Bortoleto hat genug von der Dauerdebatte über die Formel-1-Regeln

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Gabriel Bortoleto hat die anhaltende Kritik vieler Fahrer an den Formel-1-Regeln für 2026 relativiert und dazu aufgerufen, die Diskussionen hinter sich zu lassen. Der Audi-Pilot ist der Ansicht, dass die Königsklasse trotz der geänderten Fahrzeugcharakteristik nichts von ihrer Faszination eingebüßt hat.  Sutton Images Gabriel Bortoleto fordert ein Ende der Reglement-Debatte

Mit dem Wechsel auf das neue Reglement haben sich die Autos im Vergleich zu den Fahrzeugen der Jahre 2022 bis 2025 deutlich verändert. Während die vorherige Generation dank ihres hohen Abtriebs viele schnelle Kurven voll durchfahren konnte, erfordern die aktuellen Fahrzeuge aufgrund des geänderten Konzepts und des Energiemanagements wieder häufiger das Lupfen des Gaspedals. Zwar wurden die Regeln zum Energieeinsatz nach Anpassungen in Miami bereits leicht überarbeitet, um die Batterien langsamer zu entladen, dennoch bleibt das Thema im Fahrerlager präsent. Weitere Änderungen sind für 2027 und 2028 vorgesehen. Unter anderem soll die Leistung der Verbrennungsmotoren durch einen höheren Kraftstoffdurchfluss steigen, um einige der aktuellen Schwächen auszugleichen. Bortoleto widerspricht der Kritik vieler Kollegen Mehrere Fahrer hatten im Vorfeld des Grand Prix von Großbritannien darauf hingewiesen, dass Silverstone den Energiehaushalt der Autos besonders stark beanspruche. Oscar Piastri äußerte zudem die Sorge, dass der Große Preis von Belgien in Spa Francorchamps die Problematik noch deutlicher zeigen könnte und dadurch ein Teil der fahrerischen Herausforderung verloren gehe.
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Bortoleto sieht die Situation jedoch gelassener. Nach dem Rennen in Silverstone erklärt der Brasilianer: “Ich glaube nicht, dass wir die Magie dieses Sports verloren haben. Wir fahren immer noch verdammt schnell durch Copse. Das sind 280 km/h, also muss ich für diese Kurve immer noch vom Gas gehen.” Er ergänzt: “Es ist nicht so, dass man die Kurve einfach mühelos voll fahren kann oder denkt: ‘Wir nutzen den vorhandenen Grip gar nicht aus.’ Natürlich war das Konzept im vergangenen Jahr anders, aber ich denke, wir sollten das Thema abhaken. Das sind die Regeln, nach denen wir jetzt fahren.” “Wir sollten das Thema abhaken” Nach Ansicht des Audi-Pilots sollte sich die Formel 1 mit den geltenden Bestimmungen arrangieren, anstatt sie immer wieder infrage zu stellen. Schließlich werde das aktuelle Reglement voraussichtlich bis Ende 2030 Bestand haben. Danach wird innerhalb der Formel 1 über eine mögliche Rückkehr zu Saugmotoren mit V8-Konfiguration nachgedacht. “Wenn sich immer noch Leute darüber beschweren, dann sollten sie das Thema einfach hinter sich lassen. Soweit ich weiß, gelten diese Regeln bis 2030”, sagt Bortoleto. “Und wenn wir 2031 neue Regeln bekommen, können wir wieder darüber sprechen.” Aktuelle Autos bereiten weiterhin Fahrspaß Das Audi-Design für 2026

Zugleich betont der Brasilianer, dass ihm das Fahren der aktuellen Fahrzeuge weiterhin Freude bereite. Vor allem die agilere Fahrdynamik der neuen Chassis werde von vielen Fahrern geschätzt.
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“Wir können nicht drei Jahre lang jedes Mal über dasselbe Problem sprechen, denn das sind nun einmal die Regeln, die wir haben. Die Autos machen immer noch Spaß zu fahren. Es ist anders. Wir müssen uns daran anpassen, und so ist das Leben”, erklärt Bortoleto abschließend. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Mit seinen Aussagen stellt sich der Audi-Pilot gegen die anhaltende Kritik einiger Kollegen und plädiert dafür, den Fokus auf die Anpassung an das bestehende Reglement zu richten, anstatt dessen Grundlagen fortlaufend zu hinterfragen.

 
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