Cadillac: Sergio Perez & Valtteri Bottas leisten “spektakulären Job”
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Wenn es um die Entwicklung bei Cadillac geht, haben Sergio Perez und Valtteri Bottas anscheinend unterschiedliche Vorstellungen. Während Bottas die Entwicklung des Formel-1-Neueinsteigers lobt, hätte sich Perez schon etwas mehr erwartet: “Ich denke, wir haben im Grunde nicht genug entwickelt”, hatte der Mexikaner vor einigen Tagen gesagt. LAT Images Die beiden Cadillac-Routiniers müssen kleinere Brötchen backen
Für Teamchef Graeme Lowdon sind die schärferen Aussagen von Perez aber kein Problem: “Ich denke, das ist bei Fahrern ganz normal”, wiegelt er in einem Mediengespräch ab. Stattdessen würden Bottas und Perez das Team genau im richtigen Maß antreiben, wie man es bei Piloten mit ihrer Erfahrung auch erwarten würde. “Es wäre für Fahrer sehr leicht gewesen, zu versuchen, ein neues Team zu hart und zu schnell zu pushen, und das ist nicht passiert”, hebt er hervor. “Man braucht ein gewisses Maß an Spannung, um sich ständig zu verbessern, und ich denke, sie haben genau das richtige Niveau getroffen.” Neue Formel-1-Teams seit der Saison 1990
Beim Einstieg von Cadillac hatten viele Zweifel darüber gestreut, ob die beiden Routiniers die richtigen für das ambitionierte Projekt sein würden. Zwar bringen beide eben die notwendige Erfahrung mit, die ein Neueinsteiger im ersten Jahr gut gebrauchen kann, auf der anderen Seite hatte es aber auch seine Gründe, warum beide 2025 kein Teil der Formel 1 mehr waren.
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Doch während Bottas Teil des Fahrerlagers blieb und als Testfahrer bei Mercedes bei der Entwicklung für 2026 half, legte Perez bewusst eine komplette Auszeit ein und fuhr gar nichts – für Lowdon “ein interessanter Unterschied” zwischen den beiden. “Ich war neugierig zu sehen, ob es irgendein Muster in ihrer Herangehensweise geben würde”, sagt er. “Ich denke auch, es ist keine große Überraschung oder ein Schock zu sagen – ich habe es nicht gesagt, aber man könnte es sagen -, dass beide Fahrer aus ganz unterschiedlichen Gründen immer noch beweisen wollten, dass sie auf dem allerhöchsten Niveau agieren können.” Cadillac – Qualifying & RennenGrand PrixPerez (Q)Bottas (Q)Perez (R)Bottas (R)6563Australien18.19. (+0,639)16.AusfallChina22. (+1,470)20.15. (+18,5)13.Japan19.20. (+0,124)17.19. (+1 Runde)Miami20. (+0,338)19.16.18. (+1 Runde)Kanada20.22. (+0,843)Ausfall16.Monaco18.20. (+0,536)15.AusfallBarcelona19.20. (+0,212)14.AusfallÖsterreich19.20. (+0,085)AusfallAusfallGroßbritannien20. (+0,224)18.14.16. (+0,8)Belgien20. (+0,148)19.Ausfall18.Ungarn22. (+0,436)21.AusfallAusfall Ob sie das letzten Endes auch tun, das muss das Team bewerten, da sie den Einblick in die Daten haben. Zumindest scheinen beide auf einem ähnlichen Niveau zu agieren: 6:5 führt Perez im Qualifying-Duell gegen Bottas, die Rennduelle werden eher von den Ausfällen entschieden. Aber: Kamen beide ins Ziel, lag Perez dreimal vorne, Bottas nur einmal. Meistgelesen in unserem Netzwerk Rallye
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“Hinter beiden steckten recht unterschiedliche Faktoren, aber auf der Strecke haben beide in Anbetracht der Umstände einen wirklich spektakulären Job gemacht”, meint Lowdon und sagt über einen Vergleich: “Es kommt selten vor, dass wir sie bitten, dieselben Dinge zu tun.”
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