Datenanalyse Teamduelle 2026: Sind plötzlich die “Langsameren” schneller?

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Nach den ersten drei Rennwochenenden der Formel-1-Saison 2026 lohnt sich ein detaillierter Blick auf die teaminternen Duelle: Wer ist aktuell der schnellere Fahrer? Wer überzeugt im Qualifying, wer im Rennen? Wem liegen die neuen Regeln – und wer kann überraschen?  LAT Images Max Verstappen sieht gegen Isack Hadjar bislang nicht souverän aus

McLaren: Weltmeister Norris kämpft mit neuen Regeln Beim Weltmeisterteam McLaren hat aktuell Oscar Piastri die Oberhand. Im Qualifying ist der Australier im Schnitt 0,14 Sekunden schneller als sein Teamkollege Lando Norris. Im Renntrimm fällt der Vorsprung mit durchschnittlich 0,24 Sekunden pro Runde sogar noch deutlicher aus. Damit hat Piastri im Vergleich zu 2025 einen klaren Schritt gemacht. Damals lag Norris im Schnitt noch 0,06 Sekunden im Qualifying und 0,03 Sekunden pro Runde im Rennen vorne.
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Allerdings ist Vorsicht geboten: Beide McLaren wurden in dieser Saison bislang immer wieder von technischen Problemen ausgebremst, die viel Fahrzeit kosteten und die Vergleichbarkeit erschweren. Eine klare Tendenz ist dennoch erkennbar. Mercedes: Antonelli mit riesigem Schritt über den Winter Deutlich repräsentativer ist der Vergleich bei Mercedes, da sowohl Andrea Kimi Antonelli als auch George Russell bislang alle relevanten Sessions absolviert haben. Der Italiener liegt aktuell im Schnitt 0,08 Sekunden im Qualifying und 0,17 Sekunden pro Runde im Renntrimm vor seinem Teamkollegen. Damit hat sich das Kräfteverhältnis im Vergleich zu 2025 komplett gedreht. Damals war Russell in beiden Disziplinen noch ziemlich genau drei Zehntel schneller als der damalige Rookie Antonelli. Die Entwicklung könnte sich sowohl auf die neuen Regeln als auch auf die gewachsene Erfahrung Antonellis zurückführen lassen. Hadjar auf Augenhöhe: Mythos Verstappen gebrochen? Mit Spannung wurde das neue Teamduell bei Red Bull erwartet – und bislang zeigt sich ein überraschendes Bild. Isack Hadjar ist im Qualifying aktuell im Schnitt 0,08 Sekunden schneller als Max Verstappen. Im Rennen dreht sich das Kräfteverhältnis jedoch komplett: Dort ist Verstappen im Schnitt rund eine halbe Sekunde pro Runde schneller. Fest steht: Hadjar ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den Vorgängern. Yuki Tsunoda lag 2025 im Schnitt 0,81 Sekunden im Qualifying und 1,07 Sekunden pro Runde im Rennen hinter Verstappen. Bei Liam Lawson waren es sogar 1,49 Sekunden im Qualifying und 1,86 Sekunden pro Runde im Renntrimm. Die große Diskrepanz zwischen Qualifying und Rennpace wirft jedoch Fragen auf. Bereits 2025 war zu beobachten, dass Lawson bei den Racing Bulls im Rennen näher an Hadjar lag als im Qualifying – ein möglicher Hinweis auf ein Pace-Problem des Franzosen im Renntrimm.
