Geheimplan: Fernando Alonso plant Dakar-Start 2027 – auf Aston Martin!
| . | . | . |
Fernando Alonso hat erst kürzlich bekannt gegeben, dass er seine Karriere in der Formel 1 2027 bei Aston Martin fortsetzen wird. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, weiterhin auch abseits des Grand-Prix-Sports nach Motorsport-Abenteuern zu suchen. Und auf dieser Suche ist er offenbar fündig geworden: Im nächsten Jahr plant er Medienberichten zufolge einen Start bei der legendären Rallye Dakar. Getty Images (KI-bearbeitet) Fernando Alonso im Toyota Hilux bei der Rallye Dakar 2020
Das hat zuerst die spanische Plattform SoyMotor.com berichtet, und nun hat auch die angesehene spanische Marca die Story mit einer eigenen Recherche bestätigt. Demnach soll Alonso bei der legendären Wüstenrallye mit einem Dacia Sandrider an den Start gehen, der von Prodrive adaptiert und optisch in einen Aston Martin verwandelt wird. Beim Dacia Sandrider handelt es sich um das Siegerauto der Rallye Dakar 2026, mit Nasser Al-Attiyah und Co-Pilot Fabian Lurquin am Steuer. Dacia gab jedoch kurz nach dem diesjährigen Triumph bekannt, das Programm der Marke in der Rally-Raid-WM (W2RC) um ein Jahr früher als geplant zu beenden, also schon Ende 2026 statt Ende 2027. Erste Andeutungen bereits am Sepang-Donnerstag Andeutungen, dass so ein Coup im Raum stehen könnte, hat Alonso schon am Donnerstag vor dem Grand Prix von Bahrain 2026 in Malaysia gemacht. Dort sprach er im Rahmen eines Medientermins lang und breit über seine Vielseitigkeit als Rennfahrer, und kündigte geheimniskrämerisch “Überraschungen” an, die “in den nächsten Wochen” verlautbart werden könnten.
//jseAo3c(“Rect”);
“Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, neue Formen des Motorsports kennenzulernen, von den jeweiligen Spezialisten in diesen Rennserien zu lernen und dadurch ein kompletterer Fahrer zu werden. Das war für mich sehr wichtig. Und ich finde diese Herausforderungen nach wie vor reizvoll. Ich weiß nicht, wann ich es tun werde, aber ich werde solche Erfahrungen wiederholen”, so Alonso. Der Spanier hatte seine “erste Karriere” in der Formel 1 ursprünglich 2018 beendet. Bis zum Comeback in der Saison 2021 vertrieb er sich die Zeit unter anderem mit Starts bei den 500 Meilen von Indianapolis, bei den 24 Stunden von Le Mans (Gesamtsieg 2018 und 2019 auf Toyota) – und bei der Rallye Dakar (13. im Jahr 2020, mit einem Toyota Hilux). Formel-1-Quiz
Wie alt war Fernando Alonso, als er erstmals Formel-1-Weltmeister wurde?
24 Jahre 19 Jahre 29 Jahre 36 Jahre Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Ich liebe Herausforderungen. Meine Art, Motorsport zu verstehen, und eigentlich auch meine gesamte Lebensweise, dreht sich um Rennautos. Das war mein ganzes Leben lang so. Meine Stärke war immer, mich an unterschiedliche Autos und unterschiedliche Regeln anzupassen: V10, V8, V6, Bridgestone, Michelin, Pirelli, KERS, Hybridsysteme, Ground-Effect-Autos – all diese unterschiedlichen Dinge. Dazu kommen die verschiedenen Rennserien: Prototypen, Indy, Dakar”, sagt Alonso. “Ich versuche, diese Stärke zu nutzen und vielleicht Dinge zu machen, die früher, in den 60er-, 80er- oder 90er-Jahren, noch möglich waren, die heute aber wohl niemand mehr versuchen würde. Max ist der Einzige, der versucht, nebenbei auch GT-Rennen zu fahren. Aber davon abgesehen reizt mich genau diese Herausforderung.” Und er kündigt an: “Ich habe solche Dinge in der Vergangenheit ausprobiert und werde das auch weiterhin tun. Vielleicht gibt es deshalb in den nächsten Wochen noch weitere Überraschungen. Es gibt Dinge, von denen die Leute wahrscheinlich glauben, dass sie unmöglich sind. Aber ich möchte herausfinden, wo die Grenzen dessen liegen, was möglich ist.” Prodrive und Aston Martin: Historische Verbindungen Jetzt wird also ein neuerlicher Angriff auf die Dakar-Krone geplant, und da passen viele Dinge zusammen. Dacia hat konkurrenzfähige Autos, die aber werksseitig nicht mehr eingesetzt werden. Prodrive hat die Expertise, Motorsport-Programme im Herstellerauftrag umzusetzen. Und zwischen Prodrive und Aston Martin besteht eine historische Verbindung.
