George Russell: Emotionales Silverstone-Podium nach Aufholjagd

George Russell: Emotionales Silverstone-Podium nach Aufholjagd

 

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George Russell hat seinen zweiten Platz beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone als einen besonderen Moment seiner Karriere beschrieben. Der Mercedes-Pilot blickt nach dem Rennen auf seine lange Verbindung mit der traditionsreichen Rennstrecke zurück und erklärt, dass sich für ihn mit dem Podium bei seinem Heimrennen ein Kreis geschlossen hat.  LAT Images George Russell emotional über zweiten Platz beim Heim-Grand-Prix

Russell erinnert in der “Nu Silver Arrows Radio Show” daran, dass seine Geschichte in Silverstone bereits als Kind begann: “Ich bin sehr dankbar, dort oben gestanden zu haben, denn ich war als elfjähriger Junge zum ersten Mal in Silverstone. Und ich habe mein allererstes Autorennen in Silverstone gewonnen. Es war das erste Mal, dass ich ein F1-Auto gefahren bin.” Schleichender Plattfuß wirft Russell zunächst zurück Sportlich verlief der Grand Prix in Silverstone zunächst nicht ohne Rückschläge. Russell war von Startplatz vier ins Rennen gegangen und kämpfte mit Max Verstappen um Rang drei, als ihn Mercedes über einen schleichenden Plattfuß informierte. Der unumgängliche Boxenstopp warf den Briten bis auf den siebten Platz zurück.
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Trotz der erneuten Enttäuschung ließ sich Russell nicht aus der Ruhe bringen. “Ich habe nicht einmal wirklich reagiert. Denn wir hatten in diesem Jahr schon unseren fairen Anteil an Pech. Und als dieser schleichende Plattfuß kam, war ich gerade dabei, Max für P3 zu überholen. Und dann dachte ich: Nicht schon wieder.” Im weiteren Rennverlauf änderte sich das Bild jedoch noch einmal entscheidend. Nachdem Verstappen im Kiesbett der Stowe Kurve steckengeblieben war, sorgte das daraus resultierende Safety-Car für neue Möglichkeiten. Während Charles Leclerc und Lewis Hamilton auf Soft Reifen wechselten, blieb Russell auf der Strecke und rückte auf den zweiten Platz vor. Heimpodium als Lohn für Kampfgeist und Geduld Rückblickend zeigt sich der Mercedes-Pilot selbst überrascht über die positive Wendung: “Aber wenn mir jemand gesagt hätte, als ich als Siebter hinter Isack Hadjar aus der Box fuhr, dass wir 14 Runden später Zweiter werden würden, hätte ich gedacht, das sei unmöglich. Es sei denn, es hätte in Strömen geregnet.” Russell betont zugleich, dass der Rennverlauf einmal mehr gezeigt habe, wie schnell sich die Situation im Motorsport verändern kann. “Aber so ist der Sport. Man muss einfach immer weiter pushen und darf niemals aufgeben.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Mit Platz zwei in Silverstone sicherte sich Russell dennoch eines seiner emotionalsten Ergebnisse der Saison. Vor heimischem Publikum und der versammelten Familie konnte er trotz eines zwischenzeitlichen Rückschlags ein starkes Resultat einfahren und an einem Ort aufs Podium zurückkehren, der seine Karriere seit den ersten Metern im Motorsport geprägt hat.

 
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