Klarer Vorsprung auf Antonelli: Leclerc Schnellster im ersten Mexiko-Training

Klarer Vorsprung auf Antonelli: Leclerc Schnellster im ersten Mexiko-Training

 

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Charles Leclerc (Ferrari) hat sich im ersten Freien Training zum Grand Prix von Mexiko 2026 die Bestzeit gesichert. Der Monegasse erzielte eine Bestzeit von 1:18.128 Minuten und verwies WM-Leader Kimi Antonelli (Mercedes), der an diesem Wochenende vorzeitig Weltmeister werden kann, um 0,659 Sekunden auf Platz 2.  LAT Images Charles Leclerc sicherte sich die Bestzeit im ersten Freien Training in Mexiko

Repräsentativ waren die Bestzeiten in einer Session, in der sich die Teams offensichtlich auf Datensammeln und Set-ups konzentrierten, nicht. Auch, weil zehn von elf Rennställen in einem der beiden Autos einen Freitagspiloten einsetzten. Nur Ferrari fuhr in Stammbesetzung, und Lewis Hamilton wurde mit 0,738 Sekunden Rückstand Vierter. Platz 3 belegte der junge Däne Frederik Vesti (+0,733), der im Mercedes von George Russell schnellster Freitagsfahrer war. Vesti war nur um 0,074 Sekunden langsamer als Antonelli. Nummer 2 der Freitagsfahrer war Ayumu Iwasa im Red Bull von Max Verstappen, mit 0,985 Sekunden Rückstand auf Platz 5. Interessant: Iwasa fuhr seine Bestzeit nicht auf weichen, sondern auf Mediumreifen.
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Sechster wurde Pierre Gasly (Alpine), vor Fernando Alonso (Aston Martin), Oscar Piastri (McLaren), Oliver Bearman (Haas) und Arvid Lindblad (Racing Bulls). Nico Hülkenberg (Audi) beendete den Trainingsauftakt in Mexiko mit 1,480 Sekunden Rückstand auf Rang 13. Zum Thema: Ergebnis: 1. Freies Training GP Mexiko, Mexiko-Stadt F1-Ticker Mexiko: Paddock live mit Norman Fischer Antonelli nach Virus wieder fit Nach neun Minuten gab es das erste technische Problem des Rennwochenendes. Hadjar beschwerte sich zuerst am Boxenfunk, dass sein Red Bull falsch eingestellt sei, und wurde dann langsam. “Ah, ich habe anscheinend ein Problem”, dämmerte ihm. Nach fünf Runden bog der Franzose zunächst mal an die Box ab, um der Sache auf den Grund zu gehen. “Wir hatten ein Problem mit der Powerunit, das ein wenig Streckenzeit gekostet hat”, erklärt Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies. “Die Jungs haben aber sehr gute Arbeit geleistet und ihn rasch wieder auf die Strecke geschickt. Mit der Höhenlage hier hatte der Defekt nichts zu tun, denke ich.” queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Die ersten Referenzzeiten von den Topfahrern setzten Leclerc (1:19.197 Minuten) und Antonelli (1:19.500 Minuten). Letzterer ist wieder fit, nachdem er den Mediendonnerstag aufgrund eines leichten Virusinfekts ausgelassen hatte – und kann in Mexiko Weltmeister werden: Wenn der 20-jährige Italiener am Sonntag mindestens Neunter wird, ist für seine vorzeitige Krönung völlig egal, wo Russell und Hamilton ins Ziel kommen. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Wie so oft in Mexiko gab es in der ersten Session, auf noch “grüner” Fahrbahn, zahlreiche kleine Ausrutscher und Verbremser. Nach rund 20 Minuten erwischte es auch Piastri, der in der Auslaufzone von Kurve 1 über die Wiese bretterte. Sein McLaren wurde dabei aber nicht sichtbar beschädigt. Hülkenberg passierte ein ganz ähnliches Malheur. Der Deutsche handelte sich dabei einen Bremsplatten ein. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Nach 26 Minuten hörte Audi-Freitagsfahrer Freddie Slater einen Funkspruch, den man eigentlich lieber nicht hören würde: “Wir müssen diese Runde an die Box kommen.” Zu dem Zeitpunkt hatte er fünf Runden absolviert und lag ohne Zeit an 22. und letzter Position. Doch nach ein paar Sekunden Standzeit an der Box konnte er ohne Reparatur gleich wieder weiterfahren. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Ein paar Minuten später dann eine Meldung zu Slater auf dem FIA-Monitor: “Zwischenfall betreffend Auto 98 (SLA) wird nach der Session untersucht. Unsicherer Zustand.” In der TV-Wiederholung stellte sich heraus: Die Audi-Crew hatte vergessen, ein Kühlgebläse aus dem Seitenkasten zu entfernen, und ihn so auf die Strecke geschickt. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Inzwischen waren 35 Minuten gefahren, und Leclerc war immer noch in Führung. Inzwischen hatte der Ferrari-Pilot die Bestzeit auf 1:18.128 Minuten geschraubt, und er lag jetzt 0,659 Sekunden vor Antonelli und 1,009 Sekunden vor Hamilton.
