Bottas reagiert auf Ablöse-Gerüchte: “Wenn Kühe fliegen könnten …”

Bottas reagiert auf Ablöse-Gerüchte: “Wenn Kühe fliegen könnten …”

 

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Valtteri Bottas gibt sich trotz der jüngsten Gerüchte um seinen Cadillac-Vertrag gelassen, weiß aber auch, dass sich die Situation in der Formel 1 immer schnell ändern kann und dass Verträge nicht immer das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt sind.  LAT Images Endet Valtteri Bottas’ Zeit bei Cadillac nach nur einer Saison?

Der Finne steht nach schwankenden Leistungen stark unter Druck, obwohl er noch einen gültigen Vertrag für die Formel-1-Saison 2027 besitzt. In Austin wurde die Gerüchteküche neu angeheizt, weil Teamchef Marcin Budkowski in der Pressekonferenz am Freitag ein Bekenntnis zu seinen Fahrern vermied. “Ich glaube, die Pressekonferenz hier ist der denkbar ungeeignetste Ort, um irgendetwas zur zukünftigen Fahrerbesetzung zu verkünden”, hatte Budkowski gesagt und damit die Tür sperrangelweit offen gelassen.
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Natürlich wurde auch Bottas auf diese Aussagen angesprochen. Doch der Finne zeigt sich unbeeindruckt und betont, er habe davon gar nichts mitbekommen. Auf die Frage, ob das Team ihm Rückendeckung für 2027 gegeben habe, sagt er: “Ja. Ich meine, als ich letztes Jahr unterschrieben habe, waren mir die Bedingungen klar, also ist alles okay.” Bottas: “Es ist die Formel 1 …” Auf die Frage, ob es irgendein Szenario gäbe, in dem er trotz eines theoretisch bestehenden Vertrags für die Saison 2027 nicht für Cadillac fahren würde, überlegt Bottas kurz: “Ich meine, es ist die Formel 1. Wenn Kühe fliegen könnten, wissen Sie … in diesem Sport kann immer alles passieren.” Die Formel-1-Fahrer 2027

“Aber im Moment scheinen sie zufrieden damit zu sein, was sie von mir bekommen. Ich denke, das ist alles, was zählt.” Nur: Die Form schien bei Bottas in den vergangenen Rennen nicht zu passen. Von den vergangenen fünf Qualifying-Duellen gegen Teamkollege Sergio Perez verlor Bottas vier. Und bislang sah der Cadillac-Pilot nur in einem Grand Prix die Zielflagge vor dem Mexikaner: beim zweiten Saisonrennen in China. Austin: Neunter Ausfall der Saison Am Sonntag in Austin musste Bottas seinen MAC-26 wieder einmal vorzeitig abstellen – zum neunten Mal in dieser Saison. Dieses Mal schien der Motor das Problem zu sein: “Es ist immer enttäuschend, nicht ins Ziel zu kommen, aber vom Motor her klang es – rein akustisch – nicht gerade gut”, erklärt er nach dem Rennen. Cadillac muss seine Kinderkrankheiten sowohl in puncto Zuverlässigkeit als auch bei der Performance erst noch austreiben – was jedoch womöglich erst bei der Umsetzung des nächstjährigen Autos gelingen wird. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); “Ich würde sagen, es ist unmöglich, aus einem Jahr wie diesem mit so vielen Problemen schlau zu werden”, sagt er. “Und das Problem ist: Manchmal verstehen wir sie selbst nicht so recht. Es liegt also immer noch eine steile Lernkurve vor uns.”
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“Es gab im Hintergrund viele Dinge, die vielleicht nicht jeder sieht – wie das Bremsenmanagement, wie sehr man sich damit auseinandersetzen muss und all diese Punkte. Aber gleichzeitig gab es eben, wie gesagt, manchmal Probleme, bei denen wir uns schwertun, die Ursache zu erkennen.” Bessere Pace als erwartet Immerhin mischten beide Autos im Rennen von Austin zeitweise im Paket von Aston Martin und Williams mit, ehe sie schließlich abreißen lassen mussten. Perez beendete das Rennen etwa 20 Sekunden hinter Fernando Alonso, Alexander Albon und Carlos Sainz, was tatsächlich eine deutliche Verbesserung darstellte; Bottas lag bis zu seinem Ausfall nur knapp fünf Sekunden hinter seinem Teamkollegen.
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“Es war phasenweise durchaus positiv zu sehen, dass wir von der Pace her ziemlich nah an einigen anderen Autos dran waren”, sagt Bottas, während sich Perez durch seine Strategie eingebremst fühlte. Austin: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

“Leider haben wir durch das Timing der blauen Flaggen extrem viel Rennzeit verloren, weil wir nach unserem Boxenstopp im Grunde direkt in die blauen Flaggen hineingefahren sind”, beklagt der Mexikaner. Warum Cadillac in Texas konkurrenzfähiger war als sonst, erklärten die beiden Piloten mit unterschiedlichen Theorien: “Ich denke, das ist extrem streckenspezifisch”, vermutet Perez. “Im Rennen war ich überrascht, dass wir in dieser Hinsicht etwas näher dran waren.”
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“Ich denke, was uns heute geholfen hat, war die Bewölkung”, betont Bottas. “Es war heute etwas kühler. Wir wissen, dass wir bei hohen Temperaturen nicht besonders gut sind, also hat das ein wenig geholfen. Aber ich dachte ehrlich gesagt, dass es hier schwieriger für uns werden würde. Deshalb ist es irgendwo positiv, und Mexiko sollte hoffentlich noch ein bisschen besser für uns werden.”

 
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