Lewis Hamilton erklärt Aufschwung: Kein Simulator, kein Problem!

Lewis Hamilton erklärt Aufschwung: Kein Simulator, kein Problem!

 

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Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton verzichtet seit dem Grand Prix von Kanada 2026 auf eine virtuelle Vorbereitung im Formel-1-Simulator – und er will es dabei belassen. “Denn meine Leistungen sind seither deutlich besser geworden”, erklärte der siebenmalige Weltmeister.  LAT Images Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton im roten Rennoverall

Tatsächlich zeigt der aktuelle WM-Zwischenstand bei Hamilton eine bemerkenswerte Konstanz für die Rennwochenenden seit Kanada: Hamilton war Zweiter, Zweiter, Erster, Fünfter und Dritter in den zurückliegenden fünf Grands Prix. In den Rennen davor hatte er die Positionen vier, drei, sechs und sechs erzielt. Die Ergebnisse scheinen ihm recht zu geben. Den Simulator nicht zu verwenden, habe ihm “enorm” geholfen, sagte Hamilton vor dem Grand Prix von Belgien 2026 in Spa-Francorchamps (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!). Wie sehr der Simulator eine Ablenkung war für Hamilton “Ich fahre seit 1997 mit Simulatoren, und sie können unglaublich leistungsfähige und nützliche Werkzeuge sein. Sie können einen aber auch in die Irre führen. Ich habe das im vergangenen Jahr durchgehend so erlebt. Und auch in früheren Jahren bei Mercedes war es sehr ähnlich. Deshalb habe ich aufgehört, den Simulator zu nutzen”, erklärte Hamilton. Formel-1-Quiz
Wie alt war Lewis Hamilton bei seiner ersten F1-Punkteplatzierung?
22 Jahre, 70 Tage 31 Jahre, 98 Tage 21 Jahre, 78 Tage 35 Jahre, 113 Tage Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Für Hamilton war das ein radikaler Schritt, denn bis einschließlich 2025 saß er laut eigener Aussage “jede Woche” im Simulator. “Meistens lief es aber so: Man arbeitet alles im Simulator durch, findet ein Set-up, mit dem man sich wohlfühlt, kommt an die Rennstrecke – und plötzlich ist alles genau umgekehrt. Dann muss man all das wieder verwerfen, was man im Simulator erarbeitet hat.”
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Er habe wiederholt die Erfahrung gemacht, dass sich ein Simulator-Set-up nicht immer in die Realität übertragen lasse. “Was sich im Simulator gut anfühlt, funktioniert auf der Strecke manchmal überhaupt nicht”, sagte Hamilton. Sein Fazit: “Unterm Strich ist es ein Glücksspiel.” Und darauf will sich Hamilton nicht mehr einlassen. Ohne Simulator: Wie sich Hamilton jetzt vorbereitet Was er stattdessen tut? “Ich konzentriere mich stärker auf die Datenanalyse”, so der Ferrari-Fahrer. Gemeinsam mit dem Team analysiere er vor allem die Fahrzeugbalance und die Bremsbalance besonders intensiv. “Das hatte mir für geraume Zeit Probleme bereitet, aber es führte letztlich zu einer wirklich guten Zusammenarbeit mit meinen Ingenieuren.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Es führte Hamilton auch zurück in die Weltspitze: Nach den ersten neun Rennwochenenden der Formel-1-Saison 2026 belegt er den dritten Platz in der Fahrerwertung – deutlich vor Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc.

 
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