Ein Samstag zum Vergessen: Bearman spricht über Crash im FT3

Ein Samstag zum Vergessen: Bearman spricht über Crash im FT3

 

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Oliver Bearman beschreibt seinen Unfall im FT3 von Monaco als den seltsamsten Crash seiner noch jungen Karriere. Der Haas-Pilot verlor im Training seinen VF-26 auf dem Weg in Richtung Massenet-Kurve und musste die Session aufgeben. Trotzdem gelang es seinem Team, den kaputten Boliden für das Qualifying wieder zu reparieren.  circuitpics.de Oliver Bearman startet beim Rennen in Monaco von Position 19

“Ich habe einfach ein wenig Dreck aufgesammelt und das Auto verloren”, erklärt der 21-Jährige. “Das war der seltsamste Crash, den ich je hatte. Es war komplett im Widerspruch zu dem, wie sich das Auto sonst und während des gesamten Wochenendes verhalten hat.” “Plötzlich stand ich da falsch herum”, erzählt Bearman. “Das war sehr seltsam. Ich habe im Nachhinein gesehen, dass ich etwas Dreck aufgesammelt habe. Ich war da auf der [rechten Fahrspur], um dem [Mercedes] im Verkehr auszuweichen. So ist das halt in Monaco.”
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Im Qualifying lief es für Bearman nicht unbedingt besser. Schließlich war seine Session schon nach Q1 vorbei. Allerdings betont der Haas-Pilot, dass nicht zuletzt die durch Gabriel Bortoleto verursachte gelbe und später rote Flagge ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. “Die Runde, auf der ich [zu diesem Zeitpunkt] war, hätte zweifellos für die Top 10 in diesem Qualifying-Segment gereicht”, so seine Einschätzung. “Damit wären wir problemlos ins Q2 eingezogen. Ich glaube wirklich, dass wir heute das Zeug für Q3 hatten, und natürlich zählt es am Ende im Qualifying. Daher bin ich wirklich deprimiert, jetzt hier [im Media-Pen zu stehen, während Q2 läuft].” “Nach der roten Flagge standen wir in der Boxengasse für zweieinhalb Minuten im Stau. Ich musste [auf der Outlap] mit meinen neuen Reifen pushen. Dazu muss man sagen, dass wir das am gesamten Wochenende [nicht gemacht] hatten, also waren meine Reifen rund 10 Grad zu kalt.” Formel-1-Technik: Die denkwürdigsten Monaco-Spezialideen

“Ich bin während der gesamten Runde überall herumgerutscht. Ich hatte am Ende nicht genug Grip, um die Runde zusammenzubekommen, aber es ist sehr schade.” Genau in diesem Moment zeigt die TV-Übertragung den rutschenden Boliden von Bearman. Das im Media-Pen sichtbare TV-Bild kommentiert der Haas-Pilot auf Hinweis unseres Schwesterportals Motorsport.com mit einem: “Einfach kein Grip.” Des Weiteren betont Bearman: “Ich habe 110 Prozent gegeben, denn ich wusste, wir brauchen eine ‘Alles oder nichts’-Runde, um weiterzukommen, aber da war einfach kein Grip. Schon im Tunnel war ich eine halbe Sekunde hinter meiner Bestzeit.”
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“Wegen der gelben Flagge [nach dem Bortoleto-Crash] musste ich Gas herausnehmen. Daher dachte ich später im Tunnel, als ich eben fünf Zehntel hinten lag: ‘Okay, [entweder] hole ich da noch drei Zehntel heraus – die würden ausreichen – oder ich komme nicht weiter.'” “Ich habe also wirklich alles gegeben, aber es hat nicht ausgereicht.” Bearman startet das Rennen in Monaco von Position 19. In der Saison 2026 ist es das bislang schlechteste Qualifying-Ergebnis für den Ferrari-Junior. Sein Teamkollege Esteban Ocon geht von Startplatz 17 in den Grand Prix.

 
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