Fernando Alonso schonungslos: Quasi alles am Aston Martin ist schlecht!
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Zu Beginn der Formel-1-Saison 2026 entstand der Eindruck, dass in erster Linie der Honda-Motor für das schwache Abschneiden von Aston Martin verantwortlich sei. Fernando Alonso hat nun allerdings klargestellt, dass der AMR26 auch abgesehen von der Powerunit eigentlich in keinem Bereich konkurrenzfähig sei. LAT Images Fernando Alonso ist mit seinem Arbeitsgerät aktuell nicht zufrieden
“Wir sind in diesem Jahr bisher auf sehr unterschiedlichen Rennstrecken gefahren, und auf allen konnten wir einige unserer Schwächen klar erkennen”, so der Spanier nach dem Großen Preis von Monaco, bei dem er überraschend Platz zehn und damit die ersten Punkte für Aston-Martin-Honda holte. “In Australien haben wir festgestellt, dass unser Motor sehr schwach war, in China, dass unsere Energieeffizienz sehr schlecht war”, beginnt Alonso seine Aufzählung. Beim vierten Saisonrennen in Miami sei dann aufgefallen, “dass unser Getriebe sehr schlecht war”.
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Und zuletzt in Monaco, wo der Motor nur eine untergeordnete Rolle spielt, habe man dann auch noch gemerkt, “dass unser Chassis nicht mithalten kann”. Alonso betont daher: “Jede Rennstrecke hat einige Schwächen unseres Autos offenbart.” Obwohl er in Monaco unerwartet punktete, habe das Wochenende daher keine positiven Erkenntnisse gebracht, stellt der zweimalige Weltmeister klar. Denn bei seinem zehnten Platz profitierte Alonso von zahlreichen Ausfällen und Strafen weiter vorne im Feld. Alonso stellt klar: “Habe volles Vertrauen ins Team” Tatsächlich überfuhr Alonso die Ziellinie am Sonntag lediglich als zwölfter von nur 15 Fahrern, die überhaupt die Zielflagge sahen. Weil Nico Hülkenberg und Sergio Perez vor ihm nach dem Rennen jeweils noch eine Zeitstrafe bekamen, rückte er schließlich auf P10 vor. Das Qualifying in Monaco hatte Aston-Martin-Honda zuvor noch auf P21 und P22 und damit auf den letzten beiden Plätzen beendet. Aus eigener Kraft ist man also noch sehr weit von den Punkträngen entfernt – was man auch selbst einräumt. Monaco: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
“P10 ist für uns das bisher beste Ergebnis in diesem Jahr, aber […] nicht repräsentativ für die Leistung unserer Antriebseinheit”, gesteht Hondas Shintaro Orihara. So sieht es auch Alonso, der erklärt: “Das Gute ist, dass wir sehr genau wissen, welche Maßnahmen in den einzelnen Bereichen erforderlich sind.” “Für die zweite Jahreshälfte planen wir ein Maßnahmenpaket, mit dem wir all diese Probleme einzeln angehen wollen”, erklärt der Spanier und betont: “Ich habe volles Vertrauen ins Team.” Denn der AMR26 soll sich in den kommenden Monaten “grundlegend verändern”.
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Bis dahin werde man mit dem aktuellen Paket aber noch einmal “vier oder fünf Rennen mit schmerzhaften Ergebnissen” erleben, kündigt er an.
Formel1.de
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