Freitagsregel: Wer hat schon geliefert und wer muss noch aussetzen?
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Auch in der Formel-1-Saison 2026 gilt wieder die Regel, dass jedes Team zweimal pro Auto einen Fahrer im ersten Training fahren lassen muss, der nicht mehr als zwei Grands Prix absolviert hat. Das heißt: Jedes Team muss seine beiden Stammfahrer insgesamt viermal im Training aussetzen lassen – mit einer Ausnahme: Racing Bulls. LAT Images Frederik Vesti saß schon zweimal im Auto von Kimi Antonelli
Der Juniorrennstall von Red Bull setzt mit Arvid Lindblad den einzigen Rookie in dieser Saison ein, der in Australien und China die Pflicht bereits selbst erfüllt hat, da er natürlich zu dem Zeitpunkt keine zwei Grands Prix absolviert hatte. Da in Österreich zudem Ayumu Iwasa für Liam Lawson im Cockpit saß, ist der Rennstall von allen Teams bereits am weitesten, was die Erfüllung seiner Pflicht angeht: Nach der Sommerpause muss das Team nur noch eine weitere Session abgeben (zur Übersicht der Freitagsfahrer 2026).
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Gleiches gilt auch für Aston Martin, wo Ersatzfahrer Jak Crawford in Suzuka, Spielberg und Spa im Auto sitzen durfte und bereits drei der vier Einsätze tätigte. Alle anderen Teams haben maximal zwei Freitagsfahrer eingesetzt. Den größten Nachholbedarf haben Red Bull und Alpine, wo jeweils erst ein Freitagsfahrer zum Zug kam. Die Freitagsfahrer in der ÜbersichtTeamStammfahrerFreitagsfahrerGrand PrixMcLarenLando NorrisLeonardo FornaroliBarcelonaOscar PiastriLeonardo FornaroliUngarnMercedesGeorge RussellKimi AntonelliFrederik VestiBarcelonaFrederik VestiUngarnRed BullMax VerstappenIsack HadjarAyumu IwasaBarcelonaFerrariCharles LeclercDino BeganovicÖsterreichLewis HamiltonDino BeganovicBarcelonaWilliamsAlexander AlbonLuke BrowningBarcelonaCarlos SainzLuke BrowningÖsterreichRacing BullsLiam LawsonAyumu IwasaÖsterreichArvid Lindblad–Aston MartinFernando AlonsoJak CrawfordJapanJak CrawfordBelgienLance StrollJak CrawfordÖsterreichHaasEsteban OconRyo HirakawaÖsterreichOliver BearmanRyo HirakawaUngarnAudiNico HülkenbergPaul AronBarcelonaGabriel BortoletoPaul AronÖsterreichAlpinePierre GaslyFranco ColapintoPaul AronUngarnCadillacSergio PerezColton HertaBarcelonaColton HertaValtteri BottasColton HertaUngarnColton Herta Was die Fahrer angeht, haben neben Lindblad nur zwei weitere Piloten ihre Pflicht erfüllt und somit Ruhe vor dem Thema: WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli ließ Mercedes-Testfahrer Frederik Vesti in Ungarn zum zweiten Mal ans Steuer, und auch Fernando Alonso (Aston Martin) hat bereits zweimal ausgesetzt. Max Verstappen (Red Bull), George Russell (Mercedes) und Pierre Gasly (Alpine) haben ihr Auto hingegen noch gar nicht abgegeben. Für das restliche Jahr dürften die Teams klare Präferenzen haben, wo sie ihre Freitagseinsätze noch ableisten. In den vergangenen Saisons waren in Mexiko und Abu Dhabi die meisten Rookies am Start, wobei Abu Dhabi 2026 aufgrund der Nahost-Krise auf der Kippe steht. In Zandvoort und Singapur dürfte es hingegen keine Youngster geben, da aufgrund des Sprintformates nur ein Training stattfindet. Auch in Madrid (neue Strecke), Baku und Las Vegas (Stadtkurse) dürften die Teams eher den Stammfahrern den Vorzug geben.
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Mit Ausnahme von Aston Martin, bei denen Crawford in Suzuka und Spa ran durfte, verteilten sich die bisherigen Einsätze auf nur drei Strecken: Barcelona (sieben), Spielberg (sechs) und Budapest (fünf).
Formel1.de
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