Erster Experte fordert: Ferrari muss jetzt voll auf Lewis Hamilton setzen

Erster Experte fordert: Ferrari muss jetzt voll auf Lewis Hamilton setzen

 

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Muss Charles Leclerc ab sofort den Wasserträger für Lewis Hamilton spielen? Zumindest Experte Jacques Villeneuve ist der Meinung, dass Ferrari seinen vollen Fokus in der Formel-1-Fahrer-Weltmeisterschaft ab sofort auf den Rekordweltmeister legen sollte.  LAT Images Stellt Lewis Hamilton Charles Leclerc bald komplett in den Schatten?

“Lewis weiß, wie man gewinnt, und er weiß, was dafür nötig ist”, sagt der Weltmeister von 1997 bei Sky und erklärt: “Wenn er auch nur den Hauch einer Chance wittert, wird er keine Gnade zeigen. Und ich glaube, genau da kann er den Unterschied machen.” “Mercedes ist derzeit nicht in der Lage und hat auch nicht die Freiheit, einen Fahrer einem anderen vorzuziehen. Ferrari schon, denn Ferrari muss sich auf Lewis konzentrieren, wenn sie eine kleine Chance auf den Sieg haben wollen”, stellt der Kanadier klar.
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“Die Entscheidung ist leicht, da Charles Leclerc [in der WM] ziemlich weit zurückliegt”, so Villeneuve. Hamilton verkürzte den Rückstand auf WM-Leader Kimi Antonelli durch seinen Sieg in Barcelona am vergangenen Wochenende auf 41 Punkte. Leclerc dagegen konnte Antonellis Ausfall am Sonntag nicht nutzen, weil auch er selbst nach einem Defekt nicht die Zielflagge sah. Er liegt weiterhin 81 Zähler hinter dem Italiener. Sein Rückstand ist also fast doppelt so groß wie der von Hamilton. Villeneuve kritisiert: Leclerc hat nie etwas aufgebaut Laut Villeneuve hatte Leclerc zudem genug Zeit, sich bei Ferrari intern als Nummer 1 zu etablieren. Das habe der Monegasse allerdings nicht geschafft. “Leclerc hatte Zeit, das Team um sich herum aufzubauen, und er hat es nicht getan”, kritisiert er. “Man darf nicht vergessen, dass er nach einer durchschnittlichen Saison bei Sauber zu Ferrari kam und plötzlich diesen riesigen Megavertrag erhielt – einen Vertrag wie für einen Weltmeister”, so Villeneuve. Leclerc fuhr 2018 eine Saison für Kundenteam Sauber, die er auf dem 13. WM-Rang beendete. Schon in seinem zweiten Formel-1-Jahr wurde er ins Ferrari-Werksteam befördert, wo er auch direkt zwei Grand-Prix-Siege holte und die WM vor seinem damaligen Teamkollegen Sebastian Vettel beendete. So viele Formel-1-Rennen brauchten alle Ferrari-Fahrer bis zum ersten Sieg

Villeneuve ist allerdings der Meinung, dass Leclerc bei Ferrari vielleicht “zu früh zu viel” bekommen habe. “Er musste nie wirklich etwas um sich herum aufbauen. Es wurde ihm gegeben”, findet er.
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Bei Ferrari sei man damit zufrieden gewesen, wenn Leclerc seine Teamkollegen – erst Vettel und später Carlos Sainz – geschlagen habe. Auch gegen Hamilton habe der Monegasse 2025 zunächst gut ausgesehen, doch 2026 sei Hamilton nun “aufgewacht”. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Darauf war Leclerc laut Villeneuve “nicht vorbereitet”. Die Konsequenz könnte nun sein, dass er Hamilton im WM-Kampf unterstützen muss.

 
Formel1.de 

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