Gänsehaut bei Antonelli: Was er auf Sennas Anwesen erleben durfte
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Für Formel-1-Weltmeister Kimi Antonelli lagen zwischen dem Gewinn seines ersten WM-Titels und dem für ihn persönlich bewegenden Moment, in dem er im Rennwagen seines großen Idols Platz nehmen durfte, gerade einmal zwei Tage. Kimi Antonelli (Instagram) Kimi Antonelli hat mit Sennas Familie auf dem Senna-Anwesen besondere Momente erlebt
Der Mercedes-Pilot, der sich am vergangenen Wochenende beim Grand Prix von Mexiko den WM-Titel gesichert hatte, besuchte am Dienstag vor dem Grand Prix von Brasilien das Familienanwesen von Ayrton Senna. Auf Instagram teilte er danach ein Foto, das ihn im Cockpit des legendären schwarz-goldenen Lotus 98T zeigt, mit dem Senna 1986 an den Start gegangen war. “Ein unvergesslicher Tag. Obrigado an die gesamte Familie Senna. Es wird eine Weile dauern, bis ich das alles wirklich realisiert habe, aber ich werde diese Erinnerungen für immer in mir tragen”, schreibt Antonelli zu dem Foto.
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Bei seinem Besuch auf dem Anwesen Fazenda Dois Lagos in Tatui wurde der Italiener von seinem Vater Marco sowie Sennas Neffen und Nichten Bruno, Bianca und Lalalli Senna begleitet. Das Anwesen verfügt über eine eigene Kartbahn, die 1991 eröffnet wurde, und Antonelli scheint die Gelegenheit ausgiebig genutzt zu haben. Bruno Senna, selbst ehemaliger Formel-1-Pilot, kommentierte Antonellis Beitrag mit den Worten: “Danke für die Kartfahrstunde, Champ!” Antonelli ist nicht der erste Formel-1-Weltmeister, der dem Anwesen einen Besuch abstattet. Auch der siebenmalige Champion Lewis Hamilton war vor dem Rennen in Interlagos 2022 dort zu Gast. Antonelli hat bereits in der Vergangenheit über seine Bewunderung für Senna gesprochen. Vor dem Grand Prix von Brasilien 2025 wurde er dabei beobachtet, wie er am Grab des Brasilianers auf dem Friedhof von Morumbi saß. “Es war eine wirklich tolle Erfahrung”, erklärte Antonelli damals. “Ayrton ist mein großes Idol im Rennsport. Und gestern hatte ich ziemlich viel Zeit, also habe ich mir gedacht: Warum eigentlich nicht?” “Es war ganz in der Nähe meines Hotels. Also habe ich beschlossen, einmal hinzugehen. Ich bin am Vormittag hingegangen, aber dann war ich auch am Nachmittag noch einmal dort, weil ich den Ort als sehr ruhig und friedlich empfunden habe.” Antonelli war dann “zusammen mit meinem Coach” dort, “und wir haben ein Buch gelesen und einfach etwas Zeit in Ruhe an diesem stillen Ort verbracht. Das war wirklich schön. Aber ja, ich wollte unbedingt hingehen und ihm Hallo sagen.” Am kommenden Wochenende wird der frischgebackene Weltmeister beim “Senna-Grand-Prix” in dessen Heimatstadt Sao Paulo übrigens mit einem Spezialhelm an den Start gehen: “Es ist genau 35 Jahre her, dass Ayrton sein Heimrennen im sechsten Gang gewonnen hat”, erinnert Antonelli an das legendäre Rennen 1991, das Senna wegen Problemen mit der Schaltung mit letzter Kraft gewonnen hat – zum allerersten Mal in Brasilien. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Es wird ein Tributhelm für Brasilien, für Ayrton, und einer der besten Helme, die ich je gemacht habe”, lächelt Antonelli, der sich sehr auf sein erstes Wochenende als Champion freut: “Die Unterstützung in Brasilien ist immer unglaublich. Das war sie auch letztes Jahr schon. Ich freue mich drauf, wieder dort zu fahren.”
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