Fahrer loben neue Madrid-Strecke: “Bestes Rennen in Europa”

Fahrer loben neue Madrid-Strecke: “Bestes Rennen in Europa”

 

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Der neue Madring hat bei seinem Formel-1-Debüt am Freitag überwiegend positive Reaktionen ausgelöst. Mehrere Fahrer lobten den anspruchsvollen 5,4-Kilometer-Kurs in Madrid, der die Charakteristik einer Stadtrennstrecke mit schnellen und mittelschnellen Kurven verbindet. Max Verstappen bleibt dagegen seiner Linie treu und kann sich mit Stadtkursen weiterhin nicht anfreunden.  LAT Images Der neue Madring überzeugt mit spektakulären Kurven

Oscar Piastri, der den Trainingstag auf Platz fünf beendete, empfindet den Madring als anspruchsvoller als einige andere Strecken. “Es gibt hier viele Abschnitte, in denen man nicht wirklich an den Mauern entlangfährt. Man lenkt oder fährt vielmehr auf sie zu und muss ihnen dann ausweichen. Das macht es ziemlich anspruchsvoll”, so der McLaren-Pilot. Gleichzeitig entdeckte Piastri schnell Gefallen am Layout. Noch würden sich alle Fahrer an die Strecke herantasten, doch sobald man einen guten Rhythmus über eine Runde finde, mache das Fahren Spaß. “Wenn man in einer Runde einen guten Rhythmus findet, macht es ziemlich viel Spaß.” Leclerc beeindruckt von viel Grip Auch Charles Leclerc zeigte sich nach den ersten beiden Trainings angetan. Der Ferrari-Pilot bezeichnete den Madring als aufregend und anspruchsvoll – genau jene Eigenschaften, die er normalerweise an Stadtkursen schätzt.
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“Es war aufregend, heute auf dem Madrider Kurs zu fahren. Es ist eine anspruchsvolle Stadtrennstrecke, und solche Strecken mag ich normalerweise. Diese ist keine Ausnahme”, sagt Leclerc. Besonders überrascht ihn der Grip: “Ich war ziemlich beeindruckt davon, wie viel Grip bereits vorhanden war, wenn man bedenkt, dass es eine komplett neue Strecke ist und bisher noch nicht viel Gummi auf der Strecke liegt.” Die ersten Trainings verliefen dabei weitgehend ohne größere Zwischenfälle. Lediglich Racing-Bulls-Pilot Arvid Lindblad sorgte in im zweiten Training für einen Unfall. Die Kombination mehrerer Bremszonen, wechselnde Gripverhältnisse, Reifenverschleiß und Verkehr stellten die Fahrer dagegen vor einige Herausforderungen. Russell warnt vor hohem Risiko George Russell bestätigt derweil seinen bereits vor dem Wochenende geäußerten Eindruck vom Madring. Der Mercedes-Pilot bezeichnet den Kurs als “Strecke mit sehr hohem Risiko”. Gleichzeitig erwartet Russell schwierige Überholmanöver. 5 legendäre F1-Autos, die jeder Fan kennen muss! Video wird geladen…  

Damit trifft er einen Punkt, der im Fahrerlager offenbar für viele ein Thema ist. Durch die Streckenführung und die begrenzten Auslaufzonen dürfte es im Rennen schwierig werden, Positionen auf der Strecke zu gewinnen. Besonders enthusiastisch äußert sich Sergio Perez. Der Mexikaner hatte mit der Performance seines Cadillac zwar weniger Grund zur Freude, dafür umso mehr mit dem neuen Kurs. “Ja, wirklich eine coole Strecke, ein wirklich schöner Austragungsort. Ich bin sehr froh, hier in Madrid zu sein”, sagt Perez. Perez erwartet chaotisches Wochenende Perez geht davon aus, dass die neue Strecke bereits am Samstag und Sonntag für viel Unruhe sorgen könnte. “Ich denke, das wird morgen ein chaotisches Qualifying und am Sonntag natürlich ein sehr chaotisches Rennen. Es kann also viel passieren.
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Seine Erwartungen an den neuen Spanien-Grand-Prix sind entsprechend hoch: “Ich denke, das wird definitiv zum besten Rennen in Europa werden.” Für Cadillac gehe es nun darum, die Möglichkeiten eines möglicherweise unberechenbaren Wochenendes optimal zu nutzen. “Ich freue mich wirklich darauf. Als Team müssen wir einfach sicherstellen, dass wir in der Lage sind, ein perfektes Wochenende abzuliefern”, sagt Perez. Verstappen weiterhin gegen Stadtkurse Max Verstappen kann sich dagegen auch nach seinen ersten Runden auf dem Madring nicht für das Konzept begeistern. Der Red-Bull-Pilot macht deutlich, dass sich seine grundsätzliche Abneigung gegen Stadtkurse durch den neuen Kurs nicht verändert habe.
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“Ich weiß nicht. Ich bin kein Fan von Stadtkursen, daran wird sich auch nichts ändern”, so Verstappen. Für ihn bleibt eine klassische Rennstrecke wie Spa die bevorzugte Variante. Dennoch findet auch Verstappen lobende Worte für die Umsetzung des neuen Austragungsorts. “Ich denke, was sie beim Aufbau und bei der Gestaltung gemacht haben, haben sie wirklich gut gemacht. Aber ich bin kein Fan von Stadtkursen.” Alonso kämpft mit Energie-Management Fernando Alonso lenkte den Blick unterdessen auf ein anderes Problem. Der Madring fordert die Antriebseinheiten zwar nicht besonders stark, doch die sich schnell verändernden Gripverhältnisse beeinflussen das Energiemanagement und damit auch die Arbeit der Fahrer und Teams.
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Für Alonso war das besonders relevant, nachdem er im zweiten Training nach einem Kupplungsproblem erst in der zweiten Hälfte des Trainings wieder fahren konnte. “Es wird immer schwierig sein, die Reifentemperatur und den Ladezustand der Batterie am Ende der Runde richtig hinzubekommen”, erklärt der Aston-Martin-Pilot. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Dabei reagiert die Honda-Antriebseinheit offenbar empfindlich auf unterschiedliche Fahrweisen. “Manchmal, wenn man in den letzten Kurven einen anderen Fahrstil verwendet, scheint es, dass wir mit der Honda-Antriebseinheit dafür sehr empfindlich sind”, so Alonso.

 
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