Formel-1-Liveticker: Lewis Hamilton bekommt keine Strafe!
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Stroll dreifach bestraft
Nicht nur Kimi Antonelli wurde heute für das Überfahren der Tracklimits bestraft. Lance Stroll erhielt deswegen sogar gleich drei Fünf-Sekunden-Strafen! Das ist mindestens mal in diesem Jahr ein Rekord.
Macht auch bei ihm aber keinen Unterschied im Ergebnis, da er sowieso 19. geworden war und als letzter Fahrer die Zielflagge gesehen hatte. 20:09 Uhr
Noch kein Urteil …
… gibt es derweil bei der Sainz-Nummer hinter dem Safety-Car. Der Grund für die Untersuchung ist allerdings kurios, denn die FIA hat inzwischen erklärt, dass Sainz sich hinter dem Safety-Car zurückrundete, obwohl er das eigentlich gar nicht durfte.
Warum das so ist, das wissen wir nicht. Für das Endergebnis macht es ohnehin keinen echten Unterschied, weil Sainz als Zwölfter außerhalb der Punkteränge gelandet ist. 20:01 Uhr
Antonelli-Strafe erklärt
Auch die Fünf-Sekunden-Strafe für Antonelli hat die FIA inzwischen offiziell begründet. So heißt es hier:
“Es war offensichtlich, dass Wagen 12 in Runde 44 in Kurve 6 ohne triftigen Grund die Strecke verließ. Dies war der vierte Verstoß des Fahrers gegen die Streckenbegrenzungen in diesem Rennen.”
“Die Rennkommissare räumten ein, dass Auto 12 ein technisches Problem hatte. Dies stellte jedoch keinen triftigen Grund für das Verlassen der Strecke dar.”
“Gemäß den Strafvorschriften beträgt die Standardstrafe für eine vierte Überschreitung der Streckenbegrenzung während des Rennens eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe. Die Rennkommissare verhängten daher die Standardstrafe.”
Seinen Defekt gibt es hier noch einmal im Video: queueTwitterWidget();queueTwitterWidget();
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19:52 Uhr
Livestream verschiebt sich
Kleiner Hinweis in eigener Sache: Durch die zahlreichen Themen heute verschiebt sich unsere Liveanalyse um eine halbe Stunde nach hinten. Kevin Scheuren und Kevin Hermann melden sich um 21:30 Uhr auf dem YouTube-Kanal von bei euch. Video wird geladen…
19:44 Uhr
Begründung
Hamilton bekommt nur eine Verwarnung. Die Rennkommissare erklären das in ihrem umfangreichen Urteil so:
“HAM fuhr in den betreffenden Sektor ein, bevor eine gelbe Flagge oder eine gelbe Leuchtanzeige angezeigt wurde; vor Kurve 9 gab es keinerlei entsprechende Anzeige. Die erste Leuchtanzeige, auf die er nach Kurve 9 stieß, zeigte unmittelbar vor Kurve 10 grün an.”
“Die gelbe Anzeige auf dem Lenkraddisplay erschien erst, als sich der Fahrer bereits auf der Geraden in Richtung Kurve 10 und nahe dem Ende der Gelbflaggenzone befand. Die Beweislage zeigte, dass sich keine gelbe Leuchtanzeige im unmittelbaren Sichtfeld des Fahrers befand und dass die gelbe Anzeige auf dem Lenkraddisplay nur für einen sehr kurzen Zeitraum sichtbar blieb.”
“Die Rennkommissare waren daher davon überzeugt, dass die dem Fahrer zur Verfügung stehende Reaktionszeit auf die gelbe Flagge sehr begrenzt war. Die Rennkommissare erkennen zudem an, dass HAM unmittelbar vor der Einfahrt in den Sektor in ein Überholmanöver mit VER verwickelt war und dass der Fahrer mit einem Gegenangriff rechnete.”
“Infolgedessen richtete sich seine Aufmerksamkeit während des größten Teils der Geraden in Richtung Kurve 10 auf seine Rückspiegel und nicht unmittelbar auf die grüne Leuchttafel am Ende des Sektors. Die Rennkommissare berücksichtigten dies bei der Prüfung der Frage, ob die Sichtbarkeit der grünen Leuchttafel dem Fahrer an sich hätte deutlich machen müssen, dass er sich noch in einer Gelbflaggenzone befand.”
“Die Rennkommissare stellen dennoch fest, dass HAM, nachdem die gelbe Flagge auf dem Lenkrad-Display angezeigt worden war und die grüne Leuchttafel unmittelbar vor Kurve 10 aufleuchtete, keine erkennbare Geschwindigkeitsverringerung vornahm und somit die bei einer einzelnen gelben Flagge geltenden Anforderungen nicht vollständig erfüllte.”
“Bei der Festlegung der Strafe berücksichtigten die Rennkommissare, dass HAM den Sektor bereits vor dem Erscheinen der gelben Flagge befahren hatte, dass die gelbe Anzeige den Fahrer erst erreichte, als er sich bereits nahe dem Ende des Sektors befand, dass die zur Reaktion verfügbare Zeit und Distanz sehr begrenzt waren und dass die Aufmerksamkeit des Fahrers aus verständlichen Gründen durch den unmittelbar vorangegangenen Zweikampf mit einem anderen Fahrzeug in Anspruch genommen worden war.”
“Unter diesen Umständen hielten die Rennkommissare eine Verwarnung für die angemessene Strafe.” 19:39 Uhr
Keine Strafe für Hamilton
Das Urteil ist da: Lewis Hamilton bekommt keine nachträgliche Strafe, er darf P3 also behalten. Mehr gleich bei uns! 19:30 Uhr
Antonelli mit Strafe nicht einverstanden
Ohne diese hätte er ja sogar trotz Defekt noch gepunktet. Bei Sky sagt er: “Es ist okay, wenn man durch das Abkommen von der Strecke eine Track-Limit-Strafe bekommt, wenn man dadurch einen Vorteil hat.”
“Aber ich konnte das Auto in diesem Moment einfach nicht auf der Strecke halten. Ich habe mein Bestes gegeben, um auf der Strecke zu bleiben, aber es ist mir einfach nicht gelungen”, betont er.
Er findet es falsch, einen Fahrer dafür dann auch noch zu bestrafen. Das Regelbuch macht in so einem Fall allerdings keine Ausnahme. 19:21 Uhr
Hätte Antonelli gewonnen?
Diese Frage wird sich rückblickend natürlich nicht mehr sicher beantworten lassen. Klar ist aber, dass der WM-Leader zehn Runden frischere Reifen als Leclerc hatte und deutlich schneller als der Ferrari war, als sein Defekt auftrat.
Toto Wolff sagt: “[Kimi] hätte Charles sechs Runden vor Schluss mit einem enormen Reifenunterschied eingeholt.” Er glaubt daher, dass es “ein episches Rennende” geworden wäre.
Doch dazu kam es nicht. “Es ist ein mechanischer Sport. So etwas kann passieren”, weiß Wolff. Trotzdem will Mercedes dem Defekt nun natürlich wie bereits erklärt auf den Grund gehen. vorherige Seite 1 2 … 6 nächste Seite neu laden
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