Brasilien-Update bei McLaren: Teamchef Stella zieht positive Zwischenbilanz

Brasilien-Update bei McLaren: Teamchef Stella zieht positive Zwischenbilanz

 

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Zwar ist die Poleposition von Lando Norris aufgrund der chaotischen Wetterbedingungen im Qualifying zum Großen Preis von Sao Paulo 2026 nur bedingt aussagekräftig, dennoch gibt es bei McLaren Grund zur Freude: Die mitgebrachten Updates am MCL40 funktionieren offenbar wie erhofft, bestätigt Teamchef Andrea Stella.  LAT Images McLaren hat einen neuen Frontflügel in Brasilien dabei

“Normalerweise sage ich, dass die Upgrades, die wir an die Strecke bringen, die Fahrbarkeit des Autos nicht beeinflussen. Sie zielen lediglich auf mehr Anpressdruck ab”, meint Stella. “In diesem Fall muss ich jedoch sagen, dass wir, insbesondere beim Frontflügel, auch das Ziel verfolgten, das Auto insgesamt besser fahrbar zu machen, nicht nur den Anpressdruck zu erhöhen.” “Wir sind recht zufrieden damit, dass sich der Flügel wie erwartet verhält”, bestätigt der McLaren-Teamchef. “Den Rückmeldungen der Fahrer und den von uns erhobenen Daten zufolge scheint dies die Fahrbarkeit tatsächlich etwas verbessert zu haben.”
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Abgesehen vom Qualifying, dessen Aussagekraft aufgrund der Regenbedingungen stark eingeschränkt war, konnten Lando Norris und Oscar Piastri die neuen Komponenten bereits im Freien Training ausführlich testen. Die ersten Erkenntnisse seien dabei insgesamt positiv ausgefallen, betont Stella. Die F1-Show zum Grand Prix von Brasilien | Samstag F1 São Paulo 2026 Video wird geladen…  

Allerdings sieht der Italiener noch erhebliches Verbesserungspotenzial. “Zwischen einer etwas besseren Fahrbarkeit und einem tatsächlich einfach zu fahrenden Auto liegt noch ein ziemlicher Weg”, betont der Italiener. “Wir befassen uns damit im Hinblick auf das Auto für das nächste Jahr, das habe ich bereits bei der letzten Veranstaltung erwähnt.” McLaren-Teamchef verrät: Neue Teile auch in Las Vegas “Es ist zudem ermutigend, dass die Upgrades, die wir derzeit einführen, und die gewissermaßen Vorboten für das Auto des nächsten Jahres sind, wie erwartet funktioniert haben”, so Stella. Auf dieser Grundlage könne McLaren bei den verbleibenden drei Saisonrennen weiter aufbauen. “In Las Vegas wird es einige neue Teile geben”, verrät der Teamchef. “Diese werden wie üblich als Teil eines Gesamtpakets entwickelt, das zunächst per CFD (computergestützte Strömungsmechanik; Anm. d. Red.) und anschließend im Windkanal Gestalt annimmt.” “Die einzelnen Komponenten sind also so konzipiert, dass sie optimal aufeinander abgestimmt sind.” Die Teile, die McLaren in Las Vegas einsetzen wird, sind “dementsprechend an die vom Frontflügel erzeugte Strömung angepasst”, erklärt der Formel-1-Ingenieur.  LAT Images McLaren konnte den neuen Frontflügel am Freitag ausführlich testen

“Was die Verbesserung der Fahrbarkeit und der Vorhersehbarkeit des Autos betrifft, so war der Frontflügel jedoch das entscheidende Element”, bestätigt Stella. “Wir werden zwar die aerodynamische Effizienz weiter steigern, aber ich erwarte keine grundlegende Veränderung im Fahrverhalten des Autos; dafür müssen wir den Blick stärker auf das nächste Jahr richten.” Norris-Pole in Brasilien nicht dem Update zu verdanken Die Pole in Brasilien habe dagegen wenig mit den Updates zu tun gehabt. “Es ging eher darum, dass die Bedingungen und das Auto gut zusammenpassten – weniger darum, dass die Upgrades das Auto so wettbewerbsfähig gemacht hätten, dass es zwangsläufig für die Poleposition gereicht hätte”, gibt Stella zu. Norris habe seine Rundenzeit “in etwa um den Wert verbessert, den wir uns von den Upgrades erhofft hatten”, ergänzt der Teamchef. “Allerdings zeigte sich dieser Effekt eher bei trockenen als bei nassen Bedingungen. Es ist aber nicht das erste Mal, dass Lando unter solchen Bedingungen die Poleposition holt, er ist darin also ein wahrer Meister.” “Gleichzeitig müssen wir anerkennen, dass George Russell in Q3 wahrscheinlich das schnellste Auto hatte”, warnt der Italiener, dass die Pole von Norris möglicherweise nur durch etwas Glück zustande gekommen ist und nicht allein auf der McLaren-Performance beruht.
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“[Russell] wurde zwar nicht direkt behindert, traf aber auf Alexander Albon, weshalb er seine zweite Runde auf Intermediates nicht beenden konnte”, sagt Stella. “Eine Runde, die bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Niveau der Poleposition lag, wenn nicht sogar schneller war.”

 
Formel1.de 

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