Ferrari experimentiert mit dem SF-26: Warum Lewis Hamilton mehr Abtrieb wollte

Ferrari experimentiert mit dem SF-26: Warum Lewis Hamilton mehr Abtrieb wollte

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


Wie stark ist Ferrari derzeit wirklich? Diese Frage stellt man sich wahrscheinlich auch in Maranello. Denn eigentlich hätte der Sommer den Aufschwung bei der Jagd auf Mercedes einleiten sollen. Doch die Updates für den Ferrari SF-26 und vor allem die Einführung des ADUO2-Motors haben nicht nicht ausgereicht, um näher an den Stern heranzukommen. Insgesamt bringen sie auch nicht die erhofften Ergebnisse, um mit dem Formanstieg von Red Bull und McLaren Schritt zu halten.  LAT Images Lewis Hamilton im Ferrari SF-26 beim Formel-1-Rennen in Baku 2026

McLaren beendete das Wochenende in Aserbaidschan ohne einen einzigen Punkt. Das veranlasste Fred Vasseur zu der Feststellung: “Wir haben im Kampf um Platz zwei in der Konstrukteurs-WM mehr Punkte geholt als McLaren. Das ist nicht schlecht, auch wenn unser Ziel darin besteht, Rennen und die Weltmeisterschaft zu gewinnen.” Doch es entsteht der Eindruck, dass der McLaren MCL40 mit seinem jüngsten Updatepaket einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht hat, dessen volles Ausmaß in Baku noch gar nicht zu erkennen war.
//jseAo3c(“Rect”);
Red Bull wiederum zeigte vor allem im Rennen, dass die beiden RB22 von Max Verstappen und Isack Hadjar einen Platz auf dem Podium hinter Sieger George Russell im Mercedes verdient hatten. Warum Ferrari technisch zurückfällt Die aktuellen Zahlen zeigen: Ferrari belegt mit 72 Punkten Vorsprung souverän den zweiten Platz in der Konstrukteurs-WM. Dieses Polster dürfte im Kampf gegen McLaren noch sehr wertvoll werden. Denn der bisherige Saisonverlauf deutet eher darauf hin, dass es dem SF-26 nicht dauerhaft gelingt, sich als zweitstärkstes Auto zu behaupten. Technisch rutscht Ferrari vielmehr in die Rolle der dritt- oder sogar viertstärksten Mannschaft ab. Die Kräfteverhältnisse haben sich häufig abhängig von den jeweiligen Updates verschoben. Doch während man auf das letzte für 2026 vorgesehene Updatepaket in Austin wartet, besteht der Verdacht, dass das Entwicklungspotenzial des Ferrari-Projekts allmählich ausgeschöpft sein könnte. Unterschiedliche Aerodynamik bei Hamilton und Leclerc Einen weiteren Hinweis darauf lieferte ausgerechnet der am Samstag ausgetragene Grand Prix von Aserbaidschan: Die beiden Ferrari bestritten Qualifying und Rennen mit unterschiedlichen Aerodynamik-Konfigurationen. Ursprünglich wurde das Auto für die Bargeboard-Version mit nur einem vertikalen Element ausgelegt. Charles Leclerc bestritt das Wochenende in Aserbaidschan mit dieser abtriebsärmeren Variante, die auf den langen Geraden hohe Spitzengeschwindigkeiten ermöglichen sollte.  Getty Images Fotomontage: Vergleich der Ferrari-Bargeboards bei Leclerc (links) und Hamilton (rechts)

Lewis Hamilton entschied sich dagegen nach wenig zufriedenstellenden Freien Trainings am Ende für die abtriebsstärkere Konfiguration mit drei vertikalen Elementen an der Vorderkante des Bargeboards. Was die Ferrari-Fahrer ausprobieren wollten Mit diesem Richtungswechsel wollte der siebenmalige Weltmeister ein stabileres Heck erreichen, das seinem Ferrari mehr Traktion verschaffen sollte. Möglicherweise hoffte er außerdem darauf, die Vorderreifen besser auf Temperatur zu bringen, die zuvor einfach nicht “angesprungen” waren.
//jseAo3c(“Rect”);
Das zeigt einmal mehr, dass die beiden Ferrari-Piloten deutlich unterschiedliche Fahrstile haben. Gleichzeitig verdeutlicht es aber auch, dass Ferrari verschiedene Ansätze ausprobiert, um das tatsächliche Potenzial dieses Autos auszuschöpfen, das sich am Limit nach wie vor äußerst anspruchsvoll fahren lässt. Wie unterschiedlich die Ferrari-Fahrer performten Im Rennen schien sich Leclercs Entscheidung stärker ausgezahlt zu haben: Leclerc war beim Renntempo deutlich stärker als sein Teamkollege, der vermutlich stärker mit Untersteuern in den Kurven zu kämpfen hatte. Dabei unterschieden sich ihre Höchstgeschwindigkeiten um lediglich 1,8 km/h: Leclerc erreichte 341,9 km/h, Hamilton 340,1 km/h. Formel-1-Quiz
Wie lange musste Ferrari vor dem Gewinn durch Schumacher im Jahr 2000 auf einen Fahrertitel warten?
eine Woche zwei Rennen acht Jahrzehnte 21 Jahre Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Leclerc war im ersten Sektor um 0,177 Sekunden schneller. Hamilton war dagegen im kurvenreicheren zweiten Sektor um 0,099 Sekunden schneller. Im dritten Sektor lagen beide praktisch gleichauf, mit einem Vorsprung von sieben Tausendstelsekunden für Leclerc.
//jseAo3c(“Rect”);
Beim Vergleich der schnellsten Rennrunden fiel der Unterschied jedoch deutlich aus: Hier lagen 0,386 Sekunden zwischen den beiden Ferrari-Piloten – zugunsten von Leclerc. Fazit: Ferrari hat ein großes Problem mit dem SF-26 Ferrari weiß, dass man über ein Auto mit einem guten Chassis und einer guten Aerodynamik verfügt. Wenn jedoch für eine gute Balance des SF-26 auf Strecken, auf denen aerodynamische Effizienz und geringer Luftwiderstand besonders wichtig sind, der Abtrieb erhöht werden muss, wird das theoretische Potenzial des Autos eingeschränkt.
//jseAo3c(“Rect”);
Gleichzeitig greift Ferrari dabei auch auf extremere mechanische Abstimmungen zurück, die das Fahrverhalten weniger präzise und schwieriger beherrschbar machen.

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir