Freitag Mexiko: Leclerc fährt Bestzeit, Verstappen handelt sich Ärger ein
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Charles Leclerc hat nach seiner Bestzeit im ersten Freien Training zum Grand Prix von Mexiko 2026 auch im zweiten Training am Freitagnachmittag Platz 1 erobert. Spannender als die Zeitenjagd waren aber einige Zwischenfälle, die sich auf der Strecke ereigneten – und die für Max Verstappen (Red Bull) noch ein Nachspiel haben könnten. Sutton Images Diese Szene zwischen Max Verstappen und Liam Lawson könnte noch ein Nachspiel haben
Verstappen hatte Liam Lawson (Racing Bulls) ohne Not in einen Rad-an-Rad-Zweikampf verwickelt, bei dem es zu einer Berührung zwischen den beiden Red-Bull-Kaderkollegen kam. Weil dabei Teile flogen, musste die Session sogar kurz VSC-neutralisiert werden. Und nach Ende des Trainings müssen beide vor den FIA-Rennkommissaren vorsprechen. Sportlich hinterließ Ferrari in der Höhenlage von Mexiko-Stadt am Freitag den besten Eindruck. Der Ferrari-Turbo scheint in der dünnen Luft gut zu funktionieren, und so drückte besonders Leclerc den beiden Sessions seinen Stempel auf. Obwohl er in FT2 nicht fehlerfrei blieb und sich den einen oder anderen Verbremser und Quersteher leistete, schrieb er letztendlich eine Bestzeit von 1:17.827 Minuten an.
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Weniger erfreulich hingegen der Freitag von Lewis Hamilton, der den zweiten Ferrari wegen eines technischen Defekts schon abstellen musste, bevor er eine wirklich schnelle Rundenzeit setzen oder Longruns testen konnte. In der Ergebnisliste lag der siebenmalige Weltmeister daher nur auf P11. Zweiter wurde in FT2 Lando Norris (McLaren/+0,103), gefolgt von George Russell (+0,106), Kimi Antonelli (beide Mercedes/+0,217), Verstappen (+0,311) und Isack Hadjar (Red Bull/+0,410). Abgerundet wurden die Top 10 von Arvid Lindblad (Racing Bulls), Pierre Gasly (Alpine), Liam Lawson (Racing Bulls) und Oscar Piastri (McLaren). Nico Hülkenberg (Audi) belegte mit 1,196 Sekunden Rückstand Platz 15. Zum Thema: Ergebnis: 2. Freies Training GP Mexiko, Mexiko-Stadt F1-Ticker Mexiko: Paddock live mit Norman Fischer Probleme für beide Haas-Fahrer auf der ersten Runde Für Esteban Ocon begann die Session nicht nach Plan: “Ich glaube, ich habe keine Servolenkung. Die Lenkung ist super schwerfällig”, funkte er seiner Renningenieurin Laura Müller. Dann wurde, gleich auf den ersten Metern, auch sein Teamkollege Oliver Bearman langsam: “Langsam-Modus, und zurück in die Garage”, wurde ihm aufgetragen. Immerhin konnten beide aus eigener Kraft an die Haas-Box zurückfahren. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Die erste Richtzeit setzte Hamilton auf Medium in 1:18.741 Minuten. Auch, weil Leclerc auf seiner ersten Runde einen Quersteher hatte, den er gekonnt abfangen konnte. Leclerc unterbot ihn jedoch im zweiten Versuch um fast eine halbe Sekunde. Und Lokalmatador Sergio Perez (Cadillac) handelte sich gleich zu Beginn eine Verwarnung ein (schwarz-weiße Flagge), weil er sich an der Boxenausfahrt vorgedrängt hatte. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Norris, der das erste Freie Training ausgelassen hatte (wegen Freitagsfahrer Leonardo Fornaroli), verbremste sich früh in der Session, und handelte sich dabei einen Bremsplatten ein. “Game over”, funkte er kurz und knapp. Er lag nach zehn Minuten auf Platz 5, eine Sekunde hinter Leclercs früher Bestzeit. Kurioser Minicrash zwischen Lawson und Verstappen Eine ebenso spektakuläre wie auch ungewöhnliche Szene ereignete sich nach etwas mehr als zehn Minuten: Verstappen setzte gegen Lawson zum Überholen an, der steckte jedoch nicht zurück – und so fuhren die beiden im Baseballstadion am Ende der Runde Seite an Seite durch mehrere Kurven. Verstappen musste dabei einmal neben die Strecke, lag am Ende des kuriosen Duells aber vorne. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Weil es dabei auch zu einer Berührung kam, lagen Kleinteile von Lawsons Frontflügel auf der Strecke. Bei Verstappen war die Verlängerung des Unterbodens vor dem linken Seitenkasten lädiert. “Er ist mir einfach reingefahren, Bro! Jedes Wochenende das Gleiche”, regte sich Lawson über Verstappen auf.
