Entscheidung gefallen: Ferrari setzt in Monza auf die neuen Motoren

Entscheidung gefallen: Ferrari setzt in Monza auf die neuen Motoren

 

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Die Entscheidung steht fest: Ferrari wird mit dem ADUO2-Motor nach Monza reisen. Sowohl Lewis Hamilton als auch Charles Leclerc werden an ihren SF-26 den weiterentwickelten Sechszylinder homologieren lassen, der von den Anpassungen profitiert, die die FIA im Rahmen der Additional Development and Upgrade Opportunities gewährt hat.  circuitpics.de Ferrari wird in Monza auf den brandneuen Motor setzen können

Im Gegensatz zu Kimi Antonelli, der bei seinem Heimspiel in Italien mit der fünften Mercedes-Einheit der Saison vorliebnehmen muss und eine Grid-Strafe kassiert, die ihn unweigerlich ans Ende des Feldes zurückwirft, werden die beiden Piloten der Scuderia auf die Power-Unit Nummer vier setzen. Damit können sie in Monza voll um ihre Chancen kämpfen. Bei George Russell scheint Mercedes den Motor nicht wechseln zu wollen. Die Hoffnung besteht darin, den Briten in den Kampf um die Poleposition zu schicken und so dem Aufbegehren von Ferrari etwas entgegenzusetzen. Voraussichtlich wird die neue Power-Unit bei ihm erst in Baku zum Einsatz kommen. Die Motorenabteilung unter der Leitung von Enrico Gualtieri hat bei Ferrari grünes Licht für den Einsatz der neuen Einheit gegeben, bei der sowohl der Brennraum als auch der Turbo überarbeitet wurden (der Durchmesser blieb unverändert, angepasst wurden jedoch die Neigung und die Anzahl der Schaufeln im Gehäuse).
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Es wird von einem Leistungszuwachs gesprochen, der den Abstand zur in Brixworth gefertigten M17 E Performance halbieren soll. Erwartet wird ein Plus von knapp 15 PS, rechnet man den Performance-Effekt des neuen, in Hamburg von Shell Global Solutions entwickelten Kraftstoffs hinzu. Der 067/7-Motor mit der ADUO2-Ausbaustufe hat bei den wiederholten Prüfstandsläufen die geforderte Zuverlässigkeitsschwelle erreicht. Bei Ferrari blickt man daher mit verhaltenem Optimismus auf das anstehende Heimrennen vor einer Rekordkulisse. Die Techniker arbeiteten dabei nicht nur an der Maximalleistung, sondern auch an einer veränderten Drehmomentabgabe, um eine effizientere Verteilung der elektrischen Energie zu gewährleisten. Zwischenzeugnisse: Die besten Formel-1-Fahrer zur Sommerpause

Auf aerodynamischer Seite wird der rote Bolide in der flachsten Konfiguration der bisherigen Saison auflaufen: Zum Einsatz kommt der hintere Macarena-Flügel in einer extrem abtriebsarmen Version, die bei den bisherigen Rennen noch nicht verwendet wurde. Der angeblasene Auspuff bleibt Teil der für Straßenkurse homologierten Spezifikation und wird nur entfernt, sollte eine weitere Reduzierung des Luftwiderstands erforderlich sein.
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Es ist bekannt, dass Monza zu den anspruchsvollsten Kursen gehört, was das Wiederaufladen der Hybrid-Batterie betrifft, da es an ausreichend harten Bremszonen fehlt. Aus diesem Grund wurden die Strategien für das Energiemanagement mithilfe von KI ausgearbeitet, in der Hoffnung, die maximale Effizienz aus dem System herauszuholen.

 
Formel1.de 

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