Audi punktet plötzlich: Ist der siebte Platz in der WM jetzt realistisch?
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Audi hat in den vergangenen Wochen einen kräftigen Schluck aus der Punktepulle genommen: Sowohl in Silverstone als auch in Belgien raste Audi-Pilot Gabriel Bortoleto als Achter über die Ziellinie und sammelte damit insgesamt acht WM-Zähler für die Ingolstädter. LAT Images Audi kämpft in der Konstrukteurs-WM gegen Williams und Haas
Zuvor waren die beiden Punkte vom Saisonauftakt in Australien das einzig Zählbare für Audi. Nun aber fehlen plötzlich nur noch ein Punkt auf Williams sowie elf Zähler auf Haas, und beide Teams sind seit mittlerweile vier Rennen punktelos. Schielen die Ingolstädter deshalb vielleicht schon auf den siebten Rang in der Konstrukteurs-WM? “Ich schaue nicht auf die Meisterschaft, sondern auf das nächste Rennen”, meint der verantwortliche Audi-Rennleiter Allan McNish nüchtern. “Wenn wir uns weiterentwickeln und noch ein paar Punkte holen, dann kommt der Rest von selbst. Wir hatten zuletzt definitiv eine Reihe guter Rennen.” Spa: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
“Aber ich gehe davon aus, dass die Konkurrenz zurückschlagen wird”, warnt der Schotte vor vorschnellen Hoffnungen. “Ich erwarte, dass sie ebenfalls mit Upgrades kommen. Deshalb schaue ich lieber nicht zu weit voraus. Ich habe in all den Jahren gelernt: Wenn man zu weit in die Zukunft blickt, verpasst man das, was direkt vor einem liegt.” “Saubere Leistung”: Allan McNish lobt Gabriel Bortoleto Lob gibt es vor allem für Bortoleto, der sich in Belgien erfolgreich gegen den Racing Bulls von Arvid Lindblad verteidigte. “Ich finde, Gabi ist zweifellos sehr gut mit diesem Druck umgegangen”, lobt McNish, auch wenn der Vorsprung auf den Rookie “durchgehend etwa zweieinhalb bis drei Sekunden” betrug. Formel-1-Quiz
Wie viele Rennen bestritt Nico Hülkenberg für das Renault-Team?
55 60 62 64 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Aber er hat bis zum Rennende eine wirklich souveräne und saubere Leistung gezeigt”, ergänzt der Audi-Verantwortliche. Teamkollege Nico Hülkenberg ging auf der Ardennen-Achterbahn dagegen erneut leer aus und kam lediglich als 13. ins Ziel.
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“Das lag nur am Verkehr. Es lag einzig und allein am Verkehr”, betont McNish, dass der Deutsche nicht einfach nur zu langsam gewesen sei. “Was die Leistung und die Rundenzeiten angeht, als sich beide in entsprechender Position befanden, da war Nicos Tempo genauso hoch wie das von Gasly.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formelsport
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Der Audi-Pilot hatte bereits am Samstag mit technischen Problemen zu kämpfen und ging deshalb nur von Startplatz zwölf ins Rennen. Nach seinem Boxenstopp kam Hülkenberg zwar knapp vor dem Alpine von Gasly, aber hinter dem Racing Bulls zurück auf die Strecke. Das kostete den Deutschen am Ende ein besseres Ergebnis.
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