Franz Tost: Kimi Antonelli gehört “zu den neuen Superstars”
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Gehört Kimi Antonelli zu den Formel-1-Fahrern, die die Königsklasse in den kommenden Jahren prägen werden? Ex-Racing-Bulls-Teamchef Franz Tost deutet im Gespräch mit 15 Love – der Business Podcast an, dass er dem Teenager das durchaus zutraut. Getty Images North America Tritt Kimi Antonelli in die Fußstapfen von Lewis Hamilton und Max Verstappen?
“Ich bin überrascht darüber, dass er Russell momentan ganz klar unter Kontrolle hat”, so Tost über Antonelli, der zuletzt vier Grand-Prix-Siege in Serie holte und in der Fahrer-WM nach dem Großen Preis von Kanada bereits 43 Punkte Vorsprung auf seinen Mercedes-Teamkollegen George Russell hat. “Das hätte ich in diesem Ausmaß nicht erwartet”, so Tost. Antonelli habe in seiner erst zweiten Formel-1-Saison bislang “eine sensationelle Leistung gezeigt”, lobt er und erklärt: “Wie abgeklärt er fährt, mit welcher Übersicht er fährt, da zähle ich ihn schon zu den neuen Superstars.”
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Zu dieser Gruppe gehören laut Tost auch die McLaren-Piloten Lando Norris und Oscar Piastri. “Max Verstappen ist momentan der beste Fahrer in der Formel 1”, stellt der 70-Jährige zwar klar. Doch man müsse auch anerkennen, “dass Kimi Antonelli einen sensationellen Job macht”. Tost: Diesen Fehler darf Antonelli nicht machen “Wichtig ist, da jetzt nicht den Größenwahn zu bekommen”, sagt Tost in Richtung Antonelli und erklärt, er solle die Saison weiterhin Rennen für Rennen angehen. “Konzentrier dich einfach auf die Aufgabe”, rät ihm Tost und ergänzt, der 19-Jährige müsse auf dem Boden bleiben. Mercedes-Teamchef Toto Wolff werde Antonelli in dieser Hinsicht aber “schon richtig führen”, ist sich Tost sicher. Trotzdem wird der WM-Titel auch bei inzwischen 43 Punkten Vorsprung kein Selbstläufer werden. Ein warnendes Beispiel ist der Saisonverlauf von Oscar Piastri im Vorjahr. LAT Max Verstappen kam unter Franz Tost mit Toro Rosso in die Formel 1
Der Australier führte die Meisterschaft zwischenzeitlich mit 34 Punkten Vorsprung an, wurde am Ende aber sogar nur WM-Dritter. “Nervös werden die Fahrer dann, […] wenn sie zu sehr das Gesamtbild in Betracht ziehen”, erklärt Tost, der in seiner Zeit in der Formel 1 mit vielen späteren Grand-Prix-Siegern und sogar Weltmeistern gearbeitet hat. “Wenn einer dann in der Weltmeisterschaft so klar führt, so weit vorne ist, dann legt er sich selber den Druck auf, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Und wenn du dich dann nicht mehr von Rennen zu Rennen neu konzentrierst, wenn du dann nur an das Gesamte denkst, dann verlierst du den Faden”, warnt er. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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In seiner Zeit bei den Racing Bulls beziehungsweise den Vorgängerteams Toro Rosso und AlphaTauri arbeitete Tost als Teamchef unter anderem mit Sebastian Vettel, Max Verstappen, Daniel Ricciardo, Carlos Sainz und Pierre Gasly zusammen.
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