Formel-1-Experte: Alexander Albon hat “die Nase gestrichen voll”

Formel-1-Experte: Alexander Albon hat “die Nase gestrichen voll”

 

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Neigt sich die Zeit von Alexander Albon in der Formel 1 ihrem Ende? Nachdem Fernando Alonso den Williams-Fahrer nach dem Großen Preis der USA in Austin heftig kritisierte, sieht auch Experte Ralf Schumacher keine lange Zukunft für Albon in der Königsklasse mehr.  Sutton Images Alexander Albon hatte in diesem Jahr bereits mehrere Unfälle

Im Podcast Backstage Boxengasse von Sky erklärt er: “Ich glaube einfach, dass der die Nase gestrichen voll hat. Seitdem Carlos Sainz da so ein bisschen Fuß gefasst hat, die meiste Zeit auch ein Ticken schneller ist als er, ist das natürlich eine sehr, sehr schwere Situation für Alex Albon.” Im internen Qualifyingduell der beiden Williams-Fahrer (inklusive Sprints) liegt Albon aktuell mit 6:18 gegen Sainz hinten, im Rennduell steht es 8:16 aus seiner Sicht. Beim vergangenen Rennen in Austin kollidierte Albon gleich zu Beginn mit Fernando Alonso.
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Der zweimalige Weltmeister erklärte daraufhin: “Die Qualität der Fahrer im hinteren Drittel des Feldes ist schlichtweg extrem niedrig, wie wir heute bei Alex gesehen haben.” Obwohl es für den Unfall keine Strafe von den Rennkommissaren gab, gibt Schumacher Alonso recht. “Fernando ist jemand, der kann, so wie Max Verstappen auch, ganz, ganz eng fighten, aber hat immer noch die Luft, […] dass er nichts kaputt macht. Und offensichtlich fehlt dieses kleine Gen bei Alex Albon”, so der sechsmalige Grand-Prix-Sieger. Jüngerer Fahrer soll Albon ersetzen Bei Albon fahre aktuell “eine ganze Menge Frust mit”, weil Williams “im hinteren Feld der Mittelmäßigkeit” festhänge. “Und das merkt man ihm an. Er macht viele Fehler jetzt, er überbremst, beschwert sich oft am Funk. Das ist gar nicht der Alex Albon, den man sonst so kannte”, so Schumacher. 2025 hatte Albon das interne WM-Duell gegen Sainz noch mit 73:64 Punkten gewonnen. Doch inzwischen hat der Spanier an den meisten Wochenenden die Nase vorn. “Ich glaube, er weiß auch, dass er, wenn nicht bald etwas passiert, in sein letztes Jahr [in der Formel 1] geht”, so Schumacher. Austin: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

Im Sommer bestätigte Williams Albon auch für die Saison 2027, doch Schumacher glaubt, dass sein ehemaliger Rennstall danach auf einen anderen Fahrer setzen wird. Und mit seinen aktuellen Leistungen “empfiehlt er sich natürlich nicht unbedingt für andere Teams”, sagt er über Albon. Schumacher ist der Meinung, dass Williams Albon, der im kommenden Jahr bereits 31 wird, spätestens 2028 durch einen jüngeren Fahrer austauschen sollte. “Hätten sie eigentlich schon im nächsten Jahr machen sollen, finde ich”, so der Experte.
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Oder anders gesagt: Er hätte Albon bereits Ende 2026 den Laufpass gegeben.

 
Formel1.de 

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