FIA präzisiert Pläne für Formel-1-Renndirektoren 2023

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Wie geht es nach der Kritik im Vorjahr mit dem System der Formel-1-Renndirektoren in der neuen Saison weiter? Dazu hat sich FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem am Rande der Rallye Monte Carlo geäußert und einen Ausblick gegeben.   Niels Wittich (links) bleibt Rennleiter und künftige Nachfolger mit ausbilden

“Sie sehen, ich habe einiges geerbt”, sagte bin Sulayem und spielt damit auf die Kontroverse um den Grand Prix von Abu Dhabi 2021 an, mit der seine Amtszeit quasi begann.

“Ich würde nicht sagen, dass es ein gutes Erbe war”, blickt der FIA-Präsident zurück, “aber ich bin sehr froh, dass die Entwicklungsrichtung der Rennleiter und Stewards gut verläuft. Im Februar wird es eine Schulung im FIA-Hauptquartier geben, und danach wird man Veränderungen und eine Weiterentwicklung sehen.” Wittich bleibt – aber nicht allein Nach dem Saisonfinale 2021 und der Trennung von Michael Masi hatte sich der Weltverband entschieden, dass die Rennleitung der Formel 1 von zwei verschiedenen Personen übernommen wird. Niels Wittich und Edoardo Freitas teilten sich die Rolle. Ab Austin wurde sie nur noch Wittich zugewiesen. Damit reagierte die FIA auf den Kranvorfall beim Grand Prix von Japan, den Freitas als Rennleiter verantwortet hatte. Auch Wittich blieb nicht frei von Kritik. Es wird aber davon ausgegangen, dass der Deutsche den Posten auch 2023 weiter ausfüllen wird.
Da die FIA jedoch sicherstellen möchte, dass langfristig eine solide Nachfolgeregelung vorhanden ist, will der Dachverband die gesamte Verantwortung für die Rennleitung weiterhin nicht einfach an eine einzige Person übertragen. Deshalb ist ein intensiveres Ausbildungs- und Entwicklungsprogramm geplant. FIA stößt Förderprogramm an Es soll künftige Rennleiter und Stewards fördern, auch wenn Wittich sein Amt weiter ausüben wird. Der Startschuss für dieses Programm fällt offiziell im nächsten Monat, wenn der Weltverband in Genf die von bin Sulayem erwähnte Schulung abhalten wird. Acht Stewards und 16 Rennleiter aus der ganzen Welt haben sich angemeldet. Neben der zweitägigen Veranstaltung am 18. und 19. Februar sollen die Teilnehmer mit direkten Erfahrungen gefüttert werden, indem sie FIA-Veranstaltungen besuchen, um dort leitende Funktionäre zu begleiten und zu beobachten. Die FIA hat zudem das Format ihres Rennleiterseminars und ihres internationalen Stewards-Programms geändert und wird es nicht mehr jährlich veranstalten. Ab 2023 wird es eine Reihe von Webinaren geben, um einen besseren Dialog zu gewährleisten. Rallye-Beifahrer eignen sich gut Bin Sulayem bekräftigte am Rande der Rallye Monte Carlo derweil seine Überzeugung, dass die besten Talente für künftige Rennleiter unter den Rallye-Beifahrern zu finden sind: “Es sind sehr strukturierte Menschen. Sehr analytisch. Man kann sagen, dass die Rallye-Beifahrer strukturierter sind als die Rallye-Fahrer.” Die Personen, die von Wittich bei den Formel-1-Rennen betreut werden, hat die FIA noch nicht bestätigt. Wahrscheinlich handelt es sich um Formel-3-Rennleiter Claro Ziegahn, Formel-2-Rennleiter Rui Marques und leitende Stewards wie Silvia Bellot.

 
Formel1.de 

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