Diese fünf Formel-1-Autos muss man gesehen haben

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An einem Vormittag durch die gesamte Formel-1-Geschichte schlendern? Das geht – in der aktuellen Formel-1-Ausstellung “Grand-Prix-Legenden” im Musee National de l’Automobile “Collection Schlumpf” in Mülhausen in Frankreich.  Stefan Ehlen/Motorsport Network Blick in die Formel-1-Ausstellung in Mülhausen 2026

Wir haben die Ausstellung besucht. Fünf der rund 50 Rennautos haben es uns besonders angetan. Diese Fahrzeuge stellen wir in einem Video auf dem YouTube-Kanal von im Detail vor. Denn diese Autos haben Formel-1-Geschichte geschrieben – jedes auf seine eigene Art und Weise. Zum Beispiel der Maserati 250F aus der Saison 1954: Mit Juan Manuel Fangio am Steuer gewann das Auto gleich sein erstes Formel-1-Rennen. Es blieb über Jahre konkurrenzfähig: Noch 1957 erzielte Fangio auf dem Nürburgring seinen letzten und vielleicht besten Sieg, als er einen großen Rückstand noch wettmachte und seine beiden Ferrari-Gegner spektakulär einholte und überholte – in einem Auto mit Frontmotor und ohne Fahrhilfen. 5 legendäre F1-Autos, die jeder Fan kennen muss! Video wird geladen…  

In krassem Kontrast dazu steht in der Formel-1-Ausstellung in Mülhausen nur wenige Meter entfernt der Williams FW14B aus der Saison 1992: Rund vier Jahrzehnte nach Fangio strotzte die Formel 1 nur so vor Hightech. Durch das aktive Fahrwerk “dachte” das Auto sogar mit und passt seine Fahrzeughöhe und Lage automatisch an die Fahrsituation an. Die Fahrzeuge waren technisch so raffiniert, dass der Automobil-Weltverband (FIA) zur Saison 1994 einschritt und zahlreiche elektronische Fahrhilfen und technische Systeme verbot.
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Mehrmals in ihrer Geschichte erreichte die Formel 1 einen solchen Wendepunkt. So auch vor dem Reglement-Wechsel zur Saison 2009. Ein Grund waren die aerodynamischen Auswüchse, wie sie der Ferrari F2007 in Mülhausen repräsentiert: überall Winglets und Anbauteile, zerklüftete Flächen und unheimlich viel Abtrieb – und für Ferrari mit Kimi Räikkönen der bisher letzte WM-Titel in der Formel-1-Fahrerwertung. Deutsche Formel-1-Geschichte in der Ausstellung Die Formel-1-Ausstellung in Mülhausen macht diese Entwicklung greifbar: Sie zeigt anschaulich, wie sich die Grand-Prix-Rennwagen von Epoche zu Epoche verändert haben, welche Technik zum Einsatz kam und welche Leistungsfähigkeit daraus entstand. Auch deutsche Formel-1-Geschichte kommt nicht zu kurz: Fahrzeuge von Stefan Bellof, Timo Glock, Michael und Ralf Schumacher sowie von Sebastian Vettel sind in Mülhausen zu bewundern. Emotionaler Höhepunkt für alle “Schumi”-Fans: der Benetton B195, mit dem Michael Schumacher 1995 seinen zweiten WM-Titel gewann. Dazu kommen moderne “Silberpfeile” und historische BMW-Fahrzeuge mit und ohne Turbomotor. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Die Formel-1-Ausstellung “Grand-Prix-Legenden” im Musee National de l’Automobile “Collection Schlumpf” in Mülhausen in Frankreich läuft noch bis zum 1. November 2026.

 
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