FIA hebt Sperre für russische Sportler wieder auf
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Der Automobil-Weltverband FIA hat die Restriktionen gegen russische und weißrussische Sportler aufgehoben. Somit dürfen Fahrer aus diesen beiden Ländern wieder unter ihrer eigenen Flagge an offiziellen FIA-Meisterschaften teilnehmen und müssen nicht wie zuvor eine Neutralitätsvereinbarung unterzeichnen. Getty Images/Fotomontage Nikita Masepin dürfte wieder unter russischer Flagge starten
Dies geht aus einer E-Mail der Rechtsabteilung der FIA an alle Mitglieder, Lizenzinhaber, Teilnehmer, Offizielle und Organisatoren hervor, in der über einen Beschluss des Weltrates WMSC informiert wird, der am 3. August gefasst wurde. Die FIA hatte nach dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts sogenannte “Notfallmaßnahmen” beschlossen und Fahrer aus Russland und Weißrussland gesperrt – außer sie treten unter neutraler FIA-Flagge an und unterzeichnen eine entsprechende Neutralitätserklärung.
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Das wurde nun rückgängig gemacht: “Nach Konsultationen hat der WMSC beschlossen, die FIA-Notfallmaßnahmen zu überarbeiten und die Beschränkungen für die Teilnahme russischer und weißrussischer Fahrer, Nationalmannschaften, Einzelteilnehmer und Offizieller sowie die Bestimmungen bezüglich des Zeigens ihrer nationalen Symbole, Farben, Flaggen und des Abspielens ihrer Hymnen aufzuheben.” Rennen in Russland weiterhin verboten Konkret heißt das, dass russische und weißrussische Fahrer, Nationalmannschaften, Einzelteilnehmer und Offizielle “ohne Einschränkungen an internationalen Wettbewerben und Zonen-Wettbewerben teilnehmen” dürfen. Auch die Verpflichtung zur Unterzeichnung einer Neutralitätserklärung entfällt. Formel-1-Quiz
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China Finnland Lettland Ukraine Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Zudem ist “das Zeigen russischer und weißrussischer nationaler Symbole, Farben, Flaggen (auf Rennanzügen, Ausrüstung und Fahrzeugen) sowie das Abspielen ihrer Hymnen bei internationalen Wettbewerben und Zonen-Wettbewerben wieder gestattet”. Ganz aufgehoben ist die Sperre gegen die beiden Nationen damit allerdings nicht. Denn weiterhin dürfen keine internationalen Wettbewerbe auf dem Gebiet von Russland und Weißrussland stattfinden. Ein Comeback des Russland-Grand-Prix in der Formel 1 wird es damit auf absehbare Zeit weiter nicht geben. Keine Umgehung nationaler Regeln In dem Zusammenhang weist die FIA aber darauf hin, “dass die Teilnahme russischer und weißrussischer Fahrer, Teilnehmer und Offizieller in einem bestimmten Land weiterhin der Einhaltung aller anwendbaren übernationalen, nationalen und lokalen Gesetze unterliegt”. Heißt: Nationale Einreiseverbote oder sonstige Beschränkungen kann die FIA natürlich nicht umgehen. “Die FIA beobachtet die Ereignisse in der Ukraine weiterhin aufmerksam und behält sich das Recht vor, künftig weitere Schritte zu unternehmen oder weitere Maßnahmen zu ergreifen – einschließlich aller erforderlichen Schritte zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Rahmen anwendbarer Sanktionsregeln und/oder von Verträgen, bei denen die FIA Vertragspartei ist.” Formel-1-Rennen, die abgesagt werden mussten
Der Ukraine-Konflikt hatte dafür gesorgt, dass Russland von der Formel-1-Landkarte verschwand. Das Rennen in Sotschi wurde 2022 gestrichen und die Verträge für alle weiteren Rennen annulliert. Zudem kam es auch nicht zum 2023 geplanten Wechsel zum Igora Drive nahe St. Petersburg.
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Nikita Masepin, der die Formel-1-Saison 2022 für Haas bestreiten sollte, wurde noch vor dem Saisonstart durch Kevin Magnussen ersetzt, während Ferrari-Testfahrer Robert Schwarzman unter der Flagge seines Geburtslandes Israel fuhr. Mit Weißrussland hatte die Formel 1 hingegen bislang noch überhaupt keine Berührungspunkte.
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