//jseAo3c(“Rect”);
Prodrive-Chef David Richards war zwischen 2007 und 2013 Vorsitzender von Aston Martin und mit einer Investorengruppe sozusagen einer der Vorgänger des heutigen Vorsitzenden und Anteilseigners Lawrence Stroll. Dazu betreute Prodrive jahrelang das Aston-Martin-Werksprogramm im GT-Sport, unter anderem bei den 24 Stunden von Le Mans. Man kennt sich also. Die ersten Tests mit dem Dacia Sandrider, der als Basis für den Dakar-Aston dienen wird, sollen bereits in den nächsten Wochen beginnen. Als Alonsos Co-Pilot ist wie schon 2020 Marc Coma vorgesehen. Coma ist ebenfalls Spanier – und eine Dakar-Legende: Zwischen 2006 und 2015 hat er auf KTM fünfmal die Motorradwertung der bedeutendsten Wüstenrallye der Welt gewonnen. Erste Dakar-Tests stehen unmittelbar bevor Laut SoyMotor.com befinden sich die Dacia-Autos und -Trucks in Großbritannien, und die Aufkleber von Dacia und der bisherigen Sponsoren sollen bereits entfernt worden sein. Das neue Aston-Bodywork ist allerdings noch nicht fertig und wird dem Bericht zufolge erst bei späteren Tests zum Einsatz kommen.
//jseAo3c(“Rect”);
Prodrive plant mit dem Sandrider offenbar den Einsatz eines kompletten Dakar-Teams, und nicht nur eines Autos für Alonso und Coma. Als weitere Fahrer sind laut den spanischen Medienberichten Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah und Sebastien Loeb im Gespräch. Eine Bestätigung von offizieller Seite gibt es zu dem Programm aber noch nicht. Wo findet die Rallye Dakar 2027 überhaupt statt? Unklar ist außerdem, wo die Rallye Dakar 2027 überhaupt stattfinden wird. Bis 2007 führte sie in ihrer klassischen Ära über Jahrzehnte von Europa nach Westafrika und endete meist in Dakar. 2008 musste der Event wegen der Sicherheitslage in Mauretanien abgesagt werden. Zwischen 2009 und 2019 fand die Rallye dann unter dem Namen Dakar in Südamerika statt, und seit 2020 in Saudi-Arabien. Reiseblog Rallye Dakar: Impressionen aus Saudi-Arabien abseits des Rennens
Offiziell ist die Dakar 2027 weiterhin für Saudi-Arabien angesetzt, vom 1. bis 15. Januar 2027. Veranstalter ASO hat sogar bereits eine detaillierte Route veröffentlicht, mit 13 Etappen und insgesamt 5.320 Wertungsprüfungskilometern. Auch die FIA führt Saudi-Arabien weiterhin offiziell als Austragungsland.
//jseAo3c(“Rect”);
Allerdings gibt es aktuell erhebliche Unsicherheit wegen der geopolitischen Sicherheitslage im Nahen Osten. Nach aktuellen Berichten (zum Beispiel in der spanischen Sportzeitung as) arbeitet die ASO deshalb an einem Notfallplan mit Marokko als Ersatz-Austragungsland. Im Raum steht dort eine deutlich kompaktere Veranstaltung mit etwa acht Etappen. Eine endgültige Entscheidung für Marokko ist aber noch nicht gefallen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
Geheimplan: Fernando Alonso plant Dakar-Start 2027 – auf Aston Martin!
Motorrad
Motegi-Frust bei Toprak Razgatlioglu: “Ich bin nicht wirklich glücklich”
Formel 1
Teamchef fordert Umdenken: Topteams durch Kostendeckel uneinholbar?
Formel 1
Sepang-Rätsel bei Mercedes: Warum das Upgrade nicht wie gewünscht griff
Im Nachhinein betrachtet erscheint jetzt auch plausibel, warum Alonsos Unterschrift unter den neuen Aston-Vertrag so lang gedauert hat. Womöglich war man sich beim Thema Formel 1 schnell einig – aber es mussten noch entscheidende Details für den kühnen Dakar-Plan geregelt werden …
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.





