George Russell erklärt seine Probleme: “Als müsste man die Mona Lisa malen”

George Russell erklärt seine Probleme: “Als müsste man die Mona Lisa malen”

 

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Mercedes-Pilot George Russell war als einer der größten Favoriten auf den WM-Titel in die Formel-1-Saison 2026 gestartet, erlebte nach seinem Auftaktsieg in Melbourne jedoch eine schwierige Phase, aus der er sich erst mit seinem Triumph beim Großen Preis von Österreich wieder befreien konnte.  circuitpics.de Mercedes-Pilot George Russell hat wieder (etwas) Grund zur Freude

Doch warum tat sich der 28-jährige Brite, der eigentlich als talentierter Rennfahrer gilt, in den ersten Rennen des Jahres so schwer? Russell zieht dafür einen ungewöhnlichen Vergleich: “Stell dir vor, jemand bittet dich, die Mona Lisa zu malen, und du hast das Original direkt neben dir liegen – glaubst du, du würdest das sofort perfekt hinbekommen?” “Mit etwas Übung vielleicht schon”, meint der Mercedes-Pilot und erklärt, dass er sich zunächst an die neuen Voraussetzungen gewöhnen musste: “Bei diesen neuen Antriebseinheiten, den neuen Reifen und den neuen Autos muss ich das Fahrzeug auf eine Weise abstimmen, die eigentlich nicht zu meinem Fahrstil passt.”
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Teamkollege und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli kam damit offenbar deutlich besser zurecht. “Ich muss einen Fahrstil anwenden, wie ich ihn in meiner gesamten bisherigen Karriere noch nie gebraucht habe”, ergänzt Russell. “Ich muss mich darauf einstellen. Und ich weiß ganz genau, was zu tun ist.” George Russell muss “neue Techniken verinnerlichen” Das allerdings auch umzusetzen, wenn man 20 Jahre lang erfolgreich auf eine bestimmte Art gefahren ist, die plötzlich nur noch in 50 Prozent der Fälle funktioniert, sei schwierig. “Man muss erkennen: Funktioniert meine gewohnte Herangehensweise an diesem Wochenende? Oder muss ich meinen Ansatz anpassen?” Neben der Spur: Antonelli-Fehler lassen Russell feiern I Rennen F1 Spielberg 2026 Video wird geladen…  

“Wenn ich [bisher] meine Bestleistungen abgerufen habe, geschah das meist intuitiv, fast unterbewusst”, blickt Russell auf die Vorjahre zurück. “Ich habe gar nicht bewusst über das Fahren nachgedacht. Jetzt aber muss ich nachdenken und versuchen, diese neuen Techniken so zu verinnerlichen, dass sie ebenfalls in Fleisch und Blut übergehen.” “Genau darin liegt die Herausforderung”, erklärt der siebenfache Grand-Prix-Sieger. “Das Gute ist: Ich bin nach keinem Wochenende – auch nicht nach schwierigen – ratlos zurückgeblieben, was die Pace angeht; die Daten haben das immer sehr deutlich gezeigt.” Wo George Russell im WM-Kampf 2026 die meisten Punkte verloren hat

Manchmal sei das sogar so offensichtlich gewesen, verrät Russell, dass sein Chefingenieur fast schon von einem Fahrzeugproblem sprach. “Ich habe in der Vergangenheit bei anderen Fahrern oder früheren Teamkollegen erlebt, dass man sich oft am Kopf kratzt und nicht versteht, warum man nicht schnell genug ist.” George Russell gibt zu: “Erfolgsquote deutlich niedriger” “Ich hingegen weiß genau, warum ich nicht gewinne oder nicht auf der Poleposition stehe”, betont der Mercedes-Pilot, denn “die Daten zeigen klar die Gründe und was ich tun muss, um mich zu verbessern. Und wenn ich auf der Pole stehe, ist ebenfalls klar, woran das liegt.” Russell habe das Autofahren also keineswegs über Nacht verlernt. “Es geht einfach darum, das Auto in das optimale Arbeitsfenster zu bringen. Letztes Jahr hatte ich eine sehr hohe Erfolgsquote dabei, gemeinsam mit meinen Ingenieuren das volle Potenzial aus dem Auto, dem Set-up und den Reifen herauszuholen.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Genau damit tut sich der aktuelle WM-Zweite unter dem neuen Reglement aber schwer. “Dieses Jahr ist diese Quote deutlich niedriger”, erinnert Russell, der bislang nur zwei der ersten neun Rennen gewinnen konnte. “Und genau daran arbeite ich: mehr Konstanz zu erreichen.” Das Bild der Mona Lisa scheint mit jedem Rennen perfekter zu werden …

 
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