“Fehlt überall etwas”: Alexander Albon zieht schonungsloses Williams-Fazit
| . | . | . |
Williams erlebt in der Formel 1 derzeit eine Pleite nach der anderen: Beim Heimrennen in Silverstone blieb das Traditionsteam trotz kleinerer Updates nahezu erwartungsgemäß ohne Punkte. Vor dem nächsten Rennen in Belgien (alle Sessions im Liveticker) nimmt Alexander Albon nun kein Blatt vor den Mund. Sutton Images Für Alexander Albon ist die aktuelle Situation von Williams “frustrierend”
Wo die größten Probleme liegen? “Eigentlich von allem ein bisschen”, macht der Thai-Brite klar, dass es bei Williams aktuell an vielen Ecken und Enden hapert, um den Anschluss an die Konkurrenz wiederherzustellen. “Ich glaube, es gibt keinen spezifischen Trend, den wir beobachten.” “Wir hatten in Silverstone ein kleineres Update”, erinnert Albon. “Es hat funktioniert, aber man muss auch ehrlich sein: Der Rückstand auf die anderen Autos im Mittelfeld ist so groß, dass die Upgrades zwar Leistung bringen, aber nicht genug, um mit ihnen zu kämpfen.”
//jseAo3c(“Rect”);
Der Grund dafür: Die Konkurrenz hat ihre Updates bereits früher gebracht, etwa in Barcelona oder Spielberg. “Wir sind im Rückstand, weil wir spät in das Jahr gestartet sind”, erinnert der Williams-Pilot auch daran, dass der Saisonauftakt nicht optimal verlief. Albon verrät: nächstes Williams-Update erst in Baku “Wir haben spät mit unseren Updates begonnen. Wir bringen tatsächlich weniger Upgrades als die anderen Teams um uns herum. Wir müssen diese Phase einfach durchlaufen”, weiß der 30-Jährige. “Wir befinden uns in einer Umbruchphase. Es gibt viel zu tun.” circuitpics.de Williams im Mittelfeld? Nur eine Momentaufnahme …
“In vielerlei Hinsicht ist das frustrierend, aber man braucht Geduld”, betont Albon, der gleichzeitig verrät, dass “hinter den Kulissen gerade viel passiert, und zwar zum Guten. Gleichzeitig fühlt es sich aber leider so an, als würden manche Upgrades und Prozesse derzeit etwas länger dauern.” Das nächste Upgrade ist erst für den Großen Preis von Aserbaidschan in Baku geplant. “Ob wir damit im Mittelfeld mitkämpfen können, wird sich zeigen. Aber es kommt”, hofft der Williams-Pilot. “Es fühlt sich einfach so an, als wären wir das ganze Jahr über bisher etwas im Hintertreffen gewesen.” Williams legt Fokus auf Auto für nächstes Jahr “Das Wichtigste für uns ist, das Zielgewicht zu erreichen”, erinnert Albon daran, dass der FW48 seit Saisonbeginn ein Schwergewicht ist. “Das war bei uns ein großes Thema, und wir wissen, dass genau das im Grunde das Ziel dieses Upgrades ist.” Dennoch gibt es noch zahlreiche weitere Bereiche, in denen sich das Team verbessern muss. “Wir wissen zum Beispiel, dass wir beim reinen Abtrieb wohl nicht ganz mit den anderen Teams mithalten können”, sagt der Thai-Brite. “Daran müssen wir also noch arbeiten.”
//jseAo3c(“Rect”);
“Gleichzeitig verlagern wir unseren Fokus aber schon recht früh auf das Auto für das nächste Jahr”, verrät Albon. “Wir beginnen, immer mehr Simulatorarbeit für das neue Auto zu leisten. Das heißt nicht, dass wir das aktuelle Fahrzeug vernachlässigen, aber wir denken auch langfristig im Sinne des Teams.”
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.