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Allerdings ist fraglich, ob das allein einen Unterschied von über einer halben Sekunde erklärt. Auch die neuen Regeln könnten eine Rolle spielen: Fahrer berichten, dass sie im Qualifying den Unterschied nicht mehr so deutlich machen können. Hadjar auf Augenhöhe: Ist der Mythos Verstappen gebrochen? I Datenanalyse F1 2026 LIVE Video wird geladen…  

Denn klar ist: Je früher man aufs Gas geht und je später man bremst, desto weniger Batterieleistung steht zur Verfügung. “Verrückte Runden”, wie Charles Leclerc es formulierte, sind aktuell kaum noch möglich. Es ist daher gut möglich, dass das Qualifying unter dem neuen Reglement kein verlässlicher Indikator mehr für die reine Fahrer-Pace ist. Dennoch fällt auf, dass kaum ein anderes Team eine derart starke Verschiebung im Vergleich zum Vorjahr zeigt. Die aktuelle Qualifying-Schwäche von Max Verstappen bleibt daher ein offenes Rätsel. Ferrari: Hamilton-Aufschwung eine Illusion? Bei Ferrari spricht das Duell aktuell für Charles Leclerc. Der Monegasse ist im Schnitt 0,13 Sekunden schneller im Qualifying und 0,07 Sekunden pro Runde im Renntrimm als Lewis Hamilton. Für Hamilton ist das dennoch ein Fortschritt, denn 2025 lag er in beiden Kategorien noch 0,25 Sekunden zurück.
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Allerdings bleibt abzuwarten, wie nachhaltig dieser Trend ist, denn die bisherigen Strecken kamen Hamilton entgegen. Australien und China zählen traditionell zu seinen stärkeren Strecken, während Leclerc dort historisch eher Probleme hatte. Tatsächlich zeigte sich bereits 2025 ein ähnliches Muster: In Australien und China war Hamilton in Sachen Pace auf Augenhöhe mit Leclerc oder sogar leicht schneller, ehe er in Japan rund drei Zehntel zurückfiel – exakt dieses Bild wiederholte sich auch 2026. 2025 begann die größere Schwächephase Hamiltons erst ab Bahrain und Saudi-Arabien, wo der Rückstand auf über sechs Zehntel anwuchs. Beide Strecken gelten als besonders stark für Leclerc, fallen 2026 jedoch aus dem Kalender. Wie sich das Duell ab Miami entwickelt, bleibt daher abzuwarten. Sollte sich der Trend aus 2025 wiederholen, dürfte Leclerc seinen Vorsprung aber weiter ausbauen. Williams: Unklare Rollenverteilung Schwer einzuschätzen ist die Situation bei Williams. Sowohl Carlos Sainz als auch Alexander Albon kämpfen nicht nur mit dem Auto, sondern auch immer wieder mit technischen Problemen.
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Aktuell hat Sainz im Qualifying die Nase vorn mit einem durchschnittlichen Vorsprung von 0,31 Sekunden (2025: 0,18 Sekunden). Im Rennen liegt hingegen Albon vorne und ist im Schnitt 0,15 Sekunden pro Runde schneller. 2025 war es umgekehrt: Damals lag Sainz im Renntrimm noch mit 0,01 Sekunden pro Runde vorne. Racing Bulls: Lindblad so gut oder Lawson so schlecht? Rookie Arvid Lindblad überzeugt bislang mit einem starken Einstand in die Formel 1. Der Brite punktete direkt bei seinem Debüt und ist aktuell auch der schnellere Racing-Bulls-Pilot. Im Schnitt liegt er 0,13 Sekunden im Qualifying und 0,14 Sekunden pro Runde im Renntrimm vor Liam Lawson. Die entscheidende Frage bleibt jedoch: Ist Lindblad außergewöhnlich stark – oder Lawson einfach keine gute Messlatte? Eine klare Antwort lässt sich nicht geben, doch die Daten der vergangenen Jahre liefern jedenfalls keinen Hinweis darauf, dass Lawson zu den stärkeren Mittelfeldfahrern zählt. Alles beim Alten bei Aston Martin Bei Aston Martin zeigt sich ein vertrautes Bild. Fernando Alonso ist im Qualifying mit einem Vorsprung von 0,53 Sekunden deutlich schneller als Lance Stroll. Im Rennen schrumpft dieser Abstand jedoch auf 0,12 Sekunden pro Runde.
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Dieses Muster ist nicht neu: Bereits 2025 lag Alonso im Qualifying ebenfalls 0,53 Sekunden vor Stroll und im Rennen 0,14 Sekunden pro Runde. Trotz der neuen Regeln hat sich an der internen Hackordnung somit nichts geändert. Haas: Bearman bestätigt starken Trend aus 2025 Auch bei Haas setzt sich der Trend aus dem Vorjahr fort. Oliver Bearman wirkt insgesamt stärker und ist im Schnitt 0,22 Sekunden pro Runde schneller im Renntrimm als Esteban Ocon. Im Qualifying liegt aktuell jedoch Ocon mit 0,09 Sekunden vorne – ein Wert, der vor allem durch Bearmans überraschendes Q1-Aus in Japan beeinflusst ist. 2025 lag Bearman im Qualifying im Schnitt 0,19 Sekunden vorne und im Rennen 0,11 Sekunden pro Runde. Audi: Beide Fahrer auf Augenhöhe Bei Audi zeigt sich bislang ein ähnliches Bild wie 2025, auch wenn die Datenbasis eingeschränkt ist: Nico Hülkenberg konnte in Australien nicht starten, Gabriel Bortoleto fehlte im Rennen in China. Aktuell liegt Bortoleto im Qualifying mit 0,09 Sekunden im Schnitt vorne.
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Im Rennen ist hingegen Hülkenberg mit einem Vorteil von 0,21 Sekunden pro Runde schneller. Zum Vergleich: 2025 lag Bortoleto im Qualifying im Schnitt 0,01 Sekunden vor Hülkenberg, während der Deutsche im Rennen einen Vorteil von 0,13 Sekunden pro Runde hatte. Alpine: Colapinto mit schwachem Saisonstart Eine der größten Enttäuschungen der bisherigen Saison ist Franco Colapinto. Dem Argentinier fehlt aktuell deutlich die Pace: Im Schnitt beträgt sein Rückstand 0,71 Sekunden im Qualifying und 0,79 Sekunden pro Runde im Renntrimm auf Pierre Gasly.
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Damit hat sich der Abstand im Vergleich zu 2025 deutlich vergrößert. Damals lag Colapinto noch 0,37 Sekunden im Qualifying und lediglich 0,14 Sekunden pro Runde im Rennen zurück. Als mögliche Erklärung gilt, dass Colapinto die ersten drei Strecken zuvor noch nicht in der Formel 1 gefahren ist. Dennoch ist eine klare Steigerung erforderlich – insbesondere, da Alpine aktuell das stärkste Auto im Mittelfeld zu haben scheint. Cadillac: Der perfekte Fahrer-Mix? Auch bei Cadillac ist die Lage schwer zu bewerten, da technische Probleme wiederholt für eingeschränkte Vergleichbarkeit sorgten – insbesondere in wichtigen Sessions. Aktuell liegt Valtteri Bottas im Qualifying im Schnitt 0,24 Sekunden vor Sergio Perez. Im Rennen zeigt sich jedoch das umgekehrte Bild: Dort ist Perez im Schnitt 0,18 Sekunden pro Runde schneller.
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Direkte Vergleiche aus den Vorjahren gibt es nicht, doch die Fahrerprofile liefern eine klare Einordnung: Bottas gilt als starker Qualifier und hat in seiner Karriere 20 Polepositions erzielt, hatte jedoch insbesondere bei Mercedes regelmäßig Probleme im Renntrimm mit dem Reifenverschleiß. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Perez hingegen ist bekannt für sein starkes Reifenmanagement und seine Rennpace – nicht umsonst gilt er als “fahrende Traktionskontrolle”. Im Qualifying fehlt ihm dafür häufig die letzte Spitzenleistung. Cadillac scheint sich damit bewusst für einen komplementären Fahrermix für den Teamaufbau entschieden zu haben.

 
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