Fünf Wochen Zwangspause: Wie die Formel-1-Teams die Zeit nutzten

Fünf Wochen Zwangspause: Wie die Formel-1-Teams die Zeit nutzten

 

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Wie holt man das Beste aus einer unerwarteten fünfwöchigen Pause heraus? Vor dieser Frage standen die Teams und Fahrer der Formel 1, nachdem die Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien gestrichen werden mussten. Der Ausbruch des Iran-Krieges hat den gesamten Nahen Osten destabilisiert und den Saisonauftakt durcheinandergewirbelt.  Mercedes Zwangspause in der Formel 1: So haben die Teams sie genutzt

Da es keinen vorgeschriebenen “Shutdown”wie in der Sommerpause gab, war die Marschroute klar: Die ursprünglich für April geplanten Updates wurden zu einem massiven Paket für Miami gebündelt. In den Fabriken glühten die Simulatoren und die Entwicklungsabteilungen arbeiteten am Anschlag – immer im engen Korsett des Budget-Deckels und der Aero-Beschränkungen. “Je mehr man auf der Strecke fährt, desto mehr lernt man über das Auto, die Reifen und das gesamte Paket”, erklärt Ferraris Technischer Direktor, Loic Serra. “Wenn man weniger fährt, findet dieser Lernprozess schlicht nicht statt. Es friert die Korrelation für zwei oder drei Wochen ein – aber es stoppt nicht die Entwicklung auf Basis dessen, was man bereits weiß. Es ist eher eine kleine Unterbrechung der Lernkurve.”
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Doch es wurde nicht nur am Computer entwickelt. Ein Rückblick auf die Aktivitäten im Fahrerlager. Mercedes: Rätselraten und Nordschleifen-Power Am 17. April sorgte Mercedes für brennende Leitungen in den sozialen Netzwerken. Ein Foto zeigte einen Fahrer in einem namenlosen Overall vor dem W12 – die Fans spekulierten sofort: Bekommt Romain Grosjean fünf Jahre nach dem Angebot von Toto Wolff endlich seinen Abschiedstest? Die Auflösung war weniger nostalgisch, aber zukunftsträchtig: Es war der Helm von Doriane Pin. Die aktuelle F1-Academy-Meisterin feierte ihr Testdebüt in einem Formel 1 und spulte 76 Runden auf dem National Circuit in Silverstone ab.  Mercedes Doriane Pin hat einen Formel-1-Test in Silverstone absolviert

“Nichts ist mit der Formel 1 vergleichbar”, schwärmte die Französin danach. “Selbst im LMP2 erreichen wir in Le Mans 325 km/h, aber der Bremspunkt und der Anpressdruck in der Formel 1 sind eine andere Welt.” Zudem schickte Mercedes den aktuellen W17 für einen Pirelli-Test auf den Nürburgring. George Russell (127 Runden) und Kimi Antonelli (109 Runden) sammelten bei typischem Eifelwetter wichtige Daten. McLaren: Wildert bei Red Bull McLaren leistete Mercedes am Nürburgring Gesellschaft, wobei Oscar Piastri am ersten Tag durch technische Probleme gebremst wurde. Produktiver lief es für Lando Norris mit 108 Runden. Auch der Nachwuchs kam zum Zug: Formel-2-Champion Leonardo Fornaroli durfte in Silverstone ran.
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Die eigentliche Bombe platzte jedoch neben der Strecke: McLaren hat sich die Dienste von Gianpiero Lambiase gesichert. Der langjährige Renningenieur von Max Verstappen wird Red Bull verlassen und spätestens 2028 als Chief Racing Officer unter Andrea Stella in Woking anheuern. Red Bull: “Brain-Drain” und Verstappen-Frust Der personelle Aderlass bei Red Bull nimmt mittlerweile dramatische Züge an. Nach Newey, Marshall, Wheatley und Co. verlässt nun also auch Lambiase das Schiff. Der neue Teamchef Laurent Mekies steht vor einer großen Herausforderung und muss das Team quasi neu aufbauen.  Gruppe C Photography Max Verstappen am Nürburgring

Verstappen nutzte die Pause für einen Ausflug in die Grüne Hölle. Beim Nürburgring 24h-Qualifiers zeigte er seine Klasse, wurde aber am Sonntag durch einen beschädigten Frontsplitter zurückgeworfen. Zuvor gab es einen “Filming Day” in Silverstone, bei dem Red Bull Gerüchten zufolge einen innovativen “Macarena”-Flügel im Ferrari-Stil getestet hat. Ferrari: Innovationen in Monza Ferrari sorgt weiterhin mit seinem rotierenden Heckflügel für Aufsehen. Was in China nur im Training kurz zu sehen war, wurde nun bei einem Filming Day in Monza in einer neuen Version getestet.
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Sowohl Charles Leclerc als auch Lewis Hamilton saßen am Steuer. Hamilton, der zwischendurch das Coachella-Festival besuchte, spulte zudem ein Mammutprogramm bei einem Pirelli-Regentest in Fiorano ab (297 Runden). Williams & Audi: Baustellen ohne Ende Bei Williams herrscht derweil Alarmstufe Rot. Nachdem das Team vier Crash-Tests nicht bestand und das Auto 28 Kilogramm Übergewicht aufweist, ist die Pause ein Segen. “Wir brauchen jede einzelne Stunde, um in Miami überhaupt konkurrenzfähig zu sein”, gibt James Vowles offen zu. Ein komplett neues, leichteres Chassis soll erst im September in Monza kommen.  Getty Images AsiaPac Carlos Sainz und Nico Hülkenberg beim Formel-1-Rennen in Japan 2026

Auch bei Audi läuft es noch nicht rund. Zwar wird der Antrieb gelobt, doch Mattia Binotto bemängelt die Fahrbarkeit: “Das Auto ist beim Bremsen und Beschleunigen instabil, die Schaltvorgänge sind zu hart.” Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto versuchten bei einem Filming Day am 16. April, die Probleme auszusortieren. Als neuen Sportdirektor präsentierte man zudem Marken-Ikone Allan McNish. Aston Martin & Cadillac: Gegensätzliche Welten Bei Aston Martin liegen die Nerven blank. Der erste von Adrian Newey entworfene Bolide leidet unter extremen Vibrationen des Honda-Motors. Lance Stroll flüchtete sich aus Frust in die GT World Challenge nach Paul Ricard, erlebte dort aber ein Wochenende zum Vergessen – Strafen und Getriebeschaden.
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Ganz anders die Stimmung bei Cadillac: Der Neuling ist die Überraschung der Saison und schlägt sich beachtlich. Valtteri Bottas nutzte die Zeit für Radrennen und freut sich auf das Heimspiel in Miami, wo Cadillac mit einer speziellen Sonderlackierung antreten wird.

 
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