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15 Minuten vor Schluss fuhr Vesti dann als bis dahin bester Freitagsfahrer auf Platz 3, mit einer Zeit von 1:18.861 Minuten auf den roten Softreifen. Vesti handelte sich etwas später dann aber den Zorn von Carlos Sainz (Williams) ein, der sich durch den Mercedes-Junior behindert fühlte: “Was zur Hölle? Wer ist der Mercedes?” queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Für einen weiteren Freitagsfahrer, nämlich Jak Crawford (Aston Martin), ging die Session nach 15 Minuten zu Ende. “Jak, wir haben ein Problem. Halte bitte an”, funkte sein Renningenieur. Crawford stellte ausgangs Kurve 2 ab, und während der Bergung neutralisierte die Rennleitung das Geschehen mittels virtuellem Safety-Car (VSC). queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Ein Problem ganz anderer Natur hatte Nikola Tsolov (Racing Bulls), der zehn Minuten vor Schluss nach 23 Runden an der Box kurz aussteigen musste. “Ich denke, der Sitz drückt auf mein Bein, und die Blutzufuhr ist abgeschnürt”, erklärte er. Also ein eingeschlafenes Bein, weswegen er einmal aufstehen und das rechte Bein durchschütteln musste.
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Die Zeitenjagd stand dann in den letzten Minuten augenscheinlich nicht mehr im Vordergrund. Stattdessen konzentrierten sich die Teams darauf, Daten für den Rest des Wochenendes zu sammeln, und so behielt Leclerc seine Bestzeit. Bei zehn von elf Teams: Freitagsfahrer im Einsatz Im ersten Freien Training trat übrigens nur ein einziges Team in Stammbesetzung an: Ferrari mit Hamilton und Leclerc. Alle anderen stellten ein Auto für einen Freitagsfahrer zur Verfügung. Bekanntlich ist im Formel-1-Reglement 2026 vorgeschrieben, dass jedes Team pro Auto und Saison zwei Trainingseinsätze für einen Nachwuchspiloten ermöglichen muss. (Hier klicken: Alle Freitagsfahrer der gesamten Formel-1-Saison 2026 in der Übersicht!)
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Die Freitagsfahrer im ersten Training:
Leonardo Fornaroli (McLaren, statt Lando Norris)
Frederik Vesti (Mercedes, statt George Russell)
Ayumu Iwasa (Red Bull, statt Max Verstappen)
Luke Browning (Williams, statt Alexander Albon)
Nikola Tsolov (Racing Bulls, statt Liam Lawson)
Jak Crawford (Aston Martin, statt Lance Stroll)
Ryo Hirakawa (Haas, statt Esteban Ocon)
Freddie Slater (Audi, statt Gabriel Bortoleto)
Gabriele Mini (Alpine, statt Franco Colapinto)
Colton Herta (Cadillac, statt Valtteri Bottas) Zeitplan Formel 1 Mexiko: Wie geht’s weiter? Mit dem Grand Prix von Mexiko macht die Formel 1 Station im Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt. Die Strecke liegt mehr als 2.200 Meter über dem Meeresspiegel und stellt mit ihrer dünnen Höhenluft besondere Anforderungen an Mensch und Maschine. Zu ihren markantesten Abschnitten gehört die langsame Stadionpassage, die durch das ehemalige Baseballstadion Foro Sol führt. Weiter geht es am Freitag um 23:00 Uhr deutscher Zeit mit dem zweiten Freien Training. Am Samstag folgt um 18:30 Uhr das dritte Freie Training, bevor um 22:00 Uhr das Qualifying beginnt. Der Grand Prix startet am Sonntag um 21:00 Uhr deutscher Zeit (14:00 Uhr Ortszeit). Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Mexiko-Stadt beträgt das gesamte Wochenende über sieben Stunden. (Hier geht’s zum Formel-1-Kalender 2026!)
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Die gewohnten Formel-1-Livestreams können Fans am Samstag (Nacht auf Sonntag) und Sonntag (Nacht auf Montag) auf dem YouTube-Kanal von verfolgen. Mit einer Zusammenfassung des Geschehens und Analysen weit über das Ende der TV-Übertragungen hinaus. Host Kevin Scheuren präsentiert die Streams wieder in der Stammbesetzung mit Chefredakteur Christian Nimmervoll als Experte. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel-1-Newsticker
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Die provisorischen Startzeiten der Livestreams am Samstag und Sonntag sind auf jeweils 2:30 Uhr MEZ angesetzt. Im TV wird das Rennwochenende auf Sky (Deutschland), ORF (Österreich) und im SRF (Schweiz) übertragen (Hier geht’s zur kompletten TV-Übersicht zur Formel 1 in Mexiko!).

 
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