Kalender zu holen. Dadurch hätte die Formel 1 im gesamten Oktober und November lediglich noch zwei freie Wochenenden. “Man muss ein Gleichgewicht finden”, erklärt der langjährige Red-Bull-Mechaniker Calum Nicholas im Podcast Talking Bull und betont: “Einerseits möchte ich so viele Rennen wie möglich sehen, aber ich sage das als jemand, der weiß, dass er nicht in der Box steht und diese Arbeit leistet.”
//jseAo3c(“Rect”);
Nicholas weiß aus eigener Erfahrung, wie anstrengend eine Formel-1-Saison besonders im Saisonendspurt werden kann und erklärt: “Man darf vor allem gegen Ende der Saison nicht vergessen, dass Burnout bei Profis ein echtes Problem ist.” Vor allem Familien leiden unter der Situation “Es ist ja schön und gut zu sagen: ‘Nun ja, du hattest ja früher im Jahr schon mal frei.’ Aber es kommt einfach ein Punkt, an dem die Arbeitsbelastung zu groß werden kann”, warnt er und erklärt zudem: “Ich weise die Leute immer gerne darauf hin, dass es nicht nur um diejenigen geht, die zu den Rennen reisen.” “Es sind all die Menschen zu Hause, die Familien, die versuchen, den Alltag zu meistern, und die Opfer bringen, damit sie weg sein können. So sehr ich mir auch wünsche, dass wieder möglichst viele Rennen auf den Kalender kommen, bin ich doch der Meinung, dass wir ein wenig Vorsicht walten lassen müssen”, so Nicholas. Die Veränderungen im Formel-1-Kalender der vergangenen Jahre

Hinzu kommt, dass es sich bei den angesprochenen neun Rennen in elf Wochen ausnahmslos um Überseerennen handelt. “Zum Beispiel gehört der Tripleheader aus Österreich, Großbritannien und Belgien zu den besseren, weil man nicht weit reisen muss”, erklärt Nicholas. “Die Flüge sind wirklich kurz, und das hilft. Als wir in Las Vegas, Katar und Abu Dhabi waren, war das viel anstrengender”, erinnert er sich und erklärt: “Es ist eine lange Reise um den Globus, und dann gibt es noch den Jetlag und all diese Dinge.” “Deshalb ist es wichtig, einen Blick auf den Kalender zu werfen, wenn wir wissen, dass so viele Rennen anstehen, und so gut wie möglich zu planen, um den Stress für die Beteiligten so weit wie möglich zu verringern”, fordert Nicholas. Wie die Teams ihre Mitarbeiter schützen Er verrät: “Wir hier bei Red Bull haben 2025 damit begonnen, den Mechanikern die Möglichkeit zu geben, sich jedes Jahr bei einigen Rennen freizunehmen. Sie können das selbst planen und ihre Rennen so auswählen, dass sie es mit Familie, Kindern und all diesen Dingen unter einen Hut bringen können.”
//jseAo3c(“Rect”);
“Es ist wichtig, dass die Teams das auch weiterhin so handhaben. Für die Formel 1 und die Art und Weise, wie wir die Renntermine festlegen, geht es einfach darum, die Reisen so effizient wie möglich zu planen, ohne ständig um den Globus hin und her zu reisen. Das ist für alle Beteiligten eine große Erleichterung”, so Nicholas. Unnötiger Stopp: Hat Ferrari Hamiltons zweiten Platz verschenkt? Video wird geladen…  

Noch ist offen, ob das geplante Mammutprogramm am Saisonende wirklich umgesetzt werden kann. Die beiden letzten Saisonrennen in Katar und Abu Dhabi stehen wegen des Krieges in der Region aktuell auf der Kippe. Noch will sich die Formel 1 mit einer finalen Entscheidung Zeit lassen.
//jseAo3c(“Rect”);
“Aufgrund unserer Struktur lassen wir uns maximal Zeit, um zu sehen, wie sich die Lage entwickelt”, sagte Formel-1-Boss Stefano Domenicali jüngst und bestätigte zugleich, dass die beiden Rennen im Nahen Osten im Zweifel durch ein Saisonfinale in Europa ersetzt werden würden. Meistgelesen in unserem Netzwerk Langstrecke
Valentino-Rossi-Interview: “Mache weiter, solange ich konkurrenzfähig bin”
Formel 1
Formel-1-Boss bestätigt: Saison 2026 würde in Europa enden!
Formel 1
“Sommermeister” Antonelli: Diese Fahrer wurden nicht Weltmeister
Motorrad
Die Qualitäten, die Marc Marquez von allen anderen MotoGP-Piloten abheben
Das würde Mechanikern und Co. zumindest etwas mehr Luft zum Atmen geben.

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir