David Coulthard kritisiert Safety-Car-Finale in Silverstone

David Coulthard kritisiert Safety-Car-Finale in Silverstone

 

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David Coulthard hat nach dem Ende des Großbritannien-Grand-Prix Kritik am Rennabschluss hinter dem Safety-Car geäußert und die FIA dazu aufgefordert, den Unterhaltungswert der Formel 1 stärker in den Mittelpunkt zu stellen.  circuitpics.de David Coulthard übt scharfe Kritik nach dem Safety-Car-Finish in Silverstone

Das Rennen in Silverstone gewann Charles Leclerc. Für Ferrari war es zugleich der 250. Grand-Prix-Sieg der Teamgeschichte. Die Schlussphase blieb jedoch ohne direkten Kampf um den Sieg, nachdem ein später Unfall von Max Verstappen eine Safety-Car-Phase ausgelöst hatte. Obwohl zwischenzeitlich Hoffnung auf einen Neustart bestand, wurde das Rennen schließlich hinter dem Safety-Car beendet. Im Podcast “Up To Speed” erklärt Coulthard, er hätte sich ein anderes Ende gewünscht. Auf die Frage, ob das Rennen seiner Meinung nach hinter dem Safety-Car hätte enden sollen, antwortet der 13-malige Grand-Prix-Sieger: “Ich würde das lieber nicht sehen.” Der Schotte spricht sich dafür aus, in solchen Situationen mehr Spielraum zugunsten der Show zu schaffen: “Ja, es gibt Regeln und Vorschriften. Aber wir sind Unterhaltung, und das sollte wirklich ein zentraler Aspekt bleiben.” Coulthard möchte Ablauf beschleunigen Coulthard verwies dabei auch auf die geltenden Bestimmungen: “Natürlich gibt es eine Regel, nach der das Rennen nicht mehr neu gestartet werden darf, wenn die überrundeten Fahrzeuge erst innerhalb der letzten Runde des Rennens wieder ans Ende des Feldes aufgeschlossen haben.”
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Seiner Ansicht nach ließe sich dieser Ablauf jedoch beschleunigen: “Ich denke, dieser Prozess könnte schneller ablaufen. Sobald das Safety-Car draußen ist, sind die Autos neutralisiert. Ja, das Safety-Car muss zunächst den Führenden einsammeln. Aber sobald das erledigt ist, überholt ohnehin niemand mehr. Deshalb könnte dieser Vorgang deutlich schneller erfolgen.” Gleichzeitig zeigt Coulthard aber auch Verständnis für die schwierige Aufgabe des Rennleiters, betont jedoch, dass die Formel 1 aus solchen Situationen lernen muss: “Wir lernen aus solchen Dingen. Es war etwas enttäuschend, das Rennen nicht mit einem Sprint über eine letzte Runde zu beenden. Das wäre deutlich besser gewesen, als einfach hinter dem Safety-Car ins Ziel zu fahren.” FIA erklärt Ablauf der Safety-Car-Phase Nach dem Rennen veröffentlichte die FIA eine Erklärung, in der sie den Ablauf erläutert. Darin heißt es: “Die Regelung zur Safety-Car-Phase, Artikel B5.13.5, schreibt vor, dass nach dem Zurückrunden der Fahrzeuge eine vollständige Runde absolviert werden muss. Dieses Verfahren wurde von der Rennleitung eingehalten. Die Meldung ‘Safety-Car In This Lap’ wurde aufgrund eines Softwarefehlers irrtümlich angezeigt.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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David Coulthard kritisiert Safety-Car-Finale in Silverstone
Damit stellt der Automobilweltverband klar, dass die Safety-Car-Phase regelkonform abgewickelt wurde und das Rennen, zur letzten Runde, deshalb nicht mehr unter grüner Flagge fortgesetzt werden konnte.

 
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