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ORF-Experte Alexander Wurz analysiert als neutraler Experte: “Ich würde zu beiden sagen, da haben sie schon bessere Momente gehabt und bessere Entscheidungen getroffen.” Und die FIA kündigte sofort an, dass sich die Rennkommissare die Sache genauer anschauen würden: “Turn 14 incident involving cars 30 (LAW) and 3 (VER) noted.” Wurz meint dazu: “Ich befürchte für den Max, dass er hier eine höhere Strafe ausfassen wird als nur die Verwarnung.” Leclerc übernimmt wieder das Kommando Nach gut 20 Minuten war Leclerc auf frischen Softs unterwegs zu einer neuen Bestzeit, nach einem Fahrfehler bei der Stadioneinfahrt musste er die Runde aber abbrechen. Und auch Hamilton musste nach einem schnellen ersten Sektor vom Gas. Trotzdem gelang es Leclerc, seine Bestzeit auf 1:18.257 Minuten zu verbessern.
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Die Ferrari-Fehler (Leclerc legte danach in Kurve 1 noch einen Verbremser hin) nutzte Norris, um sich zunächst an die Spitze zu setzen (1:18.161 Minuten). Piastri verbesserte sich kurz darauf mit 0,308 Sekunden Rückstand auf Platz 3. Hamilton rollt aus: “I have no power!” Dann der nächste Rückschlag für Ferrari: Hamilton hörte am Boxenfunk “Stop the car!”, und er stellte sein Auto am Streckenrand ab. Davor hatte er gespürt: “Ich habe aus Kurve 13 raus die ganze Leistung verloren.” Für den siebenmaligen Weltmeister war der Arbeitstag vorbei, und während der Bergung aktivierte die Rennleitung das virtuelle Safety-Car (VSC). queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Als die Strecke wieder freigegeben war, übernahm Leclerc in 1:17.966 Minuten wieder die Führung. Dafür reichte eine Verbesserung in Sektor 3, denn im ersten und zweiten Sektor war er langsamer gewesen als in seinen Versuchen davor. Nach einer Abkühlrunde legte Leclerc sogar nochmal zu, auf 1:17.827 Minuten.
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Antonelli musste seine Runde in jener Phase nach einer guten Zwischenzeit vorzeitig beenden. “Interessant, wie viele Fahrer ihre schnellen Runden abbrechen”, fiel Kommentator Ernst Hausleitner in der Live-Übertragung des ORF auf. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Weil die letzten 20 Minuten wie immer am Freitag ganz im Zeichen der Longrun-Simulationen standen, blieb die Leclerc-Bestzeit vor Norris und Russell bestehen. Immerhin schrieb am Ende dann auch noch Gabriel Bortoleto (Audi) an, der zuvor wegen eines technischen Problems eine Dreiviertelstunde ohne Rundenzeit geblieben war. Zeitplan Formel 1 Mexiko: Wie geht’s weiter? Mit dem Grand Prix von Mexiko macht die Formel 1 Station im Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt. Die Strecke liegt mehr als 2.200 Meter über dem Meeresspiegel und stellt mit ihrer dünnen Höhenluft besondere Anforderungen an Mensch und Maschine. Zu ihren markantesten Abschnitten gehört die langsame Stadionpassage, die durch das ehemalige Baseballstadion Foro Sol führt.
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Weiter geht es am am Samstag um 18:30 Uhr deutscher Zeit mit dem dritten Freien Training, bevor um 22:00 Uhr das Qualifying beginnt. Der Grand Prix startet am Sonntag um 21:00 Uhr deutscher Zeit (14:00 Uhr Ortszeit). Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Mexiko-Stadt beträgt das gesamte Wochenende über sieben Stunden. (Hier geht’s zum Formel-1-Kalender 2026!) Die gewohnten Formel-1-Livestreams können Fans am Samstag (Nacht auf Sonntag) und Sonntag (Nacht auf Montag) auf dem YouTube-Kanal von verfolgen. Mit einer Zusammenfassung des Geschehens und Analysen weit über das Ende der TV-Übertragungen hinaus. Host Kevin Scheuren präsentiert die Streams wieder in der Stammbesetzung mit Chefredakteur Christian Nimmervoll als Experte. Die provisorischen Startzeiten der Livestreams am Samstag und Sonntag sind auf jeweils 2:30 Uhr MEZ angesetzt. Im TV wird das Rennwochenende auf Sky (Deutschland), ORF (Österreich) und im SRF (Schweiz) übertragen (Hier geht’s zur kompletten TV-Übersicht zur Formel 1 in Mexiko!).
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