Colapinto nachträglich einsichtig: Verstehe die Stallorder jetzt
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Obwohl er wieder einen Punkt mitgenommen hat, hielt das Formel-1-Rennen in Barcelona für Franco Colapinto einigen Frust bereit. Während des Rennens musste er Teamkollege Pierre Gasly auf Anweisung seines Teams passieren lassen, nach dem Grand Prix gab es für ihn noch eine Zeitstrafe, die ihn Positionen und Punkte kostete. LAT Images Franco Colapinto musste Pierre Gasly in Barcelona vorbeilassen
Vor allem für die Stallorder hatte der Argentinier zunächst kein Verständnis: “Er ist ein oder zwei Sekunden weg und ich pushe nicht einmal”, versuchte Colapinto sein Team umzustimmen, nachdem er aufgefordert worden war (“Das ist eine Anweisung”), Gasly seine Position zu überlassen. “Wenn ich pushen soll, pushe ich. Gebt mir zumindest eine Chance.” Die Sichtweise ist verständlich, schließlich waren beide auf einer ähnlichen Strategie unterwegs. Gasly hatte die lediglich um zwei Runden frischeren Hards aufgeschnallt als Colapinto.
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Doch im Nachhinein gibt sich der Argentinier einsichtig: “Ich denke, für das Auto vorne ist es immer frustrierender, weil man keine Position verlieren und nicht drei Sekunden durch ein Überholmanöver einbüßen will”, erklärt er. “Aber in der Garage haben sie den viel größeren Überblick. Natürlich verstehe ich die Entscheidung.” Zeitstrafe kostet Punkte Am Ende fuhren beide Alpine auf den Positionen sieben und acht ins Ziel und durften sich über zehn Punkte freuen – bis die Kommissare nachträglich eingriffen. Als Fernando Alonso in Runde 40 seinen Aston Martin mit einem mutmaßlichen Batterieproblem in Kurve 9 abstellte, hatte Colapinto unter der lokalen gelben Flagge laut den Kommissaren nicht ausreichend verlangsamt, bevor eine virtuelle Safety-Car-Phase (VSC) ausgerufen wurde. Alpine – Qualifying & RennenRennenGasly (Q)Colapinto (Q)Gasly (R)Colapinto (R)4352Australien14.16. (+0,769)10.14. (+1 Runde)China7.12. (+0,354)6.10. (+1 Runde)Japan7.15. (+0,753)7.16. (+33,4)Miami9. (+0,048)8.Ausfall7.Kanada14. (+0,330)10.8. (+15,1)6.Monaco9.14. (+0,233)3.14. (+28,6)Barcelona14. (+0,070)13.7.10. (+24,1) Die Kommissare waren der Ansicht, dass der Argentinier zwar vom Gas gegangen war, dies aber nicht ausreichte, um der gelben Flagge gerecht zu werden, und belegten ihn mit einer Zehn-Sekunden-Zeitstrafe. Dadurch fiel er im Klassement von Platz acht auf Rang zehn zurück – hinter das Racing-Bulls-Duo Liam Lawson und Arvid Lindblad. Zudem erhielt Colapinto einen Strafpunkt auf seine Lizenz – der erste, der überhaupt in diesem Jahr von den Kommissaren vergeben wurde. “Die Kommissare stellen fest, dass der Fahrer von Auto 43 die Geschwindigkeit vor dem Einfahren in die Zone mit der einzelnen gelben Flagge leicht verringert hat, im entsprechenden Gelbphasen-Sektor jedoch keine erkennbare Geschwindigkeitsreduzierung vornahm”, heißt es in der Begründung. Nach Sieg 106: Greift Lewis Hamilton jetzt die WM an? | Rennen F1 Barcelona 2026 mit @DaveGaming Video wird geladen…
“Die Kommissare erkennen an, dass der Fahrer auf die gelbe Flagge reagiert hat, betrachten diese Reaktion jedoch nicht als ausreichend, um dem Reglement zu entsprechen. Daher wird eine Strafe am unteren Ende des anwendbaren Strafmaßes verhängt.”
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Vor der Bekanntgabe der Strafe hatte Colapinto das Wochenende noch positiv bewertet: “Es war ein sehr gutes Rennen, sehr solide. Als Team haben wir gezeigt, dass wir wirklich stark sind und dass wir ein schwieriges Ergebnis gedreht haben. Insgesamt also absolut positiv, es war ein viel stärkerer Renntag.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Mit vollem Tank haben wir gezeigt, dass wir besser waren. Natürlich arbeiten wir weiter und versuchen, uns für die nächsten paar Rennen zu verbessern, da man sieht, dass sich das Auto nicht optimal anfühlt und wir noch viele Dinge zu verbessern und zu verstehen haben.”
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