Fernando Alonsos Traumstrecke: Formula 1-Kollege sieht großes Problem

Fernando Alonsos Traumstrecke: Formula 1-Kollege sieht großes Problem

 

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Welche Streckenabschnitte würde man wählen, wenn man aus dem aktuellen Formel-1-Kalender den ultimativen Kurs zusammenstellen dürfte? Aston-Martin-Rennfahrer Fernando Alonso stellt sich bei einem gemeinsamen Bühnenauftritt mit seinen Fahrerkollegen genau dieser Aufgabe.  Sutton Images Fernando Alonso will drei Strecken kombinieren, die zum jetzigen Reglement gar nicht passen

Der zweimalige Weltmeister kombiniert drei ikonische Sektoren zu einer eindrucksvollen Strecke. Doch Cadillac-Pilot Sergio Perez deckt umgehend eine technische Tücke auf: Unter dem Motorenreglement ab 2026 würde Alonsos Traumkurs auf der Piste zu einer echten Herausforderung werden. Bei der Frage nach seiner perfekten Strecke zögert Alonso nicht lange und entscheidet sich für besonders schnelle und aerodynamisch anspruchsvolle Asphaltbänder. Den Auftakt machte für ihn der Kurs in Japan. “Das wäre wieder der erste Sektor von Suzuka”, erklärt er mit Blick auf die legendären, geschwungenen S-Kurven.
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Für den mittleren Abschnitt wählt der Spanier die Ardennen-Achterbahn: “Dazu noch der zweite Sektor von Spa.” Dieser Teil zeichnet sich durch flüssige und extrem schnelle Passagen aus. Den Abschluss der Runde verlegt er in seine Heimat. “Und der dritte Sektor von Barcelona”, schließt Alonso seine Zusammenstellung ab. Perez sieht großes Problem beim Energiemanagement Für die Kombination erhalten die Piloten viel Beifall vom Publikum. Sergio Perez erkennt jedoch sofort die technische Schwachstelle, die eine Vernetzung von Suzuka und Spa unter den Bedingungen ab der Saison 2026 mit sich bringt. Seit 2026 verteilt sich die Leistung der neuen Antriebseinheiten zu gleichen Teilen auf den Verbrennungsmotor und das Elektrosystem. Das Energiemanagement wird dadurch zu einem der entscheidenden Faktoren auf der Strecke. Verlangt ein Kurs lange Vollgasphasen ohne ausreichende harte Bremszonen zur Energierückgewinnung, leert sich die Batterie auf den Geraden schnell. Die Folge ist ein plötzlicher Einbruch der Höchstgeschwindigkeit, was im Fahrerlager als Clipping bezeichnet wird. Eine Strecke, die den flüssigen Highspeed-Sektor von Suzuka mit den extremen Vollgaspassagen von Spa ohne harte Bremszonen verbindet, würde den Energiespeicher eines 2026er-Boliden fast augenblicklich erschöpfen. “Auf diesem Kurs gäbe es gewaltiges Clipping”, witzelt Perez über die technische Hürde von Alonsos Wunschstrecke.
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Alonso lässt die Stichelei jedoch nicht unbeantwortet und reagierte mit einem selbstbewussten Lächeln bezüglich des künftigen Werksprojekts von Aston Martin und Honda. “Nicht bei uns”, grinst er und sorgt damit für Lacher im Publikum. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Auch wenn eine Mischung aus Suzuka, Spa und Barcelona eine reine Gedankenspielerei bleibt, verdeutlicht der Einwurf des neuen Cadillac-Fahrers eines sehr gut: Die Regeln für 2026 verändern schon jetzt grundlegend die Art und Weise, wie Formel-1-Fahrer über Rennstrecken nachdenken.

 
Formel1.de 

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