Fahrernoten Montreal: Wieder kein Sieg für Kimi Antonelli

Fahrernoten Montreal: Wieder kein Sieg für Kimi Antonelli

 

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Kimi Antonelli muss bei uns weiter auf seinen ersten Erfolg warten. Während der Italiener in Kanada bereits seinen vierten Grand-Prix-Sieg in Serie holte, landete er bei den Fahrernoten von erneut “nur” auf dem dritten Platz und wartet damit weiter auf seinen ersten Triumph.  Getty Images North America Dieses Mal schnappte Lewis Hamilton Kimi Antonelli den Sieg weg

Während Antonelli erneut die beste Lesernote erhielt (1,64), landete er in der Gesamtwertung mit einer Note von 1,88 hinter seinem Teamkollegen George Russell (1,73) und Lewis Hamilton (1,63), der damit die Tageswertung in Montreal für sich entschied. Für Hamilton ist es der erste Sieg bei den Fahrernoten seit dem Großen Preis von Belgien 2024, als er noch für Mercedes an den Start ging. Ausschlaggebend für seinen Erfolg waren dieses Mal die Noten unseres Experten Marc Surer.
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Während Hamilton, Russell und Antonelli von der Redaktion alle eine 2 bekamen, zog Surer bei Hamilton und Russell die 1 – womit diese in der Endabrechnung an Antonelli vorbeizogen. Rekordweltmeister Hamilton habe man in Kanada “wieder mal in seiner alten Form” gesehen, findet unser Experte. Russell erhält derweil Lob für “Sprintsieg, Pole und Führung im Grand Prix”. Antonelli dagegen hat laut Surer am Funk “ein wenig zu viel gejammert, um eine 1 zu bekommen”. Die Redaktion lastet ihm zudem einige Fehler in Sprint und Rennen an. Kopf-an-Kopf-Rennen in der Gesamtwertung Im fünften Grand Prix des Jahres gab es in Montreal bereits den fünften unterschiedlichen Tagessieger in unserer Wertung. Nach Russell (Australien), Oliver Bearman (China), Oscar Piastri (Japan) und zuletzt Franco Colapinto (Miami) triumphierte nun erstmals in diesem Jahr ein Ferrari-Pilot. Mehrere Topfahrer enttäuschten an diesem Wochenende allerdings auch. Während Weltmeister Lando Norris (Gesamtnote 2,46) als Achter zumindest noch Punkte holte, verpasste Charles Leclerc (3,12) als Zwölfter die Top 10 und damit die Punkteränge. Oscar Piastri (4,42) gehörte an diesem Wochenende sogar zu den schlechtesten Fahrern. Er landete nur auf dem 21. und vorletzten Platz, nachdem er im Rennen Alexander Albon abgeschossen hatte. Von der Redaktion gab es dafür eine 5. Für unseren Experten war Valtteri Bottas der schlechteste Fahrer. Der Finne bekam von Surer als einziger Pilot eine 5. Auch in der Gesamtwertung landete der Cadillac-Pilot mit einer Gesamtnote von 4,80 auf dem letzten Platz. Für die Leser war Lance Stroll der schlechteste Pilot bei seinem Heimrennen (Lesernote 4,54).
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In der Noten-Gesamtwertung gibt es aktuell ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Mercedes-Piloten. Antonelli und Russell haben nach den ersten fünf Rennen jeweils 61 Punkte auf dem Konto. Hamilton hat sich mit seinem Kanada-Sieg auf 57 Punkte und damit auf P3 unmittelbar hinter das Mercedes-Duo geschoben. Zum Durchklicken: So bewertet Surer die 22 Fahrer! Wie Marc Surer die übrigen Fahrer benotet, das gibt’s in einer erweiterten Fotostrecke detailliert nachzulesen. In dieser Fotostrecke begründen sowohl der Formel-1-Experte als auch die Redaktion für jeden der 22 Fahrer einzeln ihre Noten. Sodass die User hoffentlich ab sofort noch besser nachvollziehen können, wie die Fahrernoten zustande gekommen sind. Montreal: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

Übrigens: Viele User wünschen sich von der Redaktion mehr Transparenz bei der Vergabe der Noten. Weshalb wir uns dazu entschieden haben, in einer eigenen Tabelle auch die einzelnen Noten unserer Redakteure zu veröffentlichen. Für die Gesamtredaktionsnote, die die Säule 3 des Systems ausmacht, einigt sich die Redaktion aber in einer Konferenz auf eine gemeinsame volle Note.
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In dieser Konferenz, die jeden Montagmorgen nach der Formel 1 ein fester Programmpunkt für uns geworden ist, geht’s manchmal hitzig zu, wenn unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen. Und wir sammeln dabei Argumente, die für oder gegen eine bessere oder schlechtere Note sprechen. Wie wir unsere Noten vergeben Die Idee hinter unserer Notenvergabe ist, die Leistungen an einem Wochenende und besonders im Rennen mit Noten zu bewerten (1 = Sehr gut, 6 = Ungenügend). Dabei sollen externe Einflüsse, die die Fahrer nicht selbst steuern können, ausgeblendet werden. Und damit nicht nur die Redaktion subjektiv bewertet, wie das bei Fußballmagazinen der Fall ist, haben wir mit den Lesern und dem Experten insgesamt drei gleichberechtigte Säulen geschaffen. Und so berechnen wir:
Aus der durchschnittlichen Benotung der -User, der Benotung durch Experte Marc Surer und der Benotung durch unsere Redaktion ermitteln wir den Durchschnitt. Aus diesem Durchschnittswert ergibt sich unser Fahrer-Ranking. Wir bilden nur eine Kommastelle ab, für die Berechnung ziehen wir aber alle Kommastellen heran. Aus diesen teilweise nicht sichtbaren Kommastellen ergibt sich die Reihenfolge des Rankings zweier Fahrer bei vermeintlichem Benotungs-Gleichstand. Die Noten der einzelnen Redakteure:
Wir werden oft gefragt, wie unsere Redaktionsnoten zustande kommen. Alle Redakteure unseres Formel-1-Teams geben zunächst einzeln ihre Noten ab. In einer Redaktionskonferenz am Morgen nach dem Grand Prix tauschen wir uns dann dazu aus und einigen uns auf gemeinsame Redaktionsnoten, die üblicherweise (aber nicht immer) den Durchschnitt der einzelnen Redakteursnoten abbilden. Beim Festlegen der Redaktionsnoten wird manchmal hitzig diskutiert. Ziel ist, uns auf gemeinsame Fahrernoten zu einigen, mit denen sich jeder Redakteur arrangieren kann. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Award für den Fahrer des Jahres:
Auf Basis der Gesamtnoten eines Rennwochenendes verteilen wir für die Jahreswertung 2026 Punkte. Analog zum Punktesystem in der echten Formel-1-Weltmeisterschaft erhält der Sieger 25 Punkte, der Zweite 18, der Dritte 15 – bis hin zu einem Punkt für Platz 10. Einen Bonuspunkt für die schnellste Runde gibt es nicht. Nach Saisonende wird der punktbeste Fahrer mit dem -Award für den Fahrer des Jahres 2026 ausgezeichnet.

